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Aktualisiert: 10.02.2020 – Autor: Yasemin Yenilmez

Aktualisiert: 06.02.2020 – Autor: Yasemin Yenilmez

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Aktualisiert: 06.02.2020 – Autor: Yasemin Yenilmez

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Aktualisiert: 06.02.2020 – Autor: Yasemin Yenilmez

Aktualisiert: 06.02.2020 – Autor: Yasemin Yenilmez

Preiselbeersaft contra Harnwegsinfekte!? mehr

Die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehörenden Tannine aus Preisel- und Heidelbeeren wirken sich hemmend auf von E-coli-Bakterien (Escherichia coli ) hervorgerufene Blasenentzündungen aus, so Ines Drewe vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.). Mit Preiselbeersaft gegen Harnwegsinfektionen In einer finnischen Studie wurden 150 Frauen in einem durchschnittlichen Alter von 30 Jahren untersucht, die eine durch Escherichia coli hervorgerufene Harnwegsinfektion hatten und sich nicht mit Antibiotika behandeln ließen. Die Probandinnen wurden für die Studie in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt über einen Zeitraum von sechs Monaten täglich 50 Milliliter Preiselbeersaft. Die Frauen der zweiten Gruppe erhielten über ein Jahr fünf Mal wöchentlich 100 Milliliter eines Lactobacillus-GG-Getränks und die Frauen der dritten Gruppe erhielten keine Interventionen. Sechs Monate nach Beginn der Studie hatten nur noch 16 Prozent der Frauen aus der Preiselbeer-Gruppe mindestens einen Rückfall erlitten, dagegen aber 39 Prozent der Lactobacillus-GG-Gruppe, und 36 Prozent der Kontrollgruppe. Das zeigt, dass der Preiselbeersaft das Risiko für das Auftreten von Harnwegsinfekten deutlich minimiert. Die E-coli-Bakterien haften sich mit feinen Härchen, den Fimbrien, an die Harnwegsepithelien an. Erst mit dieser Anhaftung können Bakterien eine Entzündung auslösen. Die Tannine des Preiselbeersaftes verändern die Oberflächenstruktur der Bakterien mit den Fimbrien, so dass eine Anhaftung nicht mehr möglich ist. Vergleichbare Studie Eine vergleichbare Studie wurde übrigens schon 1994 mit Moosbeerennektar (Cranberry, einer in Nordamerika beheimateten Beerenfrucht) durchgeführt. In dieser Plazebo-kontrollierten Studie (Avorn et al.) tranken ältere Frauen sechs Monate lang täglich 300 Milliliter Moosbeerennektar. Dieser Saft enthält ebenfalls die wirksamen Tannine. Die damalige Studie zeigte, dass das Risiko an Harnwegsinfektionen zu erkranken um 58 Prozent gesenkt war. Die Experten des DIET empfehlen Frauen, die häufig unter Harnwegsinfektionen leiden, täglich ein viertel Glas Preiselbeersaft zu trinken. mehr