Venenleiden – Kompressionsstrümpfe bei Venenschwäche

Geschwollene Knöchel und schmerzende Beine sind erste Anzeichen einer Venenschwäche, die bei vielen Betroffenen mit der Zeit fortschreitet. Dann werden die Wasseransammlungen ausgeprägter und klingen nachts nicht mehr ab. Braune Flecken prägen das Hautbild, an manchen Stellen kommt es zu verhärteten weißen Hautarealen. Spätestens jetzt muss eine Kompressionsbehandlung begonnen werden, um ein offenes Bein zu verhindern.

Kompression setzt Venen unter Druck

Mit dem Druck von außen wird der Venenquerschnitt verkleinert und dadurch die Fließgeschwindigkeit des venösen Blutes erhöht. Gleichzeitig dient der Kompressionsstrumpf als Widerlager der Muskelpumpen. Mit dieser Unterstützung schaffen es auch die ausgeleierten Venen, das Blut zum Herzen zurückzubringen. Kompressionsstrümpfe oder -strumpfhosen werden vom Arzt verordnet und passgenau in der Apotheke angefertigt – vormittags, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind.

Zugegeben: Den ganzen Tag einen Kompressionsstrumpf zu tragen, erfordert Durchhaltevermögen und ist gerade im Sommer überaus lästig. Aber: Sie ist in vielen Fällen zwingend notwendig, um weitere Folgeschäden zu verhindern.

Übrigens: Die besten Behandlungsergebnisse werden erzielt, wenn die Kompressionstherapie mit einem der bereits genannten pflanzlichen Arzneimittel kombiniert wird.

Aktualisiert: 02.01.2020 - Autor: Dagmar Reiche

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