Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo!
Bei mir wird die Akupunktur am Hals und Nacken gemacht.
Im Gegensatz zur chinesischen Akupunktur werden die Nadeln etwas tiefer gedreht bis man selber ein Ziehen bemerkt, sodass man im Triggerpunkt ist.
Dann 10 min sitzen und wieder raus mit den Nadeln.
Kostet wohl auch, aber das ist es einem dann auch wert.
Dennoch überlege ich manchmal, dass es natürlich auch an bestimmten Lebensmitteln liegen könnte, wenn man unter Benommenheit leidet!!!
Das kann man auch mal beobachten.
Liebe Grüße

  • Beitrag vom 14.06.2019 - 13:40

  • Autor:

    Clarissa86

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo Clarissa,
Das freut mich für dich das diese Therapie mit der Akupunktur hilft !!
Nun zu meiner Frage, an welchen Körperstellen wird diese Therapie gemacht?
Liebe Grüsse

  • Beitrag vom 03.06.2019 - 22:22

  • Autor:

    Shibbymaehr

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo!
Mir erging es seit Anfang Februar wirklich sehr schlecht. Von quasi Null auf Nichts bekam ich diese wirklich unangenehme Benommenheit...Anfangs dachte ich noch mein Kreislauf versagt und ich würde umkippen...Dann bemerkte ich ziemlich schnell, dass dieses Gefühl einfach nicht mehr weg ging.
Ich dachte ich laufe auf einer Wolke, der Kopf sehr sehr dumpf, als ob man tatsächlich getrunken hätte.
Damit natürlich auch verbundene Panik. Bis heute habe ich nun alles hinter mir, HNO, Augenarzt, Optiker, Orthopäde, Physio, 2x KH Neurologie, Osteopath, Homöopathie, Kardiologie...
Laut Orthopäde HWS Syndrom, Physio half leider so gar nicht ...
Durch einen Zufall gelang ich an einen Doc der mir Triggerpunkt Akupunktur vorschlug. Also habe ich dies natürlich auch probiert!!
Direkt nach der ersten Sitzung ging es mir deutlich besser. War bisher nun 4x dort und es geht Berg auf, wirklich !!!
Habe die Beschwerden ja nun auch seit Feb. Daher braucht es wohl etwas Zeit, aber die Benommenheit ist nur noch unterschwellig und ich denke sie wird mit Sicherheit bald ganz weg sein 🙏☺️
Das hätte ich nun nicht gedacht, aber solche Triggerpunkte können halt ohne Behandlung bleiben, also für mich logisch dass auch die Benommenheit somit bleiben könnte.
Bei mir hat’s geholfen, ein Versuch ist es doch wert 😉

  • Beitrag vom 31.05.2019 - 21:54

  • Autor:

    Clarissa86

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo zusammen, da bin ich nochmal mit einem Update.

Vergangenen Mittwoch war ich beim Osteopathen und darf vermelden, es geht mir deutlich besser.

Gefunden hat er ungleichmäßige und teils stark verhärtete Bänder am Hinterkopf (sowas entsteht häufig aus Traumata wie ein- oder mehrfache starke Krafteinwirkung auf den Kopf). Dadurch hatte mein Schädel jahrelang eine Schieflage die der Gleichgewichtssinn zwar behob, dabei aber meine Schädelbasis konstant in die rechte Ecke des Atlas drückte, was wiederum zu einer schiefen HWS führte. Die umliegende Muskulatur passte sich an, die Fehlstellung wurde verstärkt und der Druck auf Blutgefäße und Nerven immer höher. Dies führte zu wachsendem Schwankschwindel, später dann zu Benommenheit, Tinitus, Verkrampfungen in Hals und Brust, etc.

Direkt nach der Behandlung (einstündige Lockerung der Bänder) hab ich fünf Stunden geschlafen und Fieber bekommen, was zur bekannten Erstverschlechterung gehört. Seit gestern morgen haben jedoch alle Symptome deutlich nachgelassen, ich fühle mich so klar wie schon lange nicht mehr, zudem ist die innere Unruhe an der ich nun 2 Jahre litt momentan wie ausgelöscht.

Mein aktuelles Fazit: Eine Angststörung habe ich tatsächlich, allerdings ist sie offenbar aus den Symptomen entstanden, nicht umgekehrt. Wenn ihr noch nicht beim Osteopathen gewesen seid, versucht es einfach. Vielleicht haben bei manch Einem die Angststörungen ja doch einen körperlichen Ursprung, an den nur noch Niemand gedacht hat.

Randbemerkung weil in diesem Threat mehrfach erwähnt: Das Opipramol 50mg habe ich übrigens versuchsweise vor 1.5 Wochen gegen CBD Vollspektrum 5%-Tropfen von Nordic Oil ersetzt. Nach etwa 3 Tagen ging es mir damit genauso gut was die Unruhe und Angstmomente anging, nur eben ohne Benommenheit.

  • Beitrag vom 31.05.2019 - 11:15

  • Autor:

    tobias2104

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo zusammen, dann trete ich mal dem elitären Kreis bei :D
Gleich vorab, ich hab auch keine fertige Lösung, kann aber von ein paar Erfolgen berichten.

Meine Kurzgeschichte:
Vor 2.5 Jahren starke Panikattacke, als einmalige, stressbedingte Sache abgehakt.
6 Monate später eine weitere, leichtere Attacke, seitdem zunächst sporadisch (2-3 mal pro Monat) Schwankschwindel, Benommenheit und innere Unruhe. Mein Hausarzt verurteilte mich quasi im Eilverfahren zur Angststörung und verschrieb ein leichtes Psychopharmaka (Opipramol 50mg).

Das blieb für 20 Monate so, die Angst vor neuen Anfällen war zwar gedämpft, aber Schwindel und Benommenheit wuchsen in Stärke und Häufigkeit an, hinzugekommen waren häufige Rückenschmerzen und Verspannungen bis rauf in den Nacken. Auch das war gem. meinem Hausarzt rein psychisch.

Vor 3 Monaten setzten dann Ohrensausen, Tinitus, Übelkeit, Zittern, Atemnot und Sehstörungen ein und wurden schnell häufiger. Ich erlebte die Welt fast nur noch wie unter einer Glaskuppel und mein Rücken und Nacken fühlten sich an wie unter Dauerspannung.
Vor zwei Wochen erreichte ich den Zustand der durchgehenden Symptome und bin seitdem nicht mehr arbeitsfähig. Das soziale Leben hatte ich zuvor schon auf das Mindeste reduziert, bin aktuell aber schon froh, wenn ich es zum Arzt schaffe und versuche sonst jedem belastenden Einfluss aus dem Weg zu gehen. Mein Hausarzt nannte es gesteigerte Angststörung, addierte neu eine Depression dazu und kam mit Tavor als neues Medikament um die Ecke.

An dem Punkt hatte ich genug, denn ich erfülle NICHT EIN EINZIGES Anzeichen einer Depression und die einzige vorhandene Angst ist die vom Schwindel verursachte! Also bin ich selbst losgezogen und habe die übliche Tournee absolviert. Blutbild, Schilddrüse, HNO, Augenarzt, Neurologe... am Ende hatte ich eh fällige neue Kontaktlinsen und sonst nur "ohne Befund".

Dann... bin ich zum Orthopäden und da ich das mit den extremen Verspannungen schon wusste, punktete er stattdessen mit Röntgenbildern einer Fehlstellung der HWS. Diese KANN durchaus sämtliche meiner Symptome auslösen und da ich zwei Jahre lang nur auf Psyche behandelt wurde, KÖNNTE eine Verschlechterung der HWS auch der Grund für die Verschlimmerung meiner Symptome sein. Also Ortoton verschrieben als Muskelrelaxanz und Überweisung zum Physio.

Dort wurde erstmal der gigantische Muskelkrampf gelöst wo andere einen Rücken haben, dann bestätigte er ebenfalls die Fehlstellung der HWS und ebenfalls die möglichen Symptome.

Nächster Weg, Chiropraktiker. Jawoll, Fehlstellung der HWS, Ursache höchstwahrscheinlich eine langfristige Fehlstellung des Beckens (2 cm Höhenunterschied und in sich verdreht), die sich dann über die Wirbelsäule bis in den Nacken ausgedehnt hat und ggf. Gefäße und Nerven beeinflusst, was... tada… zu genau meinen/unseren Symptomen führen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn... nach dem Physio ging es mir einige Stunden besser, dann sehr schlecht mit Attacke am Folgemorgen und anschliessend der alte Zustand.
Beim Chiro war es umgekehrt. Dort ließ ich das Becken und die Verspannungen therapieren (HWS wollte ich noch nicht wegen der Risiken) und fühlte mich zunächst gar nicht gut. Am nächsten Morgen war ich jedoch erstmals seit einer Ewigkeit klar im Kopf, die Verspannungen waren deutlich schwächer, Tinitus und Sehstörungen nur noch schwach. Ich konnte sogar auf einen Großteil der Medis verzichten. Erst knapp 48 Stunden später fiel ich langsam wieder zurück, habe jedoch den Eindruck, dass es noch immer besser ist als zuvor.

Meine Meinung ist also, lasst euch mal ganz direkt auf Fehlstellungen untersuchen und behandeln, es kann sehr gut sein dass viele von euch überhaupt keine psychische Störung haben sondern einfach nur einen schiefen Rücken, auch wenn´s blöd klingt...

  • Beitrag vom 19.05.2019 - 16:48

  • Autor:

    tobias2104

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

ich leide seit 2 Jahren an den gleichen Symptomen.
Wer mir helfen kann, bitte unter: reborn2828@gmx.de
melden.

Vielen Dank.

  • Beitrag vom 17.01.2019 - 17:09

  • Autor:

    reborn28

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Was macht er?
Ist das ein Arzt ?
Vielen Dank .

  • Beitrag vom 16.01.2019 - 21:18

  • Autor:

    anja121211

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo,

kannst du bitte einen link zu diesem T-Shirt schicken? Hast du das den ganzen Tag getragen ?
Ich habe von meinem Orthopäden so einen Halskragen bekommen (1mal früh eine Stunde , 1 mal abends ).
Hattest du auch Ton im Ohr ?

  • Beitrag vom 16.01.2019 - 21:12

  • Autor:

    anja121211

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo, genau die selben Symptome habe ich auch. Der Beitrag ist schon 8 Jahre her, aber falls du die Nachricht ließt, würde es mich freuen, wenn du berichten könntest, was der aktuelle Stand bei dir ist ? IST die Benommenheit immer noch da ?

  • Beitrag vom 27.11.2018 - 14:23

  • Autor:

    Rani47

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo,
Habe grade deinen Beitag gelesen.
Blind würde ich auf burn out ähnliche Symptome tippen, da es sich wie du beschreibst in den 10 Wochen der Klinik besser war.
Wo hast du denn die muskel Verspannungen? Wenn im Rücken oder Nacken kann dies auch von der halswirbelsäule kommen, die könnte man mal untersuchen lassen, zb ein MRT Bild.
Ich weiß ja nicht welchen Beruf du hast, aber falls der Arbeitsplatz die Ursache ist, evtl die stelle wechseln. Das wäre auch eine Möglichkeit dass es dir vllt besser gehen kann.

Gruß stefan

  • Beitrag vom 03.07.2018 - 19:32

  • Autor:

    sTeFaN333

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo zusammen,
ich habe diese Symptome mit Schwindel, Benommenheit und Muskelverspannungen jetzt auch schon seid fast 4 Jahren. Habe schon einen Ärztemarathon hinter mir, sowie eine 10 wöchige Psychotherapie in einer Tagesklinik. Danach ging es mir ganz gut. Nachdem ich wieder arbeite, geht das Ganze wieder von vorne los. Fast täglich habe ich mehr oder weniger Probleme mit Schwindel, Benommenheit und Todesangst,sogar im Urlaub. Bin momentan weiterhin in psychologischer Behandlung. Bin schon ziemlich verzweifelt.
Gruss Peter

  • Beitrag vom 02.07.2018 - 17:22

  • Autor:

    Peter63

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo, ich habe das seit Jahren immer wieder. Mein Schwindel kommt auch von der hws, aber das sind sehr starke Verspannungen aufgrund psychischer Probleme. Das ist ein Kreislauf,zuerst Schwindel dann Angst dann Panik, immer seltener das Haus verlassen usw. Wenn alles körperliche soweit in Ordnung ist, dann würde ich vielleicht doch mal in Therapie gehen. Mir hilft das.
Alles Gute
Grüße Sabine

  • Beitrag vom 05.06.2018 - 00:09

  • Autor:

    sabsos

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo!
Ich habe die gleichen Symptome wie Du!Hab das jetzt auch schon seit 2 Jahren!Bei mir fing das mit dem Schwindel/Benommenheit an,mittlerweile kommen Kopfschmerzen und Sehstörrungen dazu!
Ich habe jeden Tag Angst das ich gleich sterbe,und diese Angst macht einen auch noch hinzu feetig!Mir konnte bis jetzt kein Arzt weiter helfen!

  • Beitrag vom 28.03.2018 - 00:35

  • Autor:

    Nina Hermeling

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Lass dir deine Wirbel einrenken, ist bei mir so auch weg gegangen ! Bitte weiter sagen .
Vg

  • Beitrag vom 27.12.2017 - 19:28

  • Autor:

    Delfs

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

hi...

hatte auch das volle Programm durch.. Inclusive komplette Untersuchung auf MS (mit der Nadel in das Rückenmark). Alle haben nichts gefunden.
Auch Sport, Nahrung und Joga etc. haben nicht geholfen.
ABER! Seit ein paar Wochen benutze ich so ein Stütz T-shirt für den graden Gang. Und.. nach 4 Wochen war das Benommenheitsgefühl vollständig verschwunden. Nach Jahrelangem leiden. Ist zwar verdammt unbequem das Ding aber der grade Gang hat eindeutig geholfen. Also war die Wirbelsäule schuld. und Joga und Sport hilft ja nicht das man aufrecht geht. Also Leute, Das Ding bekommt man bei ebay für 15 Euro. holt es euch und beisst die Zähne zusammen und verwendet es kontinurlich ein paar Wochen... dann kommt bestimmt bei einigen die Besserung.

VG

  • Beitrag vom 20.12.2017 - 22:25

  • Autor:

    vossi

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Ich habe es öfter mal das ich Schwindelattacken habe und mir richtig schwarz vor Augen wird, aber es war bisher nicht sehr lang anhaltend, vielleicht höchstens ne halbe Stunde. Ich frage mich ob das die gleiche Ursache hat nur in schwächerer Ausprägung.

  • Beitrag vom 03.01.2017 - 16:03

  • Autor:

    paule78

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo Sarah

Der Text hätte auch von mir sein können hab genau das gleiche zu 100% und ich weiss nicht mehr weiter

  • Beitrag vom 03.01.2017 - 15:12

  • Autor:

    Micha230786

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo,
wo seid ihr heute, hat irgendwas geholfen?
ich bin jetzt 21 und habe das ganze seid 1,5 Jahren.
Hier ist meine Geschichte!
Liebe Grüße.
http://www.gesundheit.de/forum/krankheiten-foren/gehirn-nerven/benommenheit/sehkraftverlust/schwindel-seit-12-monaten#comment-135720

  • Beitrag vom 29.11.2016 - 21:01

  • Autor:

    Marius95

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Ich weis man macht das nicht in Foren. Aber habe das Gefühl sonst wird mein Thread indem is um Multiple Sklerose geht nie beachtet...bräuchte dringend ein paar Meinungen :/

Sorry Schonmal fürs "stören"

  • Beitrag vom 02.11.2016 - 17:46

  • Autor:

    Sonnenschein12

Re: Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Hallo zusammen.
Zu mir. . Ich bin 29 Jahre alt und gerade sehr verzweifelt. In vielen Nachrichten die ich hier lese erkenne ich mich gerade wieder. Kurz zur Erklärung.
Ich habe seit ca 3 Wochen einen Dauer Benommenheit Schwindel und zwischen durch richtige dreh Schwindel Attacken. Ich liege komplett flach.kann nicht vor die Türe gehen garnichts. Als ich vor ca 4 Wochen auf der Arbeit War habe ich mich gebückt bin hoch und hatte ein stechen in der linken brust. Dann War es gut. Dann kamen aufeinmal so aus dem nichts zu im Auto , richtig heftige Schwindel anfallen die dann wieder verschwanden und Luft not. Darauf hin wurde meine Lunge geröngt.alles gut. Aber dieser Herz Schmerz War noch immer da. Ab zum kardiologen. Auch alles gut. Es verschwand dann auch mit der atembot. Dann vor 3 Wochen beim einkaufen ein richtig krasser Schwindel Anfall ich habe gedacht ich kippe jetzt jeden Moment um richtig schlimm. Seit dem ist total Katastrophe es hört nicht mehr auf, ich fühle mich jeden Tag schlecht und diese höllischen Kopfschmerzen wie ein Druck im Kopf habe ich auch jeden tag. Ich bin verzweifelt habe eine sehr grosse angst das es ein Hirn Tumor ist! Weil es nicht mehr aufhört! Sehstörungen so ein bisschen verschwommen habe ich auch. Mein rechter arm kribbelt und mein rücken oben tut mir auch weh wobei meistens nur morgens! Ich weiß nicht mehr weiter! Bei Massagen War ich auch schon 2 mal bis jetzt ohne Erfolg da ich ja überhaupt nicht raus gehen kann... vielleicht kann mir einer von euch weiter helfen! Danke für s ganze lesen.
Schönen tag euch allem ! :-)

  • Beitrag vom 02.11.2016 - 10:53

  • Autor:

    Sarah 8287
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Dauerbenommenheit, Sehstörungen. Psyche/HWS?

Vor gut 2 Jahren hatte ich einen heftigen Infekt mit hohem Fieber, so wie ich es bis dahin noch nie kannte. Ich habe schon seit gut 10 Jahren immer wiederkehrende Phasen von Schwindel, Krankheitsgefühl (wie eine leichte Dauergrippe) und Übelkeit, sowie Magen- und Darmprobleme. Nach dem Infekt hatte ich ab und an Herzrasen und Schwächeanfälle mit starken Schweißausbrüchen extremem Schwindel. Dann verschlechterte sich die Wahrnehmung, Schwindel und Konzentrationsprobleme nahmen zu, bis sie schließlich immer da waren. Dann nur noch sehr schlecht geschlafen. Zuletzt dann heftige Panikattacken (Herzrasen, Schwindel, Todesängste) mitten in der Nacht. Einweisung ins Krankenhaus im Juni 2009, dann 11 Wochen psychosomatische Aufnahme. Dabei wurde alles abgeklärt: HNO, Augenklinik, Neurologie, Orthopädie etc. inkl. MRT von Kopf und HWS mit Funktionsaufnahmen von Atlas/Axis.

Befunde: depressive Episode, Angststörung (kam aber eigentlich erst so richtig in der Klinik hervor) und Zervikozephales Syndrom. An der HWS hiess es "nur" Steilstellung und extreme Myogelasen und Verspannungen. Zudem leichte Skoliose. Bandscheiben soweit i.O. Man erklärte mir dann das das alles von der Psycho kommt. Aber auch schon dort waren sie bzgl. der Sehstörungen und des Schwindel teilweise ratlas, da ständig vorhanden und nicht "auslöserbedingt".

Meine Hauptbeschwerden ein Jahr danach sind vor allem:
- Dauerbenommenheitsgefühl ständig
- kann schnelle Dinge (Autos, TV-Bilder etc.) nicht optisch wahrnehmen (Daumenkino)
- Scharfstellen geht nur sehr verzögert
- Konzentrationsprobleme (Lesen etc fällt schwer)
- starke innere Unruhe (Herzrasen ab und an)

Panikattacken hatte ich nicht mehr. Aber ich habe weiterhin Angst alleine unterwegs zu sein. Ich konfrontiere mich zwar aber es geht nicht immer.

Ich nahm Citalopram/Trevilor (half nichts). Jetzt seit 9 Wochen Mirtazapin. Ich spüre das ich ruhiger bin und mich mehr traue, zudem schlafe ich besser, an den Hauptproblemen hat sich jedoch nichts geändert.

Jetzt erzählt mir wieder ein neuer Orthopäde (bin umgezogen), dass es eher was HWS-bedingtes ist, das durch die extremen Verspannungen die Nerven und Arterien eingeengt werden und das Schwindel etc. verursacht. Ja was denn nun?

Wer hat Erfahrung mit Burnout und/oder Agoraphobie und kann aus seinen Erlebnissen berichten? Was hat geholfen? Ich mache derzeit eine Psychotherapie das tut zumindest gut. Bin für alle Tipps (Sport, Therapien, Nahrungserg., Bücher etc.) dankbar. Per PN teile ich auch gerne meine Erfahrungen.

  • Beitrag vom 08.09.2010 - 18:25

  • Autor:

    Reinhard74