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Arzneihefe: Natürlich gegen Durchfall

Frau hat Bauchschmerzen © Getty Images/Anchalee Phanmaha

Wenn Durchfall auftritt, gerät der Alltag schnell durcheinander – oder verdirbt die Reisefreude, wenn man unterwegs ist. Oft stecken bakterielle oder virale Infektionen hinter dem unangenehmen Verdauungsproblem, auch die Einnahme von Antibiotika kann Durchfall verursachen. Wann es sich tatsächlich um Durchfall handelt und wie natürliche Arzneihefe helfen kann.

So erkennt man, dass es Durchfall ist

Viele Menschen befürchten, von Durchfall betroffen zu sein, wenn sie häufiger als üblich Stuhlgang haben oder dieser eine etwas dünnflüssigere Konsistenz hat. Ganz so einfach ist es aber nicht. Erst wenn folgende Kriterien erfüllt sind, sprechen Ärzt*innen von Durchfall:

  • Gesteigerte Stuhlfrequenz von drei oder mehr Stühlen pro Tag
  • Erhöhtes Stuhlvolumen
  • Dünnflüssige bis breiige Konsistenz

Begleitend zum Durchfall treten häufig weitere Beschwerden wie Bauchkrämpfe und Blähungen sowie Fieber bei Kindern auf. Akuter Durchfall klingt in der Regel nach wenigen Tagen, aber spätestens nach 14 Tagen ab. Hält er dagegen länger an, handelt es sich um chronischen Durchfall. Bessern sich die Symptome nicht innerhalb weniger Tage, sollten Betroffene nicht zögern und ärztlichen Rat einholen.

Durchfall – Was tun?

Durch die erhöhte Stuhlfrequenz und die flüssigere Konsistenz verliert der Körper bei Durchfall viel Flüssigkeit, Salze, Zucker und Mineralstoffe. Deshalb sollte an erster Stelle der Behandlung von Durchfall dieser Verlust ausgeglichen werden. Ist der Durchfall nicht allzu stark ausgeprägt, können hier Gemüsebrühe, Tee und stilles Wasser bereits helfen. Andernfalls gibt es spezielle Elektrolytlösungen in der Apotheke zu kaufen. Bei starkem oder länger anhaltendem Durchfall sollte besser ein*e Arzt*Ärztin aufgesucht werden, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Warum Arzneihefe bei Durchfall helfen kann

Die in Perenterol® enthaltene Arzneihefe (Saccharomyces boulardii) kann die von Bakterien freigesetzten Giftstoffe neutralisieren, Krankheitserreger binden und so helfen, diese Erreger auszuscheiden – ohne die natürliche Darmbewegung (Motilität) zu unterdrücken. Außerdem unterstützt sie den Darm bei der Regeneration nach einer Durchfallerkrankung und stimuliert das Immunsystem im Darm. Da Arzneihefe gut verträglich ist, kann sie auch von Menschen mit einem empfindlichen Verdauungstrakt eingenommen werden.

Akuter Durchfall ist häufig Nebenwirkung von Antibiotika

Wer Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion verschrieben bekommt, hat durch die Einnahme möglicherweise mit Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen. Denn Antibiotika töten neben den krankmachenden Bakterien auch Mikroorganismen der gesunden Darmflora ab. Die Bakterien unserer Darmflora übernehmen allerdings vielfältige Aufgaben: beispielsweise die Produktion sogenannter "kurzkettiger Fettsäuren". Diese sind sehr wichtig für die Regulation des Wassergehalts im Darm. Wird das sensible Gleichgewicht der Darmflora durch Antibiotika gestört, können weniger kurzkettige Fettsäuren gebildet werden. Infolge wird die Regulation des Wasserhaushalts gestört, sodass akuter Durchfall die Folge sein kann.

Um diesen Antibiotika-assoziierten Durchfall (AAD) zu behandeln, empfiehlt sich die gleichzeitige Zufuhr von bestimmten Probiotika. Bewährt haben sich hier Präparate wie Perenterol®, welches eine speziell hergestellte Arzneihefe enthält. Das Arzneimittel ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und wirkt stabilisierend auf die Darmflora. Das heißt: die Regeneration der Darmflora wird unterstützt, sodass wieder vermehrt kurzkettige Fettsäuren produziert werden können – der Wasserhaushalt normalisiert sich. Ein weiterer Vorteil gegenüber Präparaten auf Basis von Bakterien: Die Arzneihefe wird durch Antibiotika nicht zerstört und kann deshalb zeitgleich mit dem Antibiotikum eingenommen werden.

Was tun bei Reisedurchfall?

Ungewohntes Klima, andere Hygienestandards, verunreinigte Lebensmittel: Reisedurchfall ist ein häufiger Begleiter auf Reisen und trübt schnell die Urlaubslaune – meist sehr unvermittelt. Doch die gute Nachricht ist, dass sich gegen akuten Durchfall auf Reisen etwas unternehmen lässt. Mit der natürlichen Arzneihefe in Perenterol® forte lässt sich Reisedurchfall zum einen gut behandeln, zum anderen sogar vorbeugen. Wer weiß, dass er in ein Gebiet fährt, wo das Risiko für akuten Durchfall erhöht ist, kann bereits fünf Tage vor der Abreise mit der Einnahme beginnen. So wird die Darmflora gestärkt – zusammen mit den folgenden Tipps kann man die Gefahr für Reisedurchfall reduzieren:

  • Vorsicht beim Trinken von Leitungswasser und Zähne putzen. Besser abgefülltes Wasser verwenden.
  • Eiswürfel in Getränken vermeiden
  • Beim Verzehr von Lebensmitteln an den Leitsatz "Cook it, peel it or leave it" halten
  • Regelmäßig Händewaschen mit Seife

Grafik Perenterol

Perenterol® auch zur Behandlung von Durchfall bei Kindern

Durchfall zählt bei Kindern zu den häufigsten Krankheiten – in den meisten Fällen stecken Infektionen mit Bakterien oder Viren dahinter. Bei Durchfall gehen viel Flüssigkeit und Elektrolyte verloren. Um einem Flüssigkeits- und Elektrolytmangel mit weitreichenden Folgen vorzubeugen, sollten Kinder unbedingt ausreichend trinken, zum Beispiel ungesüßten Tee oder leicht gesalzene Gemüsebrühe.

Mit Perenterol® Junior gibt es auch für Kinder ein effektives und verträgliches Mittel gegen Durchfall. Es enthält ebenfalls die Arzneihefe S. boulardii, die die natürliche Darmbewegung nicht unterdrückt, die Durchfallerreger bindet und entfernt. Zugelassen ist Perenterol® Junior für Kinder ab zwei Jahren in der Selbstmedikation, nach ärztlicher Rücksprache kann das Arzneimittel bereits ab sechs Monaten gegeben werden.

Pflichttext für Endverbraucher:

Perenterol® 50 mg Kapseln / Perenterol® forte 250 mg Kapseln. Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen. Zur Vorbeugung und Behandlung der Beschwerden von Reisedurchfällen sowie Durchfällen unter Sondenernährung. Zur begleitenden Behandlung bei länger bestehenden Formen der Akne. Für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene in der Selbstmedikation. Für Kinder unter 2 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: Januar 2021.

Perenterol® Junior 250 mg Pulver. Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen, auch bei Reisedurchfall und Durchfall unter Sondenernährung. Zur Vorbeugung von Reisedurchfall. Zur Anwendung bei Durchfall bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Monaten. Zur Vorbeugung von Reisedurchfall bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: Januar 2021.

MEDICE Arzneimittel, Iserlohn. www.perenterol.de

Aktualisiert: 09.07.2021