Übersäuerung - Negative Einflüsse

Auf der Suche nach Entstehungsursachen einer Säureüberlastung muss man neben der Ernährung auch die Atmung sowie die Ausscheidung betrachten:

  • Mangelnde Bewegung an der frischen Luft behindert die optimale Versorgung mit Sauerstoff.
  • Fehlende körperliche Anstrengung an der frischen Luft verhindert das verstärkte Abatmen von Säuren und die verstärkte Säure-Ausscheidung über den Schweiß.
  • Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr behindert eine optimale Ausscheidung über Niere aber auch über die Haut (Schwitzen).
  • Eine gestörte Darmfunktion bzw. Darmflora beeinflusst ebenfalls den Säure-Basen-Haushalt. Eventuell vorkommende Fäulnisprodukte können z. B. ebenfalls säuernd auf den Organismus wirken.
  • Weitere negative Einflüsse auf den Säure-Basen-Haushalt haben Stress, Entzündungsprozesse sowie Medikamente, wenn diese vor der Ausscheidung aus dem Körper in Säuren umgewandelt werden.

Achtung bei akuter Übersäuerung!

Klar zu trennen von der durch die oberen Faktoren ausgelösten chronischen Übersäuerung ist die sogenannte akute Übersäuerung (Azidose). Diese wird durch schwerwiegende Erkrankungen, wie z. B. Diabetes, ausgelöst und muss ärztlich behandelt werden. Menschen, die aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen Probleme mit der Nährstoffaufnahme im Magen-Darm-Trakt, dem Zellstoffwechsel, der Atmung oder der Ausscheidung haben, sollten sich auf jeden Fall mit einem Arzt oder Heilpraktiker hinsichtlich der Säurebelastung beraten.

Bei Störungen der Darmfunktion bzw. Darmflora sollte ebenfalls ein Therapeut zu Rate gezogen werden, um die genaue Vorgehensweise zu besprechen. Die Regeneration der Darmflora und der Ausgleich eventueller Störungen sollte mit dem Erreichen der Säure-Basen-Balance Hand in Hand gehen.

  • zu viel säurebildende Nahrung (u.a. Fleisch, Fisch, Wurst...)
  • zu wenig basenbildende Nahrung (u.a. Obst, Gemüse, Kartoffeln...)
  • zu wenig Mineralien (u.a. Vollkornprodukte, Nüsse, Gemüse, Obst...)
  • zu viel Stress
  • Entzündungsprozesse
  • Medikamente
  • zu wenig Bewegung
  • zu wenig frische Luft
  • zu wenig Flüssigkeit

Aktualisiert: 23.10.2017 – Autor: PASCOE VITAL GmbH

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