Fußpilz (Tinea Pedis) – Symptome

Fußpilz © istockphoto, carroteater

Fußpilz verursacht bei Betroffenen typische Symptome. Der Pilzbefall tritt anfangs zwischen den Zehen auf und verursacht Jucken, Schuppen und Rötungen. Wie Sie einen Befall mit Fußpilz erkennen, erfahren Sie im Folgenden.

Symptome von Fußpilz erkennen

Fast immer zeigt sich der Befall mit Fußpilz zunächst in den Zehenzwischenräumen (Interdigitalmykose), besonders zwischen dem kleinen und dem vierten Zeh. Dort herrscht ein für Pilze angenehmes Klima – dunkel, eng, schwitzig und warm.

Die betroffene Haut weicht auf (Mazeration), ist gerötet, juckt oder brennt und schuppt sich. Oft reißt sie schmerzhaft ein (Rhagade). Besonders kritisch ist, dass durch die veränderte Haut nun auch Bakterien leicht eindringen und beispielsweise eine Wundrose (Erysipel) verursachen können.

Ausbreitung des Pilzes am Fuß

Vom Zehenzwischenraum breitet sich der Pilz häufig Richtung Fußsohle und -kante, seltener hin zum Fußrücken aus. Dort kommt es zu Rötung und Schuppung der Haut, in manchen Fällen bilden sich zusätzlich kleine juckende Bläschen.

Dazu kann der Fußpilz auch die Zehennägel befallen und einen Nagelpilz hervorrufen.

Fußpilz: nicht nur an den Füßen

Manchmal breitet sich ein Fußpilz auch in anderen Körperregionen wie Leisten oder Achseln aus. Im Gegensatz zum Hefepilz Candida albicans bleibt er allerdings an der Körperoberfläche und wächst nicht im Darm.

Übrigens: Die gleichen Symptome kann der Pilz auch an den Händen hervorrufen (Tinea manum), zum Beispiel bei Personen, die berufsbedingt häufig Handschuhe tragen müssen.

Aktualisiert: 30.09.2020 - Autor: Dagmar Reiche

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