Wie sieht eigentlich der perfekte Mittagsschlaf aus?

Frau macht Mittagsschlaf © istockphoto, Wavebreakmedia

Besonders in den Mittelmeerländern hat die Siesta Tradition, aber auch hier zu Lande wird gerne Mal ein kurzer Mittagsschlaf gehalten. Aber wie sieht der perfekte Mittagsschlaf aus und was sollte man dabei beachten? Lesen Sie hier unsere Tipps für den idealen Power Nap!

Hintergrund

Eine Siesta ist entspannend und tut vielen Menschen einfach gut. Die beste Zeit für ein kurzes Nickerchen liegt zwischen 13 und 14 Uhr, denn zu dieser Zeit wird unser Kreislauf instabiler und unsere Leistungsfähigkeit sackt ab. Die Fehlerquote am Arbeitsplatz steigt deshalb zu dieser Uhrzeit rapide an.

Tipps für den perfekten Mittagsschlaf

Der perfekte Mittagsschlaf sollte maximal 30 Minuten dauern. Dauert er länger, hat unser Körper Schwierigkeiten wieder in Schwung zu kommen. Außerdem kann es dann zu Einschlafproblemen abends führen. Eine Tasse Kaffee vor dem Einschlafen sorgt dafür, dass man nach dem Schläfchen wieder fit wird. Er wirkt erst nach 30 Minuten, also genau dann, wenn man sowieso wieder aufwachen möchte.

Menschen die eine ruhige Umgebung zum Einschlafen benötigen, sollten sich diese auch schaffen. Am besten Licht ausschalten, Türen schließen und dafür sorgen, dass das Telefon einen nicht aus dem Schlaf reißt. Außerdem ist es wichtig, eine bequeme Position beim Schlafen einzunehmen, also am besten eine Liege oder einen bequemen Stuhl suchen. Nach dem kurzen Nickerchen sollte man sich räkeln, strecken und das Gesicht kalt abwaschen, um wieder fit zu werden.

Mittagsschlaf am Arbeitsplatz?

In einigen großen US-Unternehmen werden den Arbeitnehmern Ruheräume mit Liegesesseln zur Verfügung gestellt. Die Siesta am Arbeitsplatz wird als "Power Napping" bezeichnet und steigert die Produktivität der Arbeitnehmer, die normalerweise um die Mittagszeit herum immer mehr an Konzentration verlieren.

Verringert der Mittagsschlaf das Herzinfarkt-Risiko?

Eine Siesta macht nicht nur fit, sondern verringert angeblich auch das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Es wird vermutet, dass bei dem kurzen Nickerchen zwischendurch die Stresshormone deutlich schneller abgebaut werden können. Diese führen normalerweise zu entzündlichen Prozessen im Gefäßsystem, wodurch das Risiko für einen Herzinfarkt steigt.

Aktualisiert: 23.11.2016

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