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Chinesische Küche - Gesunde Kost

Gesunde Kost

Viele Bestandteile der chinesischen Küche sind sehr gesund. So enthält Soja alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Eine Tasse Soja enthält kaum Fett, dafür aber etwa soviel Eiweiß wie ein 150-Gramm-Steak und ist daher vor allem bei Vegetariern sehr beliebt. Auch Reis, der bei keiner Mahlzeit fehlt, enthält kein Fett, dafür aber viele Vitamine und Mineralstoffe. Durch den hohen Anteil von Kohlenhydraten ist Reis ein guter Sattmacher, regt die Verdauung an und wirkt entwässernd.

Tee: Gesundheitlich und kulturell wertvoll

Auch der Tee, der fast zu jeder asiatischen Mahlzeit gehört, tut dem Körper gut. Die in schwarzem und grünem Tee vorkommenden Polyphenole senken das Karies-Risiko. Zudem enthält Tee Vitamine, Spurenelemente und Flavonoide, denen nachgesagt wird, krebsvorbeugende Wirkung zu haben. Zwar ist der Wirkmechanismus noch nicht vollständig nachgewiesen, belegt ist aber, dass in Ländern, in denen viel Tee getrunken wird, bestimmte Krebsarten seltener auftreten.

Soziale Komponente

Auch wenn Vieles, was in der chinesischen Küche gängig ist, wie Grashüpfer, Haifischhirne, Hühnerfüße und Skorpione, hier wohl nicht so bald Verbreitung findet, kann man sich aus dem Reich der Mitte Einiges abgucken, findet Ernährungswissenschaftlerin Schmidt:

"Das gilt vor allem für die Art der Zubereitung und das Genießen der Mahlzeiten. Das Essen ist eine gesellige Angelegenheit, viele verschiedene Gerichte werden in der Mitte des Tisches angeordnet und jeder füllt sich von allem in sein Ess-Schälchen. Man nimmt sich viel Zeit für die Mahlzeiten, die durch das Essen mit Stäbchen zusätzlich entschleunigt werden. Langsames Essen sorgt dafür, dass man nicht mehr isst, als der Körper benötigt, um satt zu sein, und man überfordert ihn nicht mit der Verdauungsarbeit."

So ist es auch nur folgerichtig, dass man sich in China statt eines guten Appetits "man man chi" – "Iss langsam" wünscht.

Aktualisiert: 27.10.2017 – Autor: TK

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