Was ist eine Blutsenkung?

Blutsenkung: Blutzellen © istockphoto, Eraxion

Wer sich gestoßen hat, kriegt einen blauen Fleck. Wer sich geschnitten hat, muss die offene Wunde versorgen. Was aber, wenn die Ursache für eine Erkrankung nicht bekannt ist? In den meisten Fällen wird der Arzt Blut abnehmen und es untersuchen. Blutsenkung und Blutbild sind die wichtigsten Untersuchungen, die dem Arzt Aufschluss über bestimmte Vorgänge im Körper geben und schließlich die genaue Diagnose ermöglichen. Denn - so eine Mediziner-Weisheit - vor die Therapie hat der liebe Gott die Diagnose gesetzt.

Erhöhte Blutsenkung als erster Hinweis

Die Blutsenkung gibt eine erste Orientierung. Eine Blutsenkung führt noch nicht zur endgültigen Diagnose, zeigt aber, ob weiterführende Untersuchungen notwendig sind. Dabei wird die Sinkgeschwindigkeit der Blutkörperchen gemessen. Bei entzündlichen Vorgängen im Körper ist die Blutsenkung erhöht, wie die Ärzte sagen.

Das Blutbild

Das Blutbild sagt schon wesentlich mehr über die Gesundheit des Menschen aus. So weist beispielsweise eine erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten) auf eine Entzündung im Körper hin, die von Bakterien oder Pilzen ausgelöst werden. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) können je nach Anzahl und Gehalt an Blutfarbstoff (Hämoglobin) auf eine Blutarmut (Anämie) hinweisen. Die Blutplättchen (Thrombozyten) schließlich sind die für Blutgerinnung verantwortlich. Ist deren Zahl gering, sind weitere Untersuchungen nötig, um die Ursache heraus zu finden.

Aktualisiert: 25.09.2018 - Autor: Infozentrum für Prävention und Früherkennung

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