Medizin-Lexikon: Einträge mit "A"

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  • A

      Kurzzeichen für anat Arteria (A.), physik Ampere, Anode, Atomgewicht (oder Massenzahl), physiol Akkommodation, serol Antigen A (des AB0-Systems), biochem Adenin, Alanin, klin Aortenton (A1, A2), genet Anaphase der meiotischen Teilungen (A I, A II). – Ferner der griech. Buchstabe Alpha (α).

    • a

        Kurzzeichen für anat anterior, arteria (a.), axial, physik annus (Jahr), Atto..., chem Gesamtazidität, klin ante (a.).

      • Å
        • Synonyme: ÅE

        • Fach: Physik

        Kurzzeichen für Ångström(-Einheit).

      • A-Antigen
        • A-Antigen

        • 1)
          ein nicht hitzeempfindliches (= thermostabiles) Kapselantigen der Coli-Bakterien... (mehr)
        • 2)
          das Antigen A der Blutgruppe A des AB0-Systems (mit Untergruppen, z.B... (mehr)
      • A-Antigen 1)
        A-Antigen
        • 1)

        • Englischer Begriff: antigen a

        • Fach: Bakteriologie

        ein nicht hitzeempfindliches (= thermostabiles) Kapselantigen der Coli-Bakterien.

      • A-Antigen 2)
        A-Antigen
        • 2)

        • Englischer Begriff: A antigen

        • Fach: Serologie

        das Antigen A der Blutgruppe A des AB0-Systems (mit Untergruppen, z.B. A1, A2).

      • A-Bande
        • A-Bande

        • Englischer Begriff: A band

        • Fach: Histologie

        der optisch „anisotrope“ (= doppelt lichtbrechende) Myofibrillenabschnitt der quer gestreiften Muskelfaser; bleibt bei Längenänderungen des Muskels unverändert; s.a. Myofibrillen (Abb.); s.a. Sarkomer.

      • A-Bild-Methode
        • A-Bild-Methode

        • Englischer Begriff: A mode; A scan

        A-Mode der Ultraschalldiagnostik.

      • A-Enzephalitis
        • A-Enzephalitis

        • Synonyme: Encephalitis epidemica

        Economo-Krankheit.

      • A-Fasern
        • A-Fasern

        • Englischer Begriff: A-fibers

        markhaltige Nervenfasern mit hoher Leitungsgeschwindigkeit (s.a. Fasergruppe, dort Tab.).

      • A-Mode
        • A-Mode

        • Englischer Begriff: A-mode

        auf der Basis der Amplitudenmodulation arbeitendes bildgebendes Verfahren der Ultraschalldiagnostik.

      • A-Scan
        • A-Scan

        • Englischer Begriff: A-scan

        s.u. Ultraschalldiagnostik.

      • A-Scope
        • A-Scope

        • Etymol.: engl.

        s.u. Ultraschalldiagnostik.

      • A-Site
        • A-Site

        • Synonyme: Abk. für Acceptor-Site

        • Etymol.: engl.

        die Bindungsstelle (s.a. Site) des Ribosoms für die eine aktivierte Aminosäure tragende tRNS (Aminoacyl-Bindungsstelle).

      • A-Streifen

          A-Bande (der Myofibrille).

        • A-V-Fistel

            angeborene oder erworbene pathologische Kurzschlussverbindung zwischen einer Arterie u. einer Vene.

          • A-V-Resektion
            • Englischer Begriff: combined resection

            • Fach: Chirurgie

            Magenresektion als Antrumresektion mit zusätzlicher Vagotomie; heute nicht mehr üblich.

          • a-Welle
            • a-Welle

            • Englischer Begriff: „a“ wave; atrial wave

            die durch Kontraktion der Herzvorhöfe ausgelöste „Vorhofwelle“ des Venenpulses (dort Abb.); fehlt bei Vorhofflimmern.

          • A-Zellen
            • Synonyme: Alpha-Zellen

            • 1)
              im Langerhans-Inselorgan des Pankreas Zellen des APUD-Systems mit groben... (mehr)
            • 2)
              azidophile Zellen der Adenohypophyse... (mehr)
            • 3)
              adhärente Zellen, die Makrophagen... (mehr)
          • A-Zellen 1)
            A-Zellen
            • 1)

            im Langerhans-Inselorgan des Pankreas Zellen des APUD-Systems mit groben plasmatischen α-Granula; die Variante A2 dieser Zellen (die wahrscheinlich auch im Magen vorkommt) bildet das Hormon Glucagon (A1 dagegen identisch mit D-Zellen).

          • A-Zellen 2)
            A-Zellen
            • 2)

            azidophile Zellen der Adenohypophyse.

          • A-Zellen 3)
            A-Zellen
            • 3)

            adhärente Zellen, die Makrophagen.

          • a.c.
            • Fach: Pharmazie

          • a.c. 1)
            a.c.
            • 1)

            Abk. für ante cibos, ante cenam („vor dem Essen“).

          • a.c. 2)
            a.c.
            • 2)

            Abk. für anni currentis („des laufenden Jahres“).

          • a.p.
            • a.p.

          • a.p. 1)
            a.p.
            • 1)

            • Fach: Geburtshilfe

            Abk. für ante partum (= vor der Geburt).

          • a.p. 2)
            a.p.
            • 2)

            • Fach: Röntgenologie

            Abk. für anterior-posterior.

          • A'-A-Intervall

              der Zeitraum, den die Erregungsleitung benötigt, um von ihrem Entstehungsort (Sinusknotengebiet) zum tiefen Vorhofgebiet zu gelangen; Normwert: 28 ± 17 msec.

            • āā
              • āā

              • Englischer Begriff: āā

              • Fach: Pharmazie

              ana partes aequales.

            • Aa.

                Arteriae (Arterien), Plur. von Arteria.

              • AAE
                • Synonyme: Abk. für acquired angioedema

                • Etymol.: engl.

                erworbenes Angioödem durch C1-Inhibitor-Mangel.

              • Aagenaes-Syndrom
                • Aagenaes-Syndrom

                • Synonyme: Cholestase-Lymphödem-Syndrom

                • Englischer Begriff: cholestasis-lymphedema syndrome

                • Biogr.: Øystein A., norwegischer Pädiater

                autosomal-rezessiv erbliche intrahepatische Cholestase, die im Neugeborenenalter auftritt. Später Entwicklung von Lymphödemen aufgrund anormal angelegter Lymphgefäße.

              • AAk

                  Abk. für Autoantikörper.

                • AAR
                • Aarskog-Scott-Syndrom
                  • Aarskog(-Scott)-Syndrom

                  • Synonyme: fazio-genito-digitales Syndrom

                  • Englischer Begriff: faciodigitogenital syndrome; Aarskog-Scott syndrome

                  • Biogr.: Dagfinn A., norweg. Kinderarzt, Bergen

                  geschlechtsgebunden (oder selten autosomal-dominant) vererbtes Syndrom mit im Kindesalter beginnendem Kleinwuchs u. Fehlbildung der (männlichen) Geschlechtsorgane (geteilter, um die Peniswurzel verlaufender Hodensack u. Kryptorchismus); ferner Auffälligkeiten im Gesicht (Hypertelorismus, antimongoloide Lidstellung) u. an den Fingern.

                • Aase-Smith-Syndrom
                  • Aase-Smith-Syndrom

                  eine Form der Arthrogryposis multiplex congenita mit ZNS-Anomalien u. Gaumenspalte sowie anderen Fehlbildungen.

                • Aase-Syndrom
                  • Aase-Syndrom

                  wahrscheinlich autosomal-rezessiv erbliche Blutbildungsstörung mit Daumenfehlbildung (Triphalangie).

                • AAT-Defizit
                  • AAT-Defizit

                  Mangel an α1-Antitrypsin.

                • AAV
                • AAZ
                  • AAZ

                  • Synonyme: AaZ; Abk. für Atemanhaltezeit

                  s.u. Atemanhalteversuch.

                • AB0

                    s.u. ABNull...

                  • AB0-Blutgruppensystem
                    • Etymol.: spr. a-be-null

                    • Englischer Begriff: AB0 blood group system

                    Abbildung   Tabelle

                    (Landsteiner 1900) das zuerst entdeckte „klassische“ System der Blutgruppen des Menschen. Merkmale sind an die Erythrozytenmembran gebunden und werden nach den Mendel-Gesetzen vererbt. „Natürliche“ IgM-Antikörper (reguläre Isoantikörper = Isoagglutinine) gegen die individuell fehlenden Merkmale (Antigene) des Systems sind bereits beim Neugeborenen nachweisbar. Es umfasst vier verschiedene Gruppen, nämlich A, B, AB u. 0 (z.T. mit Untergruppen [A1, A2; A1B, A2B] u. Varianten [z.B. A3, Ax; letztere umfasst A0 u. A4]). Die Blutgruppen werden durch die Gene A1/A2, B u. 0 bestimmt. Die Produkte des 0-Gens sind weder an Ery noch im Serum nachweisbar (das Gen ist amorph = stumm); die Produkte der anderen Gene sind antigen wirksame Glykoproteide. Die jeweils zwei Erbanlagen sind auf dem langen Arm des Chromosoms 9 (9q34) lokalisiert. Ferner besitzen alle Erythrozyten eine sog. heterogenetische Substanz „H“ (Vorläufersubstanz; Präkursor der A- u. B-Substanzen). Chemisch ist die Spezifität von A gebunden an α-N-Acetyl-d-Galactosamin, von B an d-Galactosid u. von H an l-Fucose (Anlagerung der Letzteren an das Blutgruppen-Lipoproteinskelett enzymatisch gesteuert [Glucosyltransferase] durch das H-Gen; ist Voraussetzung für Wirksamwerden der anderen Blutgruppen-Gene). Die Blutgruppensubstanzen sind auch in Zellen anderer Organsysteme nachweisbar, bei Sekretoren auch im Speichel, Schweiß, Harn. Der Nachweis der Gruppen erfolgt mit Hilfe von Testseren (mit entsprechenden Antikörpern): Untergruppe A1 durch Anti-A1-Seren u. Anti-A1-Phytagglutinine (Lectine); Untergruppe A2: indirekter Nachweis (als nicht mit Anti-A1-Seren reagierendes A); B: durch Anti-B-Seren; s.a. Tab., Abb. (A-Untergruppen, -Varianten unberücksichtigt). Die H-Substanz wird durch Anti-H-Phytagglutinine nachgewiesen. Die Blutgruppenbestimmung ist u.a. wichtig für Bluttransfusion (AB0-Inkompatibilität) u. für gerichtsmedizinische Gutachten. Die A-Untergruppen wurden – wie auch „schwache“ A-Varianten – später anhand der unterschiedlichen Agglutinationsstärke entdeckt (A1 bis A5 bzw. Ax, A0, Am usw.; auch Zwischenformen zwischen A1 u. A2 = intermediäres A = Ai). Die schwache B-Eigenschaft bzw. B-Varianten sind selten (B2, B3 bzw. Bw, Bx etc.) u. klinisch ohne Bedeutung. Die Varianten Am u. Bm sind nur im Speichel u. anderen Körperflüssigkeiten nachweisbar. S.a. Landsteiner-Regel.

                  • AB0-Inkompatibilität
                    • Etymol.: spr. a-be-null

                    • Fach: Serologie

                    die Unverträglichkeit im AB0-Blutgruppensystem. Führt bei Bluttransfusion zu Erythrozytenagglutination u. Hämolyse.

                  • AB0-Inkompatibilität, fetomaternale
                    AB0-Inkompatibilität
                    • Englischer Begriff: AB0 incompatibility

                    bei der Elternkombination Mutter 0/Vater A, B oder AB (Kind: A, B oder AB) Blutgruppenunverträglichkeit, die zu Morbus haemolyticus neonatorum (AB0-Erythroblastose), aber auch zu Spontanabort führen kann.

                  • Abacavir
                    • Englischer Begriff: abacavir

                    ein Virostatikum; ein Nukleosid-Analogon (NRTI; s.u. Reverse-Transkriptase-Hemmer); Anw. bei HIV-Infektion.

                  • Abadie
                    • Abadie

                    • Biogr.: 1) Jean Marie Charles A., 1842–1932, Augenarzt, Paris; 2) Joseph Louis Irénée Jean A., 1873–1934, Neurologe, Bordeaux

                  • Abadie-Rocher-Zeichen
                    Abadie
                    • A.-Rocher-Zeichen

                    • Englischer Begriff: Abadie-Rocher sign

                    • Biogr.: Joseph Louis Irénée Jean A.

                    Druckunempfindlichkeit der Achillessehne bei Tabes dorsalis.

                  • Abadie-Zeichnen
                    Abadie
                    • A.-Zeichen

                    • Englischer Begriff: Abadie's sign

                    • Biogr.: Jean Marie Charles A.

                    vermehrte Innervation des M. levator palpebrae sup., die zum Dalrymple-Zeichen führt.

                  • abakteriell
                    • abakteriell

                    • Englischer Begriff: abacterial

                    nicht durch Bakterien hervorgerufen.

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