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  • Agrammatismus
    • Agram|matismus

    • Englischer Begriff: agrammatism

    • Fach: Neurologie

    Unvermögen zur Herstellung richtiger grammatikalischer Beziehungen beim Sprechen; v.a. bei sensorischer u. abklingender motorischer Aphasie, Oligophrenie. Kann mit Perseveration, Stereotypie kombiniert sein.

  • agranulär
    • agra|nu|lär

    • Englischer Begriff: agranular

    arm an Körnchen (Granula); z.B. als körnchenarmer, Peroxidase-negativer Granulozyt (= Agranulozyt).

  • Agranulozytose
    • Agranulo|zytose

    • Synonyme: Agranulosis

    • Englischer Begriff: agranulocytosis

    Abbildung   Tabelle

    (Schultz 1922) medikamentös induzierte Immungranulozytopenie mit plötzlicher Zerstörung aller Granulozyten im peripheren Blut (Abb.). Ätiol.: v.a. durch Analgetika, Antipyretika, Thyreostatika u. Sulfonamide (Tab.). Formen: als Typ I rasch auftretend, bedingt durch eine Immunreaktion gegen die zirkulierenden Granulozyten. Als Typ II dosisabhängig u. meist allmählich einsetzend infolge medikamentös-toxischer Knochenmarkschädigung. Klinik: zunächst Störung des Allgemeinbefindens u. Fieber, später Schleimhautgeschwüre, Hautnekrosen, regionale Lymphome, evtl. geringer Milztumor. Labor: relative Lympho- u. Monozytose (prognostisch günstig) u. fehlende bis gesteigerte Granulopoese (z.B. als „Promyelozytenmark“ = „Reifungsblock“).

  • Agranulozytose, infantile hereditäre
    Agranulozytose
    • A., infantile hereditäre

    • Englischer Begriff: genetic infantile a.

    (Kostmann 1956) autosomal-rezessiv erbliche, familiäre A. des Säuglingsalters; mit hypoplastischem Knochenmark, Reifehemmung der Myelopoese, meist auch mit vollständigem Schwund der neutrophilen Granulozyten sowie mit entzündlichen Hauterscheinungen.

  • Agranulozytose, zyklische
    Agranulozytose
    • A., zyklische

    • Synonyme: Neutropenie, zyklische

    • Englischer Begriff: cyclic neutropenia

    angeborene, in regelmäßigen Zeitabständen auftretende A., die meist 4–10 Tage andauert u. v.a. mit Fieber, Haut- u. Schleimhautinfektionen einhergeht.

  • Agraphie
    • Agra|phie

    • Englischer Begriff: agraphia

    • Fach: Neurologie

    Schreibunfähigkeit trotz Intaktheit der Motorik u. des Intellektes. Als Herdsymptom (des Gyrus angularis) eine Sonderform der Apraxie und meist mit aphasischen Störungen kombiniert. S.a. Angularis-Syndrom.

  • Agraphie, motorische
    Agraphie
    • A., motorische

    • Englischer Begriff: motor a.

    A. infolge Lähmung oder Koordinationsstörung.

  • Agrimoniae herba
    • Synonyme: Odermennigkraut; Agrimonia eupatoria; A. procera

    Abbildung

    Heilpflanze mit nachgewiesener Wirkung bei unspezifischen akuten Durchfallerkrankungen, Entzündungen der Mund- u. Rachenschleimhaut sowie oberflächlichen Entzündungen der Haut.

  • Agropyron repens
  • Agrostemma githago

      s.u. Githagin.

    • Agrypnie
      • Agryp|nie

      • Synonyme: Insomnia

      • Englischer Begriff: insomnia

      Schlaflosigkeit.

    • AGS
    • AGW
      • AGW

      Abk. für Atemgrenzwert.

    • Agyrie
      • Agy|rie

      • Synonyme: Agyrismus

      • Englischer Begriff: agyria

      das Fehlen der Großhirnwindungen (Gyrus).

    • Ahämopexinämie
      • Ahämo|pexin|ämie

      • Fach: Hämatologie

      symptomatische Zustände von – nie vollständigem – Hämopexin-Mangel (Hypohämopexinämie) bei Krankheiten mit Hämolyse, bei entzündlichen Leberparenchymschäden, Cholestase, bösartigen Tumoren, nephrotischem Syndrom.

    • Ahaptoglobulinämie
      • Ahapto|glob(ul)in|ämie

      • Englischer Begriff: ahaptoglobinemia

      das Fehlen fassbarer Haptoglobin-Mengen im Serum; physiologisch z.B. bei Neugeborenen; krankhaft bei Krankheiten mit übermäßiger Bindung von Haptoglobin an Hämoglobin (bei Lebererkrankungen, hämolytischer Anämie).

    • AHB
    • AHBDH
    • AHC
      • AHC

      • Synonyme: Abk. für antihämophiler Faktor C

      Faktor XI.

    • AHD
      • AHD

      Abk. für Antihyaluronidase.

    • AHF
      • AHF

      • 1)
        antihämophiles Globulin... (mehr)
      • 2)
        Junin-Fieber... (mehr)
    • AHF 1)
      AHF
      • 1)

      • Synonyme: Abk. für Antihämophilie-Faktor

      antihämophiles Globulin.

    • AHF 2)
      AHF
      • 2)

      • Synonyme: Abk. für Argentinisches hämorrhagisches Fieber

      Junin-Fieber.

    • AHG
    • Ahlbäck-Krankheit
      • Ahlbäck-Krankheit

      Sonderform der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenks; tritt meist in der 2. Lebenshälfte auf; Beginn mit plötzlichen starken Schmerzen u. Kniegelenkerguss.

    • Ahlfeld
      • Ahlfeld

      • Biogr.: Johann Fr. A., 1843–1929, Frauenarzt, Leipzig, Marburg

      • A.-Methode
        Asphyxie-Behandlung beim abgenabelten Neugeborenen: warmes Bad, Säuberung... (mehr)
      • A.-Zeichen
        ... (mehr)
      • 1)
        in der Nachgeburtsperiode das Nach-unten-Rücken eines vor der Scham um... (mehr)
      • 2)
        Konsistenzwechsel (Verhärtung durch Kontraktion) des Uterus bei der bimanuellen... (mehr)
    • Ahlfeld-Methode
      Ahlfeld
      • A.-Methode

      • Englischer Begriff: Ahlfeld's method

      Asphyxie-Behandlung beim abgenabelten Neugeborenen: warmes Bad, Säuberung der Atemwege (Absaugen), 15 Sek. lang Kopfhängelage, leichte Schläge gegen den Thorax u. kräftiges Frottieren; dann evtl. erneutes Bad, Atemwegstoilette mittels Trachealkatheters.

    • Ahlfeld-Zeichen
      Ahlfeld
      • A.-Zeichen

      • Englischer Begriff: Ahlfeld sign

      • 1)
        in der Nachgeburtsperiode das Nach-unten-Rücken eines vor der Scham um... (mehr)
      • 2)
        Konsistenzwechsel (Verhärtung durch Kontraktion) des Uterus bei der bimanuellen... (mehr)
    • Ahlfeld-Zeichen 1)
      Ahlfeld  >  Ahlfeld-Zeichen
      • 1)

      • Synonyme: Nabelschnurzeichen

      in der Nachgeburtsperiode das Nach-unten-Rücken eines vor der Scham um die Nabelschnur geknüpften Bandes bei Druck auf den Gebärmuttergrund als Hinweis auf erfolgte Plazentalösung.

    • Ahlfeld-Zeichen 2)
      Ahlfeld  >  Ahlfeld-Zeichen
      • 2)

      Konsistenzwechsel (Verhärtung durch Kontraktion) des Uterus bei der bimanuellen gynäkologischen Untersuchung als Schwangerschaftszeichen (etwa ab 3. Monat).

    • Ähnlichkeitsgesetz
      • Ähnlichkeits|gesetz

      • Fach: Homöopathie

      „Similia similibus curentur“ als der Hauptlehrsatz der Homöopathie. Interpretation von S. Hahnemann: „Eine schwächer dynamische Affektion wird im lebenden Organismus von einer stärkeren dauerhaft ausgelöscht, wenn diese – der Art nach von ihr abweichend – jener sehr ähnlich ist in ihrer Äußerung.“

    • Ahornrindenschäler-Krankheit
      • Ahornrindenschäler-Krankheit

      • Englischer Begriff: maple bark disease

      Towey-Krankheit.

    • Ahornsirupharn-Krankheit
      • Ahornsirup(harn)-Krankheit

      • Synonyme: Valin-Leucin-Isoleucinurie

      • Englischer Begriff: maple sirup (urine) disease

      autosomal-rezessiv erbliche Enzymopathie mit Störung des intermediären Valin-, Leucin-, Isoleucin-Stoffwechsels. Pathogen.: verminderte oder fehlende Aktivität von α-Ketosäuredecarboxylase („verzweigtkettige Ketosäuredecarboxylasen“ = „α-Ketoaciddecarboxylase“) führt zu Störungen des Abbaus obiger Aminosäuren. Klinik: Trinkschwäche, Muskelsteifheit, klonische Krämpfe, Ernährungs-, Entwicklungsstörung; evtl. tödlich. Ohne adäquate Behandlung schwere psychomotorische Retardierung, Krampfleiden u. zerebellare Ataxie. Diagn.: Charakteristisch ist der Geruch des Harns nach Karamel bzw. Ahornsirup als Folge der Zersetzung der ausgeschiedenen (u. auch im Blut u. anderen Körperflüssigkeiten vermehrt vorhandenen) Aminosäuren mit langen Seitenketten (Leucin, Isoleucin, Valin); im Blut u. Urin ferner Akkumulation von α-Ketosäurenderivaten dieser Säuren. Neugeborenenscreening mgl. Ther.: lebenslange Zufuhr von verzweigtkettigen Aminosäuren u. Diät.

    • AHP
      • Synonyme: Abk. für antihämophiles Plasma

      s.u. Plasmakonserve.

    • AHT
    • Ahylognosie
      • Ahylo|gnosie

      • Englischer Begriff: ahylognosia

      Unfähigkeit, durch Betasten das Material eines Gegenstandes zu erkennen.

    • AI
      • AI

      • Englischer Begriff: AI

      Abk. für artifizielle Insemination.

    • Aicardi-Syndrom
      • Aicardi-Syndrom

      • Englischer Begriff: Aicardi's syndrome

      angeborene Fehlbildung des ZNS mit Balkenagenesie, Netzhautveränderungen. Klinik: geistige u. motorische Retardierung, Myoklonien, tonisch-klonische Anfälle.

    • Aichmophobie
      • Aich|mophobie

      • Englischer Begriff: aichmophobia

      krankhafte Furcht, sich selbst oder andere mit spitzen Gegenständen zu verletzen.

    • AID
      • Synonyme: Abk. für artifizielle Insemination durch Donor

      Samenspende durch einen Dritten zur Erfüllung des Kinderwunsches. S.u. Insemination.

    • AID-System
      • AID(-System)

      • Synonyme: Abk. für automatischer implantierbarer Defibrillator

      Gerät, mit dem die Defibrillation über zwei epikardiale Flächenelektroden erfolgt.

    • Aidoi...

        Wortteil „Schamgebiet“, „Geschlecht“.

      • AIDS
        • Synonyme: Abk. für acquired immunodeficiency syndrome

        • Etymol.: engl.

        Abbildung   Tabelle   Tabelle

        durch Virusinfektion mit HIV (Typ 1 oder 2) erworbenes „Immundefekt-Syndrom“ mit Störung des zellulären Immunsystems u. ausgeprägter Verminderung (bis Fehlen) der T-Helfer-Zellen. 1981 beschriebenes Krankheitsbild (Gottlieb et al.), das durch Auftreten von persistierenden oder rezidivierenden Krankheiten, welche auf Defekte im zellulären Immunsystem hinweisen, charakterisiert ist. Ätiol.: Infektionswege des HIV: 1) Geschlechtsverkehr (homosexuell u. heterosexuell); 2) bei Drogenabhängigen („Fixern“) Benutzung kontaminierter Injektionsbestecke (Nadeln, Spritzen); 3) über HIV-haltiges Blut bzw. Blutprodukte (durch Vorsorgemaßnahmen der Blutspendezentralen weitgehend geschützt); 4) prä- (über die Placenta auf den Feten), peri- (auf Neugeborene HIV-infizierter Mütter) u. postnatal (durch Stillen). Einteilung: Vom Vollbild AIDS können verschiedene Phasen der HIV-Infektion unterschieden werden. Die Klassifikation der CDC (Centers for Disease Control) u. der WHO beruht in der gültigen Fassung (s. Tab.) auf drei klinischen (A, B, C) u. drei immunologischen Einteilungskriterien (1, 2, 3, bezogen auf T-Helfer-Zellen, die den CD4-Marker tragen). Klinik: Der klinische Verlauf kann in 3 Phasen gegliedert werden: A) Nach der Infektion kommt es als Antwort auf die Zerstörung der T-Helfer-Zellen asymptomatisch oder mit Frühsymptomen ähnlich der infektiösen Mononukleose zur Proliferation des lymphatischen Systems. HIV-spezifische Antikörper sind meist 3–12 Wochen nach der Inokulation nachweisbar, in seltenen Fällen Latenz bis zu 12 Monaten. Während eines Zeitraums von Monaten bis zu 10 Jahren bleibt die HIV-Infektion klinisch stumm (klinische Latenzphase), aber infektiös (Virusträger); Lymphknoten u. Milz sind meist vergrößert (persistierende generalisierte Lymphadenopathie = PGL oder Lymphadenopathie-Syndrom = LAS). B) Die fortschreitende Zerstörung des zellulären Immunsystems führt zu typischen „HIV-assoziierten Erkrankungen“ (Tab.) sowie unspezifischen Symptomen wie Fieber(schüben), Nachtschweiß, Diarrhöen (ARC = AIDS-related complex). C) Das Vollbild von AIDS ist gekennzeichnet durch „AIDS-definierende Erkrankungen“ (Tab.). Das sind opportunistische Infektionen, die atypisch schwer verlaufen u. rezidivieren (z.B. Pneumocystis-carinii-Pneumonie, Abb.), Malignome (z.B. die aggressive disseminierte kutane u. viszerale Form des Kaposi-Sarkoms), HIV-Enzephalopathie u. Wasting-Syndrom. Die angegebene Klassifikation gilt für Jugendliche > 13 Jahre u. Erwachsene; für Kinder wurden abweichende Richtlinien erstellt. Ther.: Behandlung u. Prophylaxe der Sekundärkrankheiten. Antiretrovirale Therapie mit Substanzen, die die reverse Transcriptase des HIV hemmen (Azidothymidin = AZT = Zidovudin, Didesoxyinosin = Didanosin = DDI, Didesoxycytidin = DDC = Zalcitabin u. Stavudin = D4T), evtl. in Kombination mit Proteaseinhibitoren (Saquinavir, Indinavir, Retronavir, Nelfinavir). Ansonsten versuchsweiser Einsatz von Immunmodulatoren sowie alternative Verfahren. Diagn.: Als Screening-Test steht heute der Anti-HIV-EIA bzw. -ELISA im Vordergrund; positive Proben bedürfen aber der Bestätigung, u. zwar über die Immunfluoreszenz oder den Immunoblot (Western-Blot) oder den Radioimmunopräzipitations-Assay = RIPA. Auch der direkte Virusnachweis ist möglich (HIV-Isolierung oder Nachweis der Nucleinsäure über die Polymerase-Kettenreaktion). Weitere Diagnostik: Blutbild, Blutsenkungsreaktion, Enzymbestimmungen (alkalische Phosphatase, Transaminasen), Serumelektrophorese, quantitative Bestimmung der Immunglobuline, β2-Mikroglobulin, Intrakutan-Tests auf zellvermittelte Immunität, Untersuchung der Lymphozyten-Subpopulationen im Frischblut: quantitative Bestimmung der T-Helfer- (CD4) u. der T-Suppressor- Zellen (CD8). T-Helfer-Zellen mit dem immunologischen Marker CD4 („CD4-Lymphozyten“) bei Gesunden 800–1200/μl; Werte unter 500/μl sprechen bei Nachweisbarkeitsdauer über 3–6 Monate für HIV-Infektion. Die Virusmenge (viral load) ergibt eine Aussage über die Aktivität des HIV u. die Kapazität des Immunsystems. Ferner Bestimmung der In-vitro-Stimulierbarkeit von Lymphozyten durch Antigene oder Mitogene; evtl. auch Lymphknotenbiopsie.

      • AIDS-Demenz
        • AIDS-Demenz

        Verlust intellektueller Fähigkeiten bei HIV-Infektion als Folge einer AIDS-Enzephalopathie; tritt in Form einer subkortikalen Demenz auf. Beeinträchtigt sind überwiegend fundamentale Funktionen wie Antrieb, Aufmerksamkeit, Motivation, Gedächtnisleistung u. Stimmung. Instrumentelle Funktionen wie Sprache u. Koordination der Bewegungsabläufe bleiben dagegen weitgehend erhalten.

      • AIDS-Embryopathie
        • AIDS-Embryopathie

        fragliche Embryopathie, ausgelöst durch transplazentare Übertragung von HIV auf den Fetus. Die beschriebenen Symptome sind evtl. durch andere Noxen bedingt.

      • AIDS-Enzephalopathie
        • AIDS-Enzephalopathie

        • Englischer Begriff: AIDS-related dementia complex; ARDC

        subakute Enzephalitis, verursacht durch das HIV; häufigste neurologische Manifestation einer HIV-Infektion. Schleichender Beginn mit Konzentrationsstörungen, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses u. Depressionen, manchmal mit Kopfschmerzen. Im weiteren Verlauf Verminderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit bis zur Demenz; meist zusätzlich mit diversen neurologischen Ausfällen (Störungen der Feinmotorik, extrapyramidale Symptomatik); s.a. AIDS.

      • AIDS-Hilfe, deutsche
      • AIDS-related complex
        • Synonyme: ARC (Abk.)

        • Etymol.: engl.

        s.u. AIDS.

      • AION
        • Synonyme: Abk. für anteriore ischämische Optikusneuropathie

        • Englischer Begriff: anterior ischemic optic neuropathy

        durch Verschluss der hinteren Ziliararterien ausgelöster Papilleninfarkt, meist mit irreversiblem Sehschärfeverlust. Arteriitische AION: verursacht durch eine Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis Horton), unbehandelt sehr hohes Erblindungsrisiko durch Befall des zweiten Auges. Nicht arteriitische AION: zumeist assoziiert mit Bluthochdruck, aber auch Karotisstenosen, Vaskulitiden, Kollagenosen sowie nach Star-Op. Abklärung der Ursachen entscheidend, da unbehandelt Befall des zweiten Auges in etwa 40%.

      • Air-Block-Syndrom
        • Air-Block(-Syndrom)

        • Etymol.: engl. = Luftblock

        Atemnot u. Zyanose infolge Eindringens von Luft in das interstitielle Bindegewebe von Lunge u. Mediastinum (Kompression der Hohlvene!) durch einen Lungenparenchymdefekt.

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