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Essen am Arbeitsplatz – Brainfood contra Fastfood

Mann isst Salat am Arbeitsplatz © istockphoto, demaerre

Der Arbeitsplatz ist kein Gourmet-Restaurant, klar! Und die nötige Ruhe hat man auch oft nicht. Aber sollte man sich deshalb dazu verleiten lassen, zu schnell, zu viel, zu einseitig oder am Ende garnichts zu essen und den Hunger zu übergehen? Wer am Arbeitsplatz viel leisten will, sollte sich eine abwechslungsreiche Ernährung gönnen, die alle notwendigen Nährstoffe für Körper und Geist liefert und so die nötige Energie bereitstellt.

Tipps gegen Durchhänger

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. rät allen, die nicht in eine Kantine gehen können oder möchten, wenigstens kleine Pausen einzulegen, Zwischenmahlzeiten einzunehmen und eine einseitige Ernährung z.B. durch Obst, Gemüse und Milchprodukte auszugleichen. So bleiben Sie dauerhaft leistungsfähig, fühlen sich wohl und können Ihr Gewicht besser halten. Dabei sollten einige Tipps berücksichtigt werden:

  1. Frühstücken Sie am besten in zwei Etappen: Wer frühmorgens nicht viel zu sich nehmen kann, sollte dies nach 2-3 Stunden nachholen. Essen Sie einmal großzügiger, z.B. mit Müsli oder Vollkornbrot, einmal leichter z.B. mit Obst oder Joghurt. So erhalten auch "Morgenmuffel" genug Energie für den Tagesanfang.
  2. Zwischenmahlzeiten vermeiden Leistungstiefs: Verteilen Sie kleinere Mahlzeiten aus Obst, fettarmen Milchprodukten oder dünn belegten Broten über den Tag. Das erhält die Konzentrationsfähigkeit, belastet Verdauungsorgane und Kreislauf wenig und vermeidet Heißhunger.
  3. Essen Sie nicht nebenbei: In einer kleinen Pause können Sie Ihr Essen besser genießen. Sie fühlen sich nicht nur satt, sondern auch wohl. Außerdem verlieren Sie nicht so schnell den Überblick darüber, wie viel Sie gegessen haben. Das hilft, das Körpergewicht zu halten.
  4. Fastfood sinnvoll ergänzen: Das Essen an der Imbissbude oder an der Theke einer Metzgerei ist meist einseitig, salzig und fett. Wer hier isst, sollte die fehlenden Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe zwischendurch oder abends durch Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ergänzen. Mitgebrachtes kann eine gute Alternative sein: Wer beim Kochen regelmäßig eine Portion einfriert oder am nächsten Tag zur Arbeit mitnimmt, spart nicht nur Geld, sondern kann die gesamte Pause beim Essen, anstatt in der Warteschlange der Imbissbude verbringen.
  5. Belegte Brote werden durch Salatblätter, Gurkenscheiben oder eine Gemüsebeilage attraktiver. Salat bleibt frisch, wenn Sie ihn in einem luftdichten Behälter von der Soße getrennt aufbewahren und ihn erst vor dem Essen mischen.

Aktualisiert: 26.06.2018 – Autor: DGE

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