FUNKE Gesundheit Logo

Hyperurikosämie

Roche Lexikon Logo
  • Hyperurik(os)|ämie

  • Englischer Begriff: hyperuricemia

erhöhter Harnsäuregehalt des Blutes (♂ > 8 mg/dl, ♀ > 6 mg/dl) infolge Störung der Purinsynthese oder -ausscheidung, die sich – evtl. mit Latenz – als „echte“ Gicht manifestiert. Als primäre H. bei vererbten Stoffwechseldefekten wie Glykogenose Typ I, Hyperaktivität der Leber-Xanthinoxidase, gestörter Rückkopplung (Lesch-Nyhan-Syndrom) sowie bei – noch ungeklärter – Hemmung der Harnsäureausscheidung durch die Niere. Als sekundäre H. z.B. bei idiopathischer Hyperkalziämie der Neugeborenen u. Kleinkinder, KH-induzierter Hypertriglyceridämie, Hämoblastosen (z.B. Leukämien), sekundären Polyzythämien, Glykogenose, chron. Niereninsuffizienz, nach Strahlentherapie sowie beim akuten Tumorlysesyndrom.

Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Roche Lexikon – ein Service von Urban & Fischer/Reed Elsevier

Das Roche Lexikon Medizin gibt es auch als Buch, CD-Rom, Kombiausgabe und mit Rechtschreibprüfung.