Homöopathie bei Schluckbeschwerden

Auch die Homöopathie kann Schluckbeschwerden lindern – vorausgesetzt man verzichtet in dieser Zeit auf den Konsum von Kaffee und Kamille. Je nach Art der Schluckbeschwerden können unterschiedliche homöopathische Mittel helfen.

Homöopathie bei Schluckbeschwerden

  • Für Schluckbeschwerden mit starken Halsschmerzen im Anfangsstadium sind Mercurius solubilis (mit der Dosierung D 12) und Echinacea (D 1) passende homöopathische Mittel. Im weiteren Verlauf und bei stärkeren Beschwerden helfen Aconitum (D 12), Belladonna (D 30) oder Mercurius cyanatus (D 12).
  • Schluckbeschwerden, welche mit einem Gefühl der Einengung sowie Halsschmerzen einhergehen, können mit Apis (D12) behandelt werden.
  • Bei linksseitig lokalisierten Schluckbeschwerden sollte Lachesis (D 12) eingenommen werden.
  • Causticum D12 und Phosphorus sind geeignete homöopathische Mittel, um Schluckbeschwerden bei Nahrungsaufnahme zu bessern, sie lindern das Gefühl einen wunden Rachen zu haben. Wichtig ist hierbei jedoch, dass beide Substanzen nicht zeitgleich eingenommen werden sollten, da sie negative Wechselwirkungen besitzen.
  • Sind die Schluckbeschwerden mehr im Bereich der unteren Speiseröhre und im Oberbauch lokalisiert kann die Behandlung mit der Substanz Yucca filamentosa (D6) hilfreich sein.
  • Bei Schilddrüsenstörungen hat sich das Schüssler Salz Nr. 14 Kalium bromatum (D 12) bewährt. Es hilft desweiteren gegen Entzündungen wie die Rachenentzündung, aber auch die Magenschleimhautentzündung. Während der Einnahme von Kalium bromatum sollte nur wenig Kochsalz eingenommen werden, da dies die Wirkung des Schüssler Salzes mindern kann.

Aktualisiert: 20.01.2012 – Autor: Marina Hochdorfer

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