Hämoglobinurie

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  • Hämo|globin|urie

  • Synonyme: Haemoglobinuria

  • Englischer Begriff: hemoglobinuria

Hämoglobinausscheidung im Urin als Folge einer intravasalen Hämolyse. – H. tritt auf nach Transfusion gruppenfremden Blutes, bei hämolytischen Anämien, als Autoantikörperkrankheit (z.B. Kälte-H., Wärme-H.), ferner als all|ergische H. (z.B. bei Arznei- oder Nahrungsmittelallergie), epidemische H. (bei Neugeborenen; Winckel-Krankheit), intermittierende H. („Dressler-Harley-Krankheit“, mit symptomfreien Intervallen; i.e.S. die paroxysmale Kältehämoglobinurie), H. malarica (Schwarzwasserfieber), paralytische H. (s.u. Myoglobinurie), paroxysmale H. (anfallsartig; z.B. als Kältehämoglobinurie), postglomeruläre H. (eine H. ohne Hämoglobinämie, z.B. bei Blutung nach Ureterenkatheterismus), H. recurrens cum anaemia haemolytica (paroxysmale nächtliche H. = Marchiafava-Anämie), toxische H. (z.B. durch Arsen, Schwefelwasserstoff, Schlangengift, Toxine; auch bei Malaria, Gelbfieber).

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