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Dialyse und Nierentransplantation

Unter Dialyse versteht man ein Verfahren zur Blutwäsche. Dieses Blutreinigungsverfahren wird bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen angewendet. Häufig sind Patienten, die unter Krebs oder der besonders heimtückischen Krebsart Leukämie leiden, auf diese Nierenersatztherapie angewiesen. Auch Multiple Sklerose, kurz MS genannt, bedingt oftmals den Einsatz der Blutwäsche. Die Dialyse wird bei chronischen sowie akuten Nierenleiden angewendet. Die Patienten können zum Erfolg der Therapie betragen, indem sie auf entsprechende Ernährung achten. Jedoch ist die Dialyse nur eine - wenn auch erfolgreiche - Ersatztherapie. Langfristig wird bei chronischen Nierenerkrankungen häufig eine Transplantation angestrebt.

Die operative Übertragung einer Niere in einen anderen Organismus bezeichnet man als Nierentransplantation. Bei der Organvergabe gibt es zwei Möglichkeiten: Die Lebendspende oder die Listung bei Eurotransplant. Im Gegensatz zur Herz- oder Lungentransplantation wird bei der Nierentransplantation das neue Organ nicht an derselben Stelle wie das alte Organ platziert, sondern im Bereich des Beckens. Das alte Organ muss also nicht aufwändig entfernt werden.