Nach dem Essen nicht schwimmen gehen?

Frau beim Schwimmen nach Essen © istockphoto, IPGGutenbergUKLtd

Jeder kennt die Regel nach dem Essen, besonders nach einer üppigen Mahlzeit, eine Pause von zwei Stunden einzulegen bevor man den Sprung ins kalte Nass wagt. Wenn man diese übergeht, sollen Magenkrämpfe und der anschließende Ertrinkungstod eintreten. Dieser Ratschlag stimmt nicht. Man braucht auch keine Wissenschaftlichen Untersuchungen durchzuführen um dies zu widerlegen, denn wenn man nach dem Essen joggt fällt man ja auch nicht gleich in Ohnmacht. Es existiert keine Verbindung zwischen dem Essen, den Magenkrämpfen und dem Schwimmen.

Tatsache ist…

Dass der Körper nach einer üppigen Mahlzeit müde und träge wird. Ursache hierfür ist die Unterversorgung des Gehirns und des restlichen Körpers durch Blut. Ein großer Teil des Blutes wird nämlich im Verdauungstrakt benötigt.

Aber nach einem fettigen und umfangreichen Essen verspürt eh keiner ein Verlangen nach Sport. Der Körper ist nach dem Essen also nicht krampfanfällig sondern lediglich weniger leistungsfähig.

Vorsicht

Die Ausnahme: bei Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen und besonders bei Älteren, kann die Doppelbelastung des Körpers tatsächlich zu einem Kollaps führen. Das Fazit lautet also benutzen sie ihren gesunden Menschenverstand, wenn es ums Schwimmen nach dem Essen geht.

Fazit

Es gilt sich aber weniger Gedanken über mögliche Magenkrämpfe durch übermäßiges Essen zu machen, als über die größten Gefahren beim Schwimmen, nämlich der Selbstüberschätzung und des Leichtsinns.

Aktualisiert: 06.11.2017

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