floppy valve

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  • floppy valve

  • Etymol.: engl.

  • Fach: Kardiologie

eine myxomatös, entzündlich oder fibrotisch veränderte schlaffe Herzklappe, z.T. mit Deformierung im Sinne eines Aneurysmas; evtl. mit begleitenden Zeichen einer mesodermalen Dystrophie (z.B. Marfan-Syndrom). Meist eine Mitralklappe (s.a. Mitralsegelprolaps), wobei die dadurch bedingte Mitralinsuffizienz („Floppy-Valve-Syndrom“; ohne Klappenringdilatation) einen atypischen Befund bei der Auskultation ergibt: ein – im Phonokardiogramm bandförmiges – hochfrequentes Systolikum, das durch ein geräuschfreies Intervall vom 1. Herzton abgesetzt u. meist von einem deutl. Click eingeleitet ist, oder aber nur ein – meist mesosystolischer – Click (durch die in den Vorhof vorgewölbte Klappe).

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