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Migräne – Vorbeugen

Eine Migräne lässt sich nach derzeitigen Erkenntnissen nicht heilen. Aber es kann gelingen, Attacken und Verlauf abzumildern und vorzubeugen. Aufgrund der unklaren Ursachen gibt es zahleiche, teils unterschiedliche Empfehlungen, wie Betroffene Migräne vorbeugen können.

Individuelle Auslöser der Migräne finden

Prinzipiell gilt, dass vor allem die individuellen Ursachen gefunden und gemieden werden sollten, um ein Vorbeugen zu ermöglichen. Das können zum Beispiel Empfängnisverhütungsmittel (Pille), Stress, Schlafmangel, Wettereinflüsse, Unterzuckerung oder bestimmte Nahrungsmittel sein.

Tipps gegen Migräne

Zu den allgemein empfohlenen Maßnahmen gegen Migräne gehören:

  • Umstellung der Ernährung
  • Reduktion von Stress
  • Erlernen und Einsetzen von Entspannungsmethoden
  • regelmäßige Bewegung beziehungsweise Sport
  • gleichmäßiger Tagesablauf

Häufig wird empfohlen, auf eine kohlenhydratarme Kost umzusteigen – wissenschaftliche Studien dazu fehlen allerdings. Auch bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen werden positive Wirkungen zugeschrieben, insbesondere den B-Vitaminen, Coenzym 10, Magnesium, Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren.

Lebensmittelunverträglichkeiten bei Migräne-Betroffenen

Da Migränepatienten häufig auch Unverträglichkeiten bei Nahrungsmitteln haben, lohnt es sich eventuell, diese zu testen.

Klassische Unverträglichkeiten sind die gegen Rotwein und Käse, aber auch gegen Lebensmittelzusatzstoffe (zum Beispiel Glutamat). Andere Heilverfahren wie Homöopathie können unterstützend gegen Migräne eingesetzt werden, sollten aber aufgrund der Schwere und des chronischen Verlaufs von Migräne durch einen entsprechend geschulten Therapeuten begleitet werden.

Aktualisiert: 26.09.2017 – Autor: Dagmar Reiche

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