Antihistaminica

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  • Antihistamin|ica

  • Synonyme: -ika

  • Englischer Begriff: antihistamines

  • Fach: Pharmazie

Substanzen, die die Histaminwirkung durch reversible Blockierung der spezifischen Geweberezeptoren (H1- bzw. H2-Rezeptoren) hemmen; z.B. Äthylendiamin-, Colamin-, Propylamin-Derivate. H1-Rezeptorenblocker = H1-Antagonisten sind die „klassischen“ A.: Wirkst.: Einteilung in ältere sedierende (z.B. Diphenhydramin, Clemastin, Dimetinden) u. neuere nicht sedierende (z.B. Terfenadin, Fexofenadin, Loratadin, Cetirizin, Mizolastin) Substanzen. Anw. bei allergischen Erkrankungen, allergischen Reaktionen, Juckreiz. Die sedierenden Substanzen werden z.T. als Schlafmittel u./oder Antiemetika eingesetzt. NW: Sedierung. Eine Überdosierung (Kinder sind besonders gefährdet!) führt zu Vergiftungsbild mit Krämpfen, Halluzinationen, Koordinationsstörungen u. Symptomen wie bei Atropinvergiftung (sämtlich als anticholinerge Effekte). Antagonisten der H2-Rezeptoren werden als Ulkustherapeutika eingesetzt (s.u. H2-Rezeptorenblocker).

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