Elektrolythaushalt

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  • Elektrolyt|haushalt

  • Englischer Begriff: electrolyte metabolism

  • Fach: Physiologie

Gesamtheit der Vorgänge von Aufnahme, Ausscheidung, Bestandsicherung u. Verteilung der Körperelektrolyte (insbes. Na+, K+, Mg2+, Ca2+, Cl, SO42–) sowie deren Regulation; allgemein eng verknüpft mit dem Wasserhaushalt (s.u. Wasser-Elektrolyt-Haushalt). Die Mehrzahl der osmotisch wirksamen Substanzen sind kleinmolekulare anorganische Elektrolyte (im Blutplasma ca. 300 mosmol). Störungen des Elektrolytgleichgewichts kommen vor v.a. bei Elektrolytverlusten (z.B. durch Durchfall, Erbrechen; hierbei häufig kombiniert mit Störung im Säure-Basen-Gleichgewicht) oder bei Erkrankungen endokriner Drüsen (z.B. bei Hyperaldosteronismus, Addison-Krankheit). S.a. Hyponatriämie, Hyperosmolarämie, Salzmangel-, Magnesiummangel-, Salzstauungssyndrom, Hypokaliämie.

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