Hypertonie, pulmonale

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Hypertonie
  • H., pulmonale

  • Englischer Begriff: pulmonary h.

konstante Mitteldruckerhöhung im Lungenarteriensystem auf Werte > 22 mmHg in Ruhe. Ätiol.: herzbedingte Stauung im kleinen Kreislauf (z.B. Mitralvitien, Linksherzinsuffizienz), Gefäßverkrampfung vor dem Kapillargebiet (z.B. infolge Hypoxie bei Höhenaufenthalt, obstruktivem Lungenemphysem, nach lungenverkleinernden Operationen), sekundärer Gefäßschwund (bei Lungenfibrose, destruktivem Lungenemphysem), Hyperzirkulation im Lungenkreislauf mit nachfolgender lichtungseinengender Gefäßerkrankung (z.B. bei Herzfehler mit großem Links-rechts-Shunt; s.a. Eisenmenger-Reaktion), rezidivierende Lungenembolien, Nebenwirkung bei Einnahme bestimmter Appetitzügler, primäre Lungengefäßverengungen (idiopathische = primär vaskuläre p. H.). S.a. Cor pulmonale.

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