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Ananas – Gesunde Tropenfrucht

Ananas © rawpixel

Die Ananas liebt pralle Sonne und hohe, tropische Temperaturen. Dementsprechend exotisch, süß und saftig schmeckt eine reife Ananas. Abgesehen vom leckeren Geschmack ist die Südfrucht aber auch ein Schön- und Schlankmacher: Ananas steckt voller Nährstoffe und stärkt so das Immunsystem, senkt den Blutdruck, hebt die Stimmung und reguliert die Verdauung. Da Ananas außerdem die Fettverbrennung anregt, setzen viele gesundheitsbewusste Menschen auf die entschlackende Wirkung einer Ananas-Diät.

Ananas: Kalorien und Nährstoffe

In einer Ananas stecken nicht nur die pralle Energie der Sonne, sondern auch jede Menge A-Vitamine, B-Vitamine und C-Vitamine. Besonders geschätzt wird jedoch der hohe Anteil an Enzymen in Ananas: Die gesunde Südfrucht ist reich an Bromelin, Amylase, Perodixase und Invertase. Hinzu kommen zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente.

Durch die Enzyme wird die Eiweißverdauung unterstützt und die Fettverbrennung angeregt, was die Ananas-Diät zu einem beliebten Mittel beim Abnehmen macht. Zwar enthält die Ananas je nach Reifegrad zwischen sieben und 15 Prozent Fruchtzucker, jedoch wird dieser vom Körper sofort in Glukose umgewandelt und kann so direkt verwertet werden. 100 Gramm Ananas enthalten etwa 55 Kilokalorien – das macht sie zu einem gesunden, kalorienarmen Lebensmittel.

Abnehmen mit der Ananas-Diät

Durch die entschlackende Wirkung und den geringen Anteil an Kalorien in Ananas eignet sich die Frucht gut für einen Diät-Tag. Länger als ein bis zwei Tage sollte eine Ananas-Diät nicht durchgeführt werden, da eine solche Ernährung schnell zu einseitig wird und lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fett und Mineralstoffe wie Jod oder Zink fehlen. Die Ananas-Diät garantiert zwar einen schnellen Gewichtsverlust, allerdings besteht dieser zum Großteil aus Wasser.

Ananas eignet sich daher weniger zum Abnehmen, sondern vielmehr zum bewussten Entschlacken. An einem solchen Diät-Tag sollten bis zu zwei Kilo Ananas roh oder als Saft verzehrt werden. Wem das zu einseitig ist, der kann andere enzymreiche Lebensmittel wie Kiwis oder Papayas hinzufügen.

Ananas richtig einkaufen

Die Ananas reift nur geringfügig nach, weshalb es im Handel große qualitative Unterschiede zwischen Flugananas und per Schiff eingeführter Frucht gibt. Erstere werden reif geerntet und haben so auch einen fruchtigen, frischen, unverfälschten Geschmack. Billige Ananas wird meist frühzeitig geerntet und reift auf dem Schiff leicht nach, was den Geschmack oft etwas säuerlich macht.

In jedem Fall sollte diese Südfrucht beim Kauf intensiv duften und das Fruchtfleisch auf Fingerdruck leicht nachgeben. Die Blätter sollten dunkelgrün, die Frucht leuchtend gelb bis orange gefärbt sein.

Tipp: Lassen sich die Blätter leicht herausziehen, ist die Ananas reif zum Verzehr.

Da die Früchte reif verkauft werden, sollten sie auch relativ rasch nach dem Kauf gegessen werden. Maximal zwei bis drei Tage sollte eine Ananas zu Hause gelagert werden.

Ananas schneiden – so gehts!

Zum Schneiden einer Ananas geht man folgendermaßen vor:

  1. Zuerst den grünen Strunk abschneiden.
  2. Dann die Frucht mit einem langen Messer der Länge nach vierteln.
  3. Die holzige Mitte herausschneiden.
  4. Die Viertel der Ananas lassen sich nun quer in Scheiben schneiden und bis auf die harte Schale abbeißen. Alternativ kann man die Scheibe vor dem Essen abschneiden.

Bleibt von der Südfrucht etwas übrig, ist sie im Kühlschrank unter Klarsichtfolie notfalls bis zu drei Tage haltbar.

Rezept: Ananas-Kuchen als Dessert

Die Ananas ist eine vielseitige Frucht und schmeckt nicht nur frisch, sondern auch als Konserve, Eis, Marmelade, Saft, Essig oder Wein.

Ein beliebtes Ananas-Rezept ist Ananas-Kuchen, der sich gut als sommerlich-frisches Dessert eignet. Unter folgender Anleitung gelingt der leckere Nachtisch:

  1. Einen Becher Sahne mit 200 Gramm Puderzucker steif schlagen.
  2. Eine Packung Quark unterheben.
  3. Eine große Ananas schälen und aus der Mitte sieben Scheiben herausschneiden. Das restliche Fruchtfleisch würfeln und zu der Quark-Sahne-Creme geben.
  4. Anschließend einen Tortenring um einen Biskuitboden legen und mit der Creme bestreichen. Die Ananas-Scheiben dekorativ darauf verteilen.
  5. Den fertigen Kuchen zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, dann als leckeres Ananas-Dessert oder zum Kaffee reichen.

Herkunft und Wuchs der Südfrucht

Der Ursprung der Ananas wird in Südamerika vermutet. Heute wird sie in fast allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut, vor allem in Thailand und auf den Philippinen. Dort wachsen die Früchte in verschiedensten lokalen Sorten meist auf großen Anbauplantagen.

Die Ananas-Pflanze besteht aus einer Art Staude mit langen, spitzen, scharfen Blättern, die rosettenförmig angeordnet sind. In deren Mitte wächst nach etwa einem Jahr ein langer Blütenstand mit über 100 Blüten. Werden diese nicht bestäubt, entwickeln sich daraus Beeren, die schließlich zu einer einzigen großen Frucht zusammenwachsen – der Ananas, wie wir sie kennen.

Aktualisiert: 05.07.2018 – Autor: Kristina Klement

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