Bursitis

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  • Bursitis

  • Englischer Begriff: bursitis

die akute oder chronische Entzündung eines Schleimbeutels (Bursa). Ätiol.: Begleiterscheinung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen oder infektiös (Ggs. Bursopathie). Häufig nach örtlicher Infektion (z.B. infolge einer Penetrationsverletzung), aber auch nach stumpfem Trauma und bei degenerativen Prozessen der Nachbarschaft. Formen: serös, fibrinös, eitrig oder – schwerstgradig – nekrotisierend (B. destruens). Die chronische B. oft als produktiver Prozess, d.h. mit Zotten- u. Gelenkkörperbildung (= B. proliferans) oder mit gelatinöser Prallfüllung (Hygrom), seltener auch mit Kalkablagerungen (die Verkalkung häufig als Pseudobursitis-Manifestation, v.a. B. subdeltoidea u. B. coracobrachialis bei der Dupley-Krankheit). Ferner spezifische Formen, u.a. die B. gonorrhoica (akut bei Gonarthritis) und die B. tuberculosa (Letztere oft als Sekundärgeschehen bei tuberkulöser Arthritis u. Lymphadenitis). Klinik: Schwellung, meist auch Hautrötung, örtliche Schmerzen, evtl. Fluktuation.

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