Fruchtwasserembolie

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  • Frucht|wasser|embolie

  • Englischer Begriff: amniotic fluid embolism

Eindringen von Fruchtwasser (evtl. auch Mekonium [Mekoniumembolie]) in den mütterlichen Blutkreislauf durch Eihaut-Zervix-Risse oder über den venösen Randsinus der Placenta. Kommt nach dem Blasensprung, am Ende der Eröffnungs- oder in der Austreibungsperiode vor u. führt bei massivem Eindringen zu Kreislaufkollaps, oft sogar zu raschem Tod (kardiopulmonaler Reflex?). Ein verzögertes Eindringen führt zu Blutgerinnungsstörungen, evtl. zu tödlichen Blutungen infolge Fibrinogenmangels (Verbrauchskoagulopathie).

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