Erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion © istockphoto, wrangel (Symbolfoto)

Probleme mit der Potenz sind in vielen deutschen Schlafzimmern ständiger Begleiter. Rund jeder zehnte Mann erlebt keinen befriedigenden sexuellen Akt, weil sich sein Penis nicht ausreichend versteift oder die Erektion nur kurz anhält. Doch trotz ihrer Häufigkeit ist die erektile Dysfunktion (ED), auch als Impotenz oder Erektionsstörungen bekannt, nach wie vor ein Tabuthema.

Erektile Dysfunktion im Überblick

Die erektile Dysfunktion (ED) oder umgangssprachlich Impotenz (veraltet: Impotentia coeundi) ist häufig und nimmt mit dem Alter zu. Von den 20- bis 30-Jährigen sind rund zwei Prozent betroffen, ab einem Lebensalter über 60 bereits rund ein Viertel bis die Hälfte der Männer. Diese Zahlen sind Schätzwerte, da nicht jeder Mann mit Erektionsstörungen auch einen Arzt aufsucht.

Fakt ist jedoch, dass die erektile Dysfunktion die häufigste sexuelle Störung ist, wegen derer eine Beratung in Anspruch genommen wird. Die Ursachen sind vielfältig. Sie können seelisch oder körperlich bedingt sein, oft liegt auch eine Mischung aus mehreren Faktoren vor.

Erektionsstörungen sind behandelbar

Zur Therapie stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung – von Tabletten, die die Erektionsfähigkeit verstärken, über mechanische Hilfsmittel bis hin zu operativen Eingriffen. Je nach Ursache und Bedarf werden auch sexualpsychologische Therapien eingesetzt.

Die erektile Dysfunktion sollte ernst genommen werden, da sie Zeichen einer ernsten körperlichen Erkrankung sein kann. Deshalb gilt: Bei Erektionsstörungen ist keine falsche Scham, sondern der schnelle Gang zum Arzt angezeigt.

Aktualisiert: 31.05.2017 – Autor: Dagmar Reiche

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