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Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom)

Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom) © istockphoto, sdigital

Das auch als Schwarzer Hautkrebs bekannte Maligne Melanom ist der bösartigste Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs bildet häufig Tochtergeschwülste (Metastasen). In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 20.000 Menschen neu daran. Die Zahl der Melanom-Patienten verdoppelt sich derzeit alle zehn Jahre. Über 2.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit. Anders als beim Basalzellkrebs oder beim Stachelzellkrebs, deren Entstehung von einer über viele Jahre aufgenommenen UV-Gesamtdosis abhängt, scheinen kurze, intensive UV-Belastungen die Ursache beim Malignen Melanom zu sein.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Den höchsten Risikofaktor für das Maligne Melanom der Haut stellt die Anzahl der (am gesamten Körper) vorhandenen Pigmentmale dar. Menschen mit mehr als 40 Pigmentmalen oder atypischen Pigmentmalen tragen ein 7- bis 15-fach höheres Risiko, am Malignen Melanom zu erkranken. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko, an Schwarzem Hautkrebs zu erkranken, um das Zwei- bis Dreifache.

Neben der UV-Bestrahlung spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle. Personen mit hellem Hauttyp (insbesondere Hauttyp I und II), mit rötlichen bzw. blonden Haaren, mit Neigung zu Sommersprossen, Sonnenflecken oder einem familiären Malignen Melanom haben, je nach Kombination der Risikofaktoren, ein mehr als 100-fach erhöhtes Risiko, im Verlauf ihres Lebens einen schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

Malignes Melanom

Maligne Melanome können auf den ersten Blick harmlosen Pigmentmalen ähneln. Bei einer genaueren Untersuchung nach der A-B-C-D-Regel können sie aber als bösartig erkannt werden. Sie treten zu 80 Prozent an normalerweise bekleideten Körperstellen auf und können auch am behaarten Kopf, unter Finger- und Fußnägeln wie auch an den Fußsohlen entstehen.

Bei Verdacht auf ein Malignes Melanom werden auffällige Pigmentmale vom Hautarzt entfernt und feingeweblich untersucht. Bestätigt sich der Verdacht, richtet sich die Behandlung des Malignen Melanoms nach der Tumordicke. Besonders häufig erkranken Menschen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren am Malignen Melanom. Doch auch zwanzigjährige Patienten mit malignem Melanom sind aufgrund des geänderten Sonnenverhaltens heute keine Seltenheit mehr.

Aktualisiert: 27.07.2012 – Autor: Arbeitsgemeinchaft Dermatologische Prävention e. V.

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