Sport für den Bewegungsapparat

Bewegung als Prävention gegen Knochenbrüche und Osteoporose

Bei Rückenbeschwerden sowie chronisch-degenerativen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates (zum Beispiel Osteoporose, Arthrose) spielt sportliche Aktivität eine wichtige Rolle. So verlieren körperlich Inaktive mit zunehmendem Alter vermehrt Knochenmasse, was bei Stürzen zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen führt. Dagegen kann durch Kraft- und Beweglichkeitstraining dem Abbau von Knochenmasse vorgebeugt werden.

Körperliche Aktivität erhöht den Mineralgehalt der Knochen und senkt so das Risiko von Osteoporose sowie das damit einher gehende Risiko für Knochenbrüche. Körperlich Aktive weisen aufgrund ihrer erhöhten Koordinationsfähigkeit und Fitness - auch im Alter - seltener Unfälle durch Stürze auf.

Sport erhält Funktionen des Bewegungsapparats

Sportliches Training kann ebenso dazu beitragen, die Funktionen des aktiven und passiven Bewegungs- und Stützapparates zu erhalten bzw. zu verbessern, was unter anderem Wirbelsäulenerkrankungen vorbeugt und damit die Bewältigung der Alltagsanforderungen erleichtern kann. Je nach Trainingsgestaltung und Ausgangssituation ist ein Kraftgewinn von 9  bis zu 227 Prozent möglich.

Verschiedene Studien zeigen darüber hinaus, dass moderater Sport Schutzeffekte gegenüber Arthritis hervorrufen und selbst bei Personen, die bereits an Arthritis leiden, positive Wirkungen entfalten kann. Der schützende Effekt ist umso höher je früher mit Sport begonnen wird. Deshalb sollten Kraft und Beweglichkeit schon während der Kindheit in angemessenem Maße gefördert werden.

Doch auch noch im hohen Alter lassen sich deutliche Zugewinne in der Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparates erzielen – es ist also nie zu spät um anzufangen!

Aktualisiert: 05.01.2017
Autor*in: 3K Agentur für Kommunikation / Überarbeitung: Dagmar Reiche

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