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Hautkrebs - Symptome und Behandlung

Hautkrebs verursacht zunächst meist keine Beschwerden, allenfalls Juckreiz und Blutungen an der entsprechenden Stelle können Symptome oder Anzeichen für Hautkrebs sein. Das heißt, Hautkrebs fällt in der Regel durch die sichtbaren und eventuell tastbaren Hautveränderungen auf, nicht durch sonstige Symptome. Erst im Spätstadium von Hautkrebs beziehungsweise einem Melanom kann es durch die Metastasierung zu Beschwerden und Anzeichen je nach betroffenen Organen kommen. Wichtig ist deshalb die Früherkennung von Hautkrebs, auch wenn es keine große Bandbreite Symptome von Hautkrebs gibt.

Hautkrebs: Behandlung und Therapie

Der weiße Hautkrebs entwickelt sich oft aus Vorstufen – die sogenannten aktinischen Keratosen. Diese können operativ entfernt (Exzision), vereist (Kryotherapie), mittels Cremes oder Gels (Solaraze®, Aldara®) therapiert oder mit Licht-Bestrahlung behandelt (photodynamische Therapie) werden. Ein Basaliom bildet so gut wie nie Tochtergeschwülste, ein Spinaliom nur sehr selten.

Die Tumore können aber unbehandelt in das umliegende Gewebe einwachsen und dieses zerstören. Deshalb reicht beim weißen Hautkrebs in der Regel eine kleine, möglichst frühzeitige Operation, bei der die betroffene Partie der Haut herausgeschnitten wird, um den Hautkrebs-Patienten zu heilen. Frühstadien an der Oberfläche können eventuell auch mittels Creme oder photodynamischer Therapie behandelt werden.

Behandlung: Schwarzer Hautkrebs

Der schwarze Hautkrebs (Melanom) ist gefährlicher, da diese Form von Hautkrebs rasch über die Lymph- oder Blutgefäße Tochtergeschwülste in den gesamten Körper streuen kann. Therapeutisch wird auch der Tumor entfernt; allerdings schließen sich aufgrund der Metastasen oft weitere Therapieformen bei diesem Hautkrebs an: Immuntherapie, Chemotherapie, Bestrahlung.

Aktualisiert: 22.05.2012 – Autor: Dagmar Reiche

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