Welches ist das größte Sinnesorgan?

Die Nase? Oder die Ohren vielleicht? Nein, natürlich ist es die Haut. Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen! Sie ist eine Wasserdichte, feste, gepolsterte Schicht, die vor Einwirkungen wie Hitze, Kälte, Sonne und Keimen schützt. Einen Schutzmantel der ausreichend Pflege von Innen und Außen braucht!

Jeder Mensch hat sein eigenes Hautmuster aus Bögen, Schleifen oder Wirbeln. Die Haut zeigt an, wie alt ein Mensch ist, ob er sich wohl fühlt oder krank ist. Bei großer Wut wird man rot, bei schrecken blaß. Verfärbungen der Haut sind meist Anzeichen von Krankheiten.

Die Haut ist ein Organ mit mehreren Schichten

  • Der Oberhaut
  • Der Lederhaut
  • Der Unterhaut

Die Oberhaut, ist etwa so dünn wie ein Blatt Papier. Sie schützt den Organismus vor Verletzungen, Austrocknung und vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Sie besteht aus Deckgewebe, das deutlich einen Aufbau in zwei Lagen erkennen lässt: In der unteren Keimschicht werden fortlaufend neue Zellen gebildet, die von nachfolgenden Zellen nach außen in die Hornschicht gedrängt werden, verhornen, absterben und abschilfern. Auf diese Weise erneuert sich unsere Haut unbemerkt etwa einmal im Monat.

Die Oberhaut ist mit der dicken Lederhaut verzahnt. In ihr liegen Muskeln und feine Blutgefäße, zahlreiche Sinnesorgane, aufgeknäulte Drüsen, die den Schweiß erzeugen. Andere Drüsen stellen Talg her und befinden sich in der Nähe der Haarwurzeln. Durch den Talg werden Haare und Haut gefettet, und die Haut bleibt geschmeidig.

Die Unterhaut ist die dickste der drei Schichten. In ihr befindet sich Fettgewebe. Dieses wirkt ein Polster gegen Druck und Stoß. Außerdem dient es als Wärmeisolation und verringert die Wärmeabgabe des Körpers. Darüber hinaus ist dieses Fett eine Nährstoffreserve.

Die Haut hat eine doppelte Aufgabe

Einerseits wirkt sie als Schutzhülle für den Körper, schützt gegen Austrocknung, Abkühlung und Eindringen von Bakterien, fängt Druck und Stoß auf. Andererseits stellt sie die Verbindung zur Außenwelt her durch winzige Sinnesorgane, die Druck-, Schmerz- und Temperaturempfindungen vermitteln.

Aktualisiert: 12.06.2015

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