Hirnarterien

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  • Hirn|arterien

  • Englischer Begriff: cerebral arteries

die die Gehirndurchblutung u. damit den – im Vergleich zu den relativ geringen Energiereserven – hohen Sauerstoff- u. Substratbedarf (Glucose) sichernden Arterien (s.a. Arteria cerebri [dort Abb.], A. communicans, A. basilaris). Ihre Durchblutung richtet sich nach dem Sauerstoffbedarf; sie unterliegt einer Autoregulation, welche die Unabhängigkeit von Blutdruckschwankungen gewährleistet durch Anpassung des Gefäßwiderstandes an den wechselnden Perfusionsdruck; bei Druckabnahme erweitern sich die Widerstandsgefäße, bei Druckzunahme erfolgt Vasokonstriktion. S.a. zerebrales Gefäßsyndrom, Gehirnkreislauf.

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