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Dermatomyositis

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  • Dermato|myositis

  • Englischer Begriff: dermatomyositis

eine seltene, schleichend-chronische (evtl. aber akut beginnende) Kollagenose von Haut, Muskeln u. inneren Organen, die bei Erwachsenen häufig als Paraneoplasie auftritt. Klinik: diffuse oder segmentäre Bewegungsschmerzen, später Muskelatrophie u. -sklerose. An Kopf (um die Augenhöhlen), Hals, Rumpf u. in Gelenknähe Ödeme, dann Erytheme u. – nach feiner Schuppung – Poikilodermie (Atrophie, Teleangiektasien, Pigmentationen). Typisch sind nach längerer Krankheitsdauer weißlich-rötliche Atrophien über den Finger- u. Kniegelenken (Gottron-Papeln). Außerdem Gewichtsabnahme, Muskeltonusschwäche, Schluckstörungen, („Cotton-Wool-“)Exsudate im Auge u. Komplikationen seitens befallener innerer Organe (Herz, Lunge, Verdauungstrakt, Nieren). Diagn.: (Labor) Typisch ist eine Zunahme des Creatinins im Blut. Progn.: ungünstig. – S.a. Polymyositis.

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