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Leberflecken und Lichtschutzfaktor

Die meisten Menschen haben Leberflecken (Muttermale, Nävi). Bei einem Leberfleck handelt sich um eine gutartige Fehlbildung der Haut. Leberflecken entstehen vor allem im Laufe der Kindheit. Wie viele "Sprenkel" gebildet werden, hängt vor allem von der genetischen Anlage ab. Aber auch die UV-Strahlung spielt bei Leberflecken eine Rolle. Daher gilt es bei Sonne den Lichtschutzfaktor der Sonnencreme richtig zu wählen, um Leberfleckenvor UV-Strahlung zu schützen.

Leberflecken vor Sonne schützen

Das kann jeder ganz einfach bei sich selbst überprüfen: Auf der Oberseite der Unterarme, die besonders häufig intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, befinden sich meist mehr Leberflecke als auf der Unterseite der Oberarme. Die zunächst einmal harmlosen Flecken können sich bei Erwachsenen unter Umständen verändern und zu schwarzem Hautkrebs (Melanom) führen. Wer viele Leberflecken hat, bei dem ist das Melanomrisiko erhöht. Deshalb ist es wichtig, die Ausbildung von Leberflecken bei Kindern durch geeigneten Sonnenschutz zu reduzieren.

Kinder und Leberflecken

Eine kanadische Studie belegt, dass dies mit Hilfe von Sonnenschutzprodukten mit hohen Lichtschutzfaktoren (LSF) möglich ist. 458 Kinder nahmen an der drei Jahre dauernden Studie teil. Diejenigen Kinder, die von ihren Eltern konsequent und mit hohen Lichtschutzfaktoren (mindestens 30) geschützt wurden, bildeten weniger neue Nävi aus als die Kinder, die schwächere Sonnenschutzmittel benutzten. Dieser Erfolg war bei Kindern mit vielen Sommersprossen besonders deutlich: Die gut geschützten sommersprossenreichen Kinder hatten nach drei Jahren 30 bis 40 Prozent weniger neue Leberflecken als die Kinder mit vielen Sommersprossen der Kontrollgruppe, die nicht konsequent mit hohen Lichtschutzfaktoren geschützt wurden.

Fazit

Das spätere Melanomrisiko eines Kindes kann jetzt schon durch geeigneten Sonnenschutz gesenkt werden. Wichtig ist, jedem Sonnenbrand, und sei er noch so leicht, vorzubeugen. Der beste Schutz sind Schatten, Kleidung und das Meiden der besonders intensiven Mittagssonne. Unbedeckte Hautpartien müssen, in südlichen Gefilden auch bei Aufenthalt im Schatten, konsequent durch Sonnenschutzmittel mit hohen Faktoren geschützt werden. Geeignet ist beispielsweise eine Kindersonnenmilch mit LSF 35/UVA 16, für langen Aufenthalt in der Sonne oder bei intensiver Sonneneinstrahlung LSF 60/UVA 16.

Aktualisiert: 12.04.2012 – Autor: Deutsches Grünes Kreuz

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