Die wichtigsten Tipps zum Sonnenschutz

Frau sonnt sich am Strand mit Sonnenhut © istockphoto, Orbon Alija

Die Verwendung von Sonnencreme ist nicht die einzige Methode, um sich vor der Sonne zu schützen. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, mit denen Sie Haut und Haare vor einer Schädigung durch die gefährliche UV-Strahlung bewahren können.

5 Tipps für idealen Sonnenschutz

Wir haben die besten Tipps für den richtigen Sonnenschutz für Sie zusammengestellt. Mit diesen lässt sich einem Sonnenbrand sowie einer frühzeitigen Hautalterung wirksam vorbeugen.

1. Sonnencreme richtig benutzen

Greifen Sie zu einem Produkt mit einem ausreichend hohen Sonnenschutzfaktor: Wie hoch der Faktor sein sollte, ist vom Hauttyp, der Intensität der Sonne und der Dauer des Aufenthaltes abhängig. Nehmen Sie auf jeden Fall genügend Creme und verteilen Sie diese gleichmäßig auf dem Körper. Cremen Sie außerdem in regelmäßigen Abständen nach.

2. Kleidung schützt vor der Sonne

Tragen Sie am besten dunkle Textilien, da diese die UV-Strahlung besser filtern als helle Kleidung. Mittlerweile gibt es zudem spezielle UV-Textilien, die den Körper besonders wirkungsvoll schützen sollen.

3. Auf Sonnenhut und Sonnenbrille nicht verzichten

Bei stärkerer Sonneneinstrahlung sollten Sie unbedingt auf eine Kopfbedeckung wie einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch zurückgreifen. Am besten geeignet ist ein Hut, der auch den Nacken und die Ohren schützt. Dadurch können Sie nicht nur einem Sonnenbrand, sondern auch einem Sonnenstich vorbeugen.

Die Augen sollten Sie mit einer Sonnenbrille mit einem speziellen UV-Filter schützen, um Schäden zu vermeiden. Achten Sie beim Kauf auf Hinweise wie "UV 400" oder "100 Prozent UV".

4. Im Schatten aufhalten

Meiden Sie vor allem während der Mittagszeit die pralle Sonne. Halten Sie sich stattdessen lieber im Schatten auf, hier ist die UV-Strahlung deutlich geringer. Auf ausreichend Sonnenschutz sollten Sie aber auch hier nicht verzichten.

5. Sonnenschutzmittel regelmäßig austauschen

Im Laufe der Zeit können sich die Lichtschutzfilter in der Creme zersetzen und das Fett kann ranzig werden. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie Sonnenschutzprodukte deswegen nicht länger als ein Jahr lang verwenden.

Gänzlich abgeblockt werden kann die Sonne übrigens durch keine Sonnencreme der Welt – auch nicht durch einen Sunblocker. Da der Begriff missverständlich ist, wird er heute in der Regel nicht mehr verwendet. Sunblocker sind nämlich nichts anderes als Sonnencremes mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor (40+).

Sonnenschutz: Tipps je nach Hauttyp

Ob und wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt, ist unter anderem auch vom Hauttyp abhängig. Menschen mit einer sehr hellen Haut bekommen schneller einen Sonnenbrand als dunkle Typen. Im Allgemeinen werden vier europäische Hauttypen unterschieden. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie entsprechend Ihrem Hauttyp beim Sonnenbaden beachten sollten. Welcher Hauttyp Sie sind, können Sie hier nachlesen: Welcher Hauttyp bin ich?

Typ 1: Keltischer Typ

  • Eigenschutzzeit weniger als zehn Minuten 
  • Mittagssonne auf jeden Fall meiden
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
  • Arme und Oberkörper durch Kleidung schützen
  • Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders sorgfältig schützen
  • Empfohlener Lichtschutzfaktor: 25-35

Typ 2: Nordischer Typ

  • Eigenschutzzeit zwischen zehn und 20 Minuten
  • Mittagssonne auf jeden Fall meiden
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
  • Arme und Oberkörper durch Kleidung schützen
  • Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders sorgfältig schützen
  • Empfohlener Lichtschutzfaktor: 20-25

Typ 3: Mischtyp

  • Eigenschutzzeit zwischen 20 und 30 Minuten
  • Mittagssonne eher meiden
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
  • Lippen und Nacken besonders sorgfältig schützen
  • Empfohlener Lichtschutzfaktor: 15-20

Typ 4: Mediterraner Typ

  • Eigenschutzzeit 30 Minuten oder länger
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
  • Besonders sorgfältiger Schutz von Nase, Ohren, Lippen und Nacken am Meer und in den Bergen
  • Empfohlener Lichtschutzfaktor: 15

Aktualisiert: 15.08.2018 – Autor: Kathrin Mehner

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