C-reaktives Protein

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  • Synonyme: CRP (Abk.)

  • Englischer Begriff: C-reactive protein

ein Akute-Phase-Protein, welches – in Gegenwart von Calciumionen – mit dem C-Polysaccharid (C-Substanz) der Pneumokokken(-Rauform) reagiert u. Präzipitation hervorruft. Gehört der β-Globulinfraktion an, u. seine Konzentration korreliert meist mit der „Blutsenkung“; wird bei den meisten entzündlichen u. neoplastischen Erkrankungen neu gebildet u. im Serum nachweisbar (CRP-Test), wichtig bei der Beurteilung des Schweregrades der akuten Pankreatitis; ist relativ thermostabil, wird wahrscheinlich aufgrund eines „biochemischen Signals“ – ausgehend von toten oder geschädigten Zellen – von der Leber produziert u. durch Citrat- oder Oxalat-Zusatz inaktiviert. Ist vermutlich ein Element eines phylogenetisch alten, unspezif. Schutzmechanismus (wirkt als Opsonin; tritt mit Lympho- u. Thrombozyten in Interaktion). S.a. Plasmaproteine (dort Tab.).

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