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Computer-Tomographie

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  • Synonyme: Tomometrie; CT (Abk.)

  • Englischer Begriff: computed tomography

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bildgebendes (röntgendiagnostisches) Verfahren, bei dem der menschliche Körper Schicht für Schicht durchstrahlt wird. Ein Schichtaufnahmeverfahren (Querschichtaufnahmeverfahren), das zum Bildaufbau einen Computer einsetzt u. die Ergebnisse auf dem Computerbildschirm zeigt (Abb.). Die Methode ermöglicht die Darstellung minimaler Dichteunterschiede (z.B. Gewebeveränderungen, Tumoren). Aufbau: Die Messeinrichtung setzt sich zusammen aus einer schnell rotierenden Röntgenröhre mit einem etwa bleistiftstarken Strahlenbündel sowie einem Szintillationszähler mit nachgeschaltetem Photomultiplier. Das Strahlenschwächungsprofil der betreff. Schicht entsteht durch lineare Abtastung („Seitenriss“) aus jeweils leicht verändertem Winkel (insges. mind. 180°). So ergeben sich ca. 100 000 Messwerte, aus denen eine Ortsverteilung der Schwächungswerte errechnet u. in ein Fernsehbild (auch farbig) umgesetzt wird, wobei zweckmäßige Kontraststeigerung den Informationsgehalt erhöht. Vorteile: keine Überlagerung durch andere Schichten, abgestufte Weichteildarstellung auch ohne Kontrastmittel, quant. Bildauswertung anhand der – am Bildrand angegebenen – Schwächungswerte, schnelle Information. Die CT hat in der Röntgendiagnostik eine Reihe invasiverer Verfahren weitgehend verdrängt. Anw.: u.a. zur Diagnostik von Gehirnerkrankungen, bei Veränderungen im Bereich von Thorax, Abdomen, Bewegungsapparat, Skelett, zum Tumorstaging in allen Körperregionen. S.a. Emissionscomputertomographie; Hounsfield...

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