Becken

Frau macht Beckenübung © istockphoto, ImagesbyTrista

Beckenmuskeln, Beckenboden, Beckenenge, Beckenuhr – zahlreiche Begriffe rund ums Becken suggerieren vor allem Frauen, dass Sie etwas für diese anatomische Struktur tun sollten. Doch was genau ist da eigentlich zu trainieren? Das Becken, fachsprachlich Pelvis, bezeichnet allgemein den Körperabschnitt, der zwischen Bauch und Beinen liegt und aus vielen Formationen besteht: Muskeln und Bänder, Knochen und Gelenke, aber auch Organe wie Enddarm, Harnblase und Eierstöcke.

Unterteilung des Beckens

Das Becken kann weiter unterteilt werden:

  • Wichtig ist das knöcherne Becken, also die Knochen, welche die Wirbelsäule mit den Oberschenkelknochen verbinden. Da diese ringförmig angeordnet sind, spricht man auch von Beckengürtel (oder auch Beckenring – vor allem im Rahmen von Knochenbrüchen des Beckens). Häufig ist mit der Bezeichnung Becken auch nur diese knöcherne Struktur gemeint.
  • Der Beckengürtel umfasst den Beckenraum, der nach oben – am Beckeneingang – an den Bauchraum anschließt und nach unten – dem Beckenausgang – von einer festen Platte aus Muskeln und Bändern abgeschlossen wird, dem Beckenboden (Diaphragma pelvis).

Das Becken muss die darin liegenden Nerven, Blutgefäße und Organe schützen und ihr Gewicht tragen. Es verbindet die Beine mit dem Rumpf, nimmt das Körpergewicht auf und leitet es gleichmäßig auf die Beine um. Es spielt – neben der Wirbelsäule – eine wichtige Rolle für unsere aufrechte Körperhaltung. Bei Frauen bietet das Becken Platz für das heranwachsende Kind und für dessen Geburt.

Aktualisiert: 22.12.2016 – Autor: Dagmar Reiche

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