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Machen Weintrauben dick?

Weintrauben © Jill Wellington

Nein, das ist ein Ernährungsmärchen. Im Rahmen einer gesunden Ernährung mit Obst und Gemüse (Empfehlung: täglich ein Kilogramm) gehören auch Weintrauben saisonal auf den Speisezettel. Im September ist jedes Jahr die Zeit der Weintrauben, eine der ältesten und am weitesten verbreitete Obstsorte der Welt, die in Westasien vermutlich bereits vor 7.000 Jahren kultiviert wurde. Zu Unrecht verdammen Viele die süße Beere als Dickmacher.

Was enthält eine Weintraube eigentlich?

Genau wie die anderen Obstsorten enthält die Weintraube vor allem Wasser, lebensnotwendige Vitamine wie Vitamin C, Mineralstoffe wie Magnesium, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie das der Arteriosklerose vorbeugende Resveratrol, dass auch antikanzerogen (krebshemmend) wirken soll.

Weintrauben im Vergleich zur Schokolade

Eine Portion Weintrauben mit 125 Gramm liefert gerade mal 89 Kilokalorien. Ein Riegelchen Schokolade mit 20 Gramm schlägt dagegen schon mit 107 Kilokalorien zu B(a)uche. Während sich nach einer Portion Weintrauben durch das Volumen und die enthaltenen Ballaststoffe eine andauernde Sättigung einstellt, macht das Riegelchen Schokolade lediglich Lust auf mehr!

Dürfen Diabetiker Weintrauben essen?

Auch für Diabetiker sind Weintrauben nicht tabu, sie sollten sie aber nur in Maßen essen. Denn  einerseits liegen die enthaltenen Kohlenhydrate zur Hälfte in Form von Fruchtzucker vor, den der Körper Insulin-unabhängig verstoffwechselt und der den Blutzucker praktisch nicht ansteigen lässt. Doch andererseits enthalten Trauben dennoch viel Glukose (Traubenzucker), auf die bei Diabetes besonders geachtet werden sollte.

Traubenarten

Es gibt Keltertrauben zur Weinherstellung und Tafeltrauben für den Verzehr. Die Kerne liefern gesundes Traubenkernöl. 

Aktualisiert: 12.11.2019 – Autor: Diaita

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