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Ductus arteriosus apertus

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Ductus  >  Ductus arteriosus
  • D. a. apertus

  • Synonyme: D. a. persistens

  • Englischer Begriff: patent d. arteriosus

ein sich nach der Geburt nicht schließender D. arteriosus als angeborener Herzfehler (dort Tab.). Bewirkt einen Links-rechts-Shunt mit u.U. massiver Überdurchblutung der Lunge u. Volumenbelastung des li. Ventrikels (mit exzentrischer Linksherzhypertrophie bis -insuffizienz). Klinik: Karotidenhüpfen, Pistolenschuss-, Hill-Phänomen, Traube-Doppelton, Duroziez-Geräusch, Maschinen-Geräusch. Der Gang wird operativ durchtrennt bzw. durch Durchstechungsligatur ausgeschaltet; auch Verschluss mittels Kathetertechniken u. durch Prostaglandinsynthetasehemmer möglich. –Umgekehrt dient ein plastisch-operativ angelegter künstlicher D. a. als Links-rechts-Shunt zur Verbesserung der Lungendurchblutung bei bestimmten angeborenen Herzfehlern, z.B. bei Fallot-Tetra- u. Pentalogie, Trikuspidalatresie, Infundibulum- u. Pulmonalstenose; typische Operationsmethoden z.B. nach Blalock-Taussig, Pott, Dubost, Klinner.

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