Achtung Pollenallergie: Diese Frühblüher sorgen jetzt für Heuschnupfen

Pollenallergie und Heuschnupfen begleiten uns meist vom Frühling bis in den Herbst. Je nach Allergie reagieren wir zu unterschiedlichen Zeiten auf die Blüten und Gräser. Aktuell machen uns Hasel, Erle, Weide und Pappel das Leben schwer.

Frau mit Pollenallergie © Getty Images/Goxy89

Ein geringer Anteil (20 bis 30 Prozent) der betroffenen Allergiker leidet an der Frühblüherallergie. Besonders bei milden Temperaturen im Januar und Februar zeigen sich die typischen Symptome wie Heuschnupfen, juckende Augen und gereizte Atemwege.

Frühblüher: Diese Bäume verursachen die Pollenallergie

Je früher das Wetter mild und schön wird, desto eher werden manche Allergiker von den sogenannten Frühblühern begleitet. Dabei handelt es sich um Pflanzenarten, besonders Bäume, die bereits früh im Jahr zu blühen beginnen. Meist begünstigen diese Pflanzen eine frühe Pollenallergie:

  • Birke
  • Erle
  • Hasel
  • Pappel
  • Eiche
  • Esche

Auch bestimmte Gräser oder Beifuß können bereits im März zu allergischen Reaktionen führen.

Als Auslöser für eine Frühblüherallergie werden verstärkt Erle, Hasel und Birke genannt. Da diese in unterschiedlichen Habitaten zu Hause sind, fällt es den Betroffenen besonders schwer, sich vor einer starken Pollenbelastung zu schützen. Im Frühsommer, also Ende Mai und Anfang Juni, nimmt die Pollenbelastung durch Frühblüher meist ab.

Pollenallergie erkennen: Symptome und häufige Beschwerden

Aufgrund der Symptome und Beschwerden wird eine Pollenallergie besonders im milden Winter oder Frühling leicht mit einer Erkältung verwechselt. Auch im Kontext mit Corona können Allergiesymptome zu Unsicherheiten und Verwirrungen führen. Die häufigsten Anzeichen einer Allergie sind:

  • Schnupfen, besonders starker Fließschnupfen.
  • eine Schwellung der Schleimhäute, die eine verstopfte Nase nach sich zieht.
  • Juckreiz, vermehrte und starke Niesattacken.
  • gerötete und brennende Augen.
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss.
  • Kopfschmerzen.
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Betroffene, die besonders stark auf Pollen reagieren, klagen zudem über Husten, Atemnot, Migräne und Asthma. Bei Symptomen und Beschwerden sollte ein Arzt kontaktiert werden, um mögliche Probleme und gesundheitliche Folgen zu verhindern und die Therapie und Behandlung der Allergie zu besprechen.

6 Tipps und Tricks bei einer Pollenallergie

Die folgenden Tipps erleichtern das Leben als Pollenallergiker, indem Sie die Auslöser möglichst vermeiden:

1. Kurz lüften

Um eine vermehrte Anzahl an Pollen in den Wohnräumen zu verhindern, sollte regelmäßiges Lüften tagsüber vermieden werden. Auf dem Land am besten abends lüften, in städtischen Gebieten morgens, da zu diesen Tageszeiten die Pollenbelastung am niedrigsten ist.

2. Kleidung im Schlafzimmer vermeiden

Unsere Kleidung trägt viel Pollenstaub mit ins Schlafzimmer, was zu Allergiesymptomen beim Einschlafen führen kann. Auch sollte man vor dem zu Bett gehen Haare waschen oder duschen – das mindert die Pollenbelastung zu Hause.

3. Zink hilft gegen Pollen

Wer bereits weiß, dass die Pollenzeit unangenehm werden kann, sollte zu dem Spurenelement Zink greifen. Eine ausreichende Versorgung kann die Heuschnupfen-Symptome lindern.

4. Urlaub am Meer oder in den Bergen

Sowohl am Meer als auch in den Bergen ist die Pollenbelastung aufgrund der Flora deutlich niedriger. Deshalb empfehlen sich Aufenthalte in den Bergen oder an der See.

5. Pollenkalender regelmäßig checken

Viele Portale bieten mittlerweile integrierte Pollenkalender an. Diese zeigen, wo und wann die Pollenbelastung am höchsten ist. So lassen sich Aufenthalte im Freien für Allergiker besser planen und genießen. Auch in unserem Biowetter finden Sie einen tagesaktuellen Pollenkalender.

6. Heuschnupfen behandeln

Bei Heuschnupfen und Allergien helfen zudem verschiedene Medikamente. Eine Behandlung oder Therapie (Immunisierung) sollte mit dem Hausarzt oder einem Allergologen sowie dem Hautarzt abgesprochen werden.

Aktualisiert: 24.02.2021 - Autor: Alexandra Maul, News-Redakteurin