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Cor pulmonale chronicum

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Cor  >  Cor pulmonale
  • C. p. chronicum

  • Synonyme: C.-p.-Syndrom

  • Englischer Begriff: chronic cor pulmonale

Rechtsherzhypertrophie (u. später Dilatation) als Folge chronischer Widerstandserhöhung im kleinen Kreislauf. Kann zur Rechtsherzinsuffizienz führen. Ätiol.: chronische Lungenkrankheiten, ferner Pleuraschwarten, Kyphoskoliose; mehrfache Lungenembolien, zystische Pankreasfibrose als Folge der Lungenaffektionen. Klinik: Atemnot, pulmonale Angina pectoris, zentrale Zyanose, Osteoarthropathia hypertrophicans. Diagn.: sekundäre Polyglobulie, Tachykardie, evtl. auch akzentuierter Pulmonalton, betonter Pulmonalbogen, respiratorische Azidose; im EKG „P pulmonale“ (s.a. P-Zacke) abnorme Rechtsabweichung des P-Vektors u. der QRS-Achse in der Frontalebene, deutl. S I u. Q III, links-verschobene QRS-Übergangs(=QRS-Transitions-)zone mit R/S-Quotient in V5,6 ≤ 1, Steiltyp bis (pathologischer) Rechtstyp, Rechtsverspätung bei Schenkelblock.

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