Lifeline Logo

Erkältung - Symptome und Verlauf

Die wichtigsten Erkältungssymptome

  • Ein bis zwei Tage nach der Infektion tritt das erste Symptom auf: ein trockener und kratziger Hals. Durch die Krankheitskeime kommt es zur Entzündung der Schleimhaut im Halsbereich. Die typischen Beschwerden: Rötung und Schmerzen im Hals sowie Probleme beim Schlucken.
  • Der Schnupfen, das häufigste Symptom einer Erkältung, tritt meist zeitgleich mit den Halsschmerzen auf und erreicht seinen Höhepunkt am vierten Tag der Erkältung. Er beginnt mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. In diesem Stadium kommen oft Frösteln, Niesreiz und Kopfdruck hinzu. In der darauf folgenden Phase wird vermehrt wässriges, klares Sekret ausgeschieden. Die Augen tränen, die Nasenschleimhäute röten sich und schwellen an, dadurch ist die Nase verstopft. In der letzten Phase wird das Sekret dickflüssig und gelb. Unangenehm ist auch der schlechte oder fehlende Geruchs- und Geschmackssinn. Im ungünstigsten Fall können sich die Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Hals, Bronchien, Stirn und Nebenhöhlen und über den Nasen-Ohrenkanal in den Gehörgang ausbreiten. Auf der durch Viren geschwächten Schleimhaut und durch den schlechteren Sekretabfluss können sich leicht Bakterien ansiedeln. Oft wird aus einem Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit Druckgefühl oder Schmerzen in den Kieferhöhlen.
  • Kopf- und Gliederschmerzen treten fast immer begleitend zum Schnupfen über vier bis fünf Tage auf, manchmal fühlen sich die Betroffenen zusätzlich matt und abgeschlagen.
  • Am Ende der Erkältung können dann auch noch die Hustensymptome beginnen, meist mit trockenem Reizhusten, der häufig in einen festsitzenden Husten übergeht.

Fieber haben die Betroffenen eher selten und in der Regel mit nur leicht erhöhter Temperatur. Das Fieber ist die Folge der Infektion mit Viren oder gegebenenfalls auch später mit Bakterien. Der Körper setzt nach Kontakt mit den Erregern Botenstoffe frei, die zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen. Dadurch werden die Stoffwechselvorgänge beschleunigt, was die Abwehrreaktion des Körpers unterstützt. Fieber hilft also, die Erreger im Organismus zu bekämpfen. Hohes Fieber (über 39 Grad) belastet den Organismus und sollte mit fiebersenkenden Medikamenten oder Wadenwickeln behandelt werden.

Aktualisiert: 12.01.2017 – Autor: Bayer Vital GmbH

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?