Arnold-Chiari-Syndrom

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Arnold
  • A.-Chiari-Syndrom

  • Englischer Begriff: Arnold-Chiari deformity

  • Biogr.: Julius A.; Hans Ch.

Hemmungsfehlbildung des Kleinhirns mit dessen Verdrängung (einschließlich hinterer Oblongata-Bereiche) durch das große Hinterhauptsloch in Richtung Wirbelkanal. Führt zu okklusivem Hydrocephalus, Ataxie, Nystagmus, Hirnstamm-, Rückenmarks- u. Hirnnervenkompression (mit Lähmungen, Tetraplegie, Krämpfen, tetanoiden oder epileptischen Anfällen), Haltungsanomalien des Kopfes. Evtl. zusätzlich Fehlbildungen der Schädelbasis u. der Halswirbelsäule (Dysrhaphie).

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