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  • Amnionnabel
    • Amnion|nabel

    s.u. Amnion.

  • Amnionscheide
    • Amnion|scheide

    s.u. Amnion.

  • Amnioskop
    • Amnio|skop

    • Englischer Begriff: amnioscope

    Endoskop zur Amnioskopie.

  • Amnioskopie
    • Amnio|skopie

    • Englischer Begriff: amnioscopy

    • Fach: Gynäkologie

    die Betrachtung („Spiegelung“) der stehenden Fruchtblase in der Spätphase einer Risikoschwangerschaft mittels eines durch den Zervikalkanal der Gebärmutter eingeführten Amnioskops; hierbei ist z.B. bei Anoxie Mekonium, bei Erythroblastose eine Grünfärbung erkennbar.

  • amniotic fluid index
    • Etymol.: engl.

    AFI (1).

  • amniotic fluid instillation
    • Synonyme: AFI (Abk.)

    • Etymol.: engl.

    Amnionauffüllung.

  • amniotische Stränge
    • amniotische Stränge

    • Synonyme: Simonart-Bänder

    • Englischer Begriff: amniotic bands

    • Fach: Pathologie

    bindegewebige Stränge, entstanden durch Dehnung von Verwachsungen zwischen Amnion u. der Oberfläche der Frucht (meist infolge Fruchtwassermangels). Verursachen Hautdefekte (sog. amniotische Schnürfurchen), evtl. sogar teilweise Gliedamputationen.

  • Amniotomie
    • Amnio|tomie

    • Englischer Begriff: amniotomy

    • Fach: Geburtshilfe

    instrumentelle Blasensprengung.

  • Amniozele
    • Amnio|zele

    • Englischer Begriff: amniocele

    Omphalozele.

  • Amniozentese
    • Amnio|zentese

    • Englischer Begriff: amniocentesis

    Abbildung

    Punktion der Fruchtblase. Erfolgt unter Ultraschallkontrolle durch die Bauchdecken (Abb.) oder aber durch das hintere Scheidengewölbe (posterofornikale A.) bzw. mit Amnioskop vom Gebärmutterhalskanal aus. Dient zur Fruchtwasserentnahme für die Fruchtwasserdiagnostik, v.a. zur Gewinnung kindlicher Zellen für die pränatale Diagnostik.

  • Amöbenabszess
    • Amöben|abszess

    • Synonyme: tropischer Abszess

    • Englischer Begriff: amebic abscess

    Abbildung

    meist einzelner, bei Amöbenbefall metastatisch entstandener Abszess. Häufig ist der rechte Leberlappen befallen, seltener Gehirn oder Lungen. Diagn.: Ultraschall, CT, Punktion. – Meist ohne Parasitennachweis. S.a. Abb.

  • Amöbendysenterie
    • Amöben|dys|enterie

    Amöbenruhr.

  • Amöbenhepatitis
    • Amöben|hepatitis

    • Englischer Begriff: amebic hepatitis

    diffuse, meist anikterische, evtl. aber subikterische Hepatitis als (enterotoxische oder allergische?) Komplikation der akuten Amöbenruhr; in ca. 20% mit Abszessbildung.

  • Amöbenmeningoenzephalitis, primäre
    • Amöben|meningo|enzephalitis, primäre

    • Englischer Begriff: primary amebic meningoencephalitis

    nekrotisierende Meningoenzephalitis durch Amöben der Gattung Naegleria oder Hartmannella.

  • Amöbenruhr
    • Amöben|ruhr

    • Synonyme: Amöbendysenterie

    • Englischer Begriff: amebic dysentery

    Abbildung

    durch Entamoeba histolytica verursachte Dickdarmerkrankung (als intestinale Amöbiasis, s.a. Abb.). Akute bzw. subakute oder als (evtl. erst sekundär) chronisch rezidivierende Durchfallerkrankung. Ferner eine gutartige Form durch Dientamoeba fragilis. Klinik: nach Inkubationszeit von wenigen Tagen bis mehreren Wochen akut blutig-schleimige Stühle (die Diarrhöen evtl. in Wechsel mit Obstipation), anhaltender Stuhldrang u. ziehende Leibschmerzen (v.a. im walzenförmig tastbaren Sigma), Lebervergrößerung (auch ohne Amöbenhepatitis), myxödematös-subikterische Haut; meist ohne Fieber u. ohne toxische Zeichen. Außerdem Exsikkose u. körperlicher Verfall (v.a. bei Kindern u. bei vorbestehenden anderen Krankheiten). Labor.: Elektrolytdefizit, Dysproteinämie, Anämie.

  • Amöbiasis
    • Amö|bia|sis

    • Englischer Begriff: amebiasis

    in (Sub-)Tropen vorkommende Infektion durch Entamoeba histolytica nach Aufnahme von Zystenformen des Erregers mit Trinkwasser oder – fliegenvermittelt – aus Nahrungsmitteln. Zunächst als symptomenarme Darminfektion, unter bestimmten Bedingungen (schlechter Ernährungszustand, Begleitinfektion, Resistenzschwäche) jedoch Eindringen der Minutaform des Erregers in die Darmwand u. Umwandlung in die Magnaform mit nachfolgender Entwicklung intestinaler u. – nach Verschleppung der Erreger auf dem Blutweg – extraintestinaler Krankheitsbilder (u. zwar als Amöbenabszess, -hepatitis, -ruhr, Amöbom bzw. als Amöbenmeningoenzephalitis). – Auch chronisch rezidivierende Formen u. symptomlose Ausscheidung von infektiösen Zysten.

  • amöboid
    • amö|bo|id

    • Englischer Begriff: ameboid

    amöbenähnlich, von wechselnder Gestalt.

  • Amöboma
    • Amöbom(a)

    • Englischer Begriff: ameboma

    ein meist derb-höckeriges, seine Gestalt u. Größe evtl. schnell wechselndes gutartiges Granulom des Dickdarms (Kolon) bei rezidivierender intestinaler Amöbiasis; oft therapieresistent.

  • Amoeba
    • Amoe|ba

    • Synonyme: Amöbe

    • Englischer Begriff: Amoeba; ameba

    einzelliger Parasit (Protozoen [Amoebida, Rhizopoda]), gekennzeichnet durch das Fehlen einer festen Gestalt, Fortbewegung u. Nahrungsaufnahme durch Zellplasmaausstülpungen („Scheinfüßchen“ = Pseudopodien), Fortpflanzung durch Teilung (z.T. mit Bildung zystischer Dauerformen). Primärer Vermehrungsort (bei pathogenen Arten = Angriffsort) ist der Darmtrakt. Der Gattung gehören z.T. endokommensale (Kommensalen) u. darmparasitäre Arten an, die meist apathogen (z.B. Dientamoeba, Endolimax), z.T. aber auch krankheitserregend sind (z.B. Entamoeba histolytica).

  • Amoebida
    • Amoe|bi|da

    Nacktamöben [Rhizopoda].

  • Amoraciae rusticanae radix
    • Synonyme: Meerrettichwurzel

    Abbildung

    als naturheilkundliches Mittel Anw. in verschiedenen Darreichungsformen bei Katarrhen der Luftwege, bei Harnwegsinfektionen, Leber- u. Gallenerkrankungen und zur Verdauungsförderung. Wird wegen seiner hyperämisierenden Wirkung auch äußerlich angewendet bei Muskelschmerzen. Kontraindiziert bei Magen-Darm-Ulcera und Nephritiden.

  • Amorbogen
    • Amor|bogen

    • Synonyme: Kupidobogen

    • Englischer Begriff: Cupid's bow

    das bogenförmig geschwungene Oberlippenrot.

  • Amorolfin
    • Englischer Begriff: amorolfine

    ein Antimykotikum zur lokalen Applikation aus der Gruppe der Morpholine.

  • amorph
    • amorph

    • Englischer Begriff: amorphous

    gestaltlos; chem nicht kristallin.

  • Amorphosynthese
    • Amorpho|synthese

    • Englischer Begriff: amorphosynthesis

    • Fach: Neurologie

    (Denny-Brown) fehlerhafte Angleichung der von den beiden Körper- bzw. Raumhälften eintreffenden Sinneserregungen.

  • Amoss-Dreifußzeichen
    • Amoss-Dreifußzeichen

    • Englischer Begriff: Amoss' sign

    • Biogr.: Harold L. A., 1886–1957, Internist, Baltimore

    Sitzhaltung mit beidarmigem Abstützen nach hinten-seitlich als Hinweis auf Meningitis (aber auch bei Wirbelsäulenschmerzen).

  • Amotio
    • Amotio

    • Englischer Begriff: amotio; detachment

    Wegbewegung, Ablösung.

  • Amotio chorioideae
    Amotio
    • A. chor(i)oideae

    gebräuchliche Bez. für Ablatio choroideae.

  • Amotio retinae
    Amotio
    • A. retinae

    • Synonyme: Netzhautablösung

    Ablatio retinae.

  • Amotio, rhegmatogene
    Amotio
    • A., rhegmatogene

    s.u. Ablatio retinae.

  • amotivationales Syndrom

      nach langjährigem Drogenkonsum auftretende schwere Antriebsstörung.

    • Amoxicillin
      • Englischer Begriff: amoxicillin

      Breitspektrumpenicillin zur oralen Anw. (Aminopenicillin, Penicillin).

    • AMP
      • Englischer Begriff: AMP

      Abk. für Adenosinmonophosphat.

    • Amp.
      • Amp. 1)
        Amp.
        • 1)

        Abk. für Ampere.

      • Amp. 2)
        Amp.
        • 2)

        Abk. für Ampulla.

      • AMPA-Rezeptor
        • Synonyme: Abk. für AMPA receptor

        Untertyp der auf erregende Aminosäuren (Glutaminsäure bzw. Glutamat) als Transmitter ansprechenden Rezeptoren; beispielhafter Agonist ist die α-Amino-3-hydroxy-5-methyl-4-isoxazol-Propionsäure (engl. acid); verantwortlich für schnelle erregende postsynaptische Potentiale („EPSP“) im ZNS.

      • Ampello...

          Wortteil „Trauben“.

        • Ampere
          • Am|pere

          • Synonyme: Amp. (Abk.); A (Abk.)

          • Englischer Begriff: ampere

          • Biogr.: André M. Ampère, 1775–1836, Mathematiker, Physiker, Paris

          SI-Einheit der elektrischen Stromstärke. Derjenige zeitlich konstante elektrische Strom, der beim Durchfließen zweier gerader, paralleler (Abstand 1 m), unendlich langer Drähte (mit kleinem Querschnitt) zwischen diesen eine Kraft von 2 · 10–7 mkg/sec2 (pro m Draht) hervorruft (= absol. Amp. = Aabs; seit 1948 international gültig).

        • Amperesekunde
          • Ampere|sekunde

          • Synonyme: As (Abk.)

          • Englischer Begriff: ampere second

          Coulomb.

        • Amphetamine
          • Amphetamine

          • Englischer Begriff: amphetamines

          Stoffe, die sich von den Catecholaminen bzw. vom Ephedrin ableiten; indirekte Sympathomimetika. Wirkung: zentral erregend (steigern z.B. die Leistungsfähigkeit ; werden daher als unzulässige Doping-Mittel verwandt). Wirkst.: z.B. Methylphenidat, Amfetaminil, Fenetyllin. Anw. als Psychoanaleptika bei Narkolepsie u. hyperkinetischen Verhaltensstörungen. NW: führen rasch zu Abhängigkeit; sind daher Betäubungsmittel nach Anlage III BtMG.

        • amphi...
          • am|phi...

          Präfix „doppelt“, „beidseitig“, „rings“.

        • Amphiarthrose
          • Amphi|arthrose

          • Englischer Begriff: amphiarthrosis

          bänderstraffes Gelenk mit nur geringer, nicht nach Achsen geordneter Beweglichkeit („Wackelgelenk“); z.B. das Iliosakralgelenk.

        • amphiboles Stadium
          • amphi|bo|les Stadium

          • Englischer Begriff: amphibolic stage

          das durch ausgeprägte, bis zu 3 °C betragende morgendliche Temperaturabfälle (Remissionen) geprägte Stadium decrementi des Fiebers bei Typhus abdominalis.

        • Amphibolismus
          • Amphi|bolismus

          • Englischer Begriff: amphibolism

          Phase des Ineinanderumsetzens (Interkonversion) der Stoffwechselprodukte (Metaboliten) als Stoffwechselbereich zwischen Ana- bzw. Katabolismus.

        • amphikrin
          • amphi|krin

          Fähigkeit sezernierender Epithelzellen, sowohl exkretorisch wie inkretorisch wirksam zu sein.

        • Amphimixis
          • Amphi|mixis

          • Englischer Begriff: amphimixis

          • Fach: Genetik

          die Vereinigung des Idioplasmas bzw. die – auf die Geschlechtszellenverschmelzung (Amphi|gamie) folgende – Kernverschmelzung bei der Befruchtung.

        • Amphioxus lanceolatus
          • Amphi|oxus lanceolatus

          • Englischer Begriff: lancet fish

          • Fach: Zoologie

          Branchiostoma lanceolatum, Lanzettfisch.

        • Amphistoma
          • Amphi|stoma

          • Fach: Helminthologie

          Gastrodiscoides.

        • amphitrich
          • amphi|trich

          • Englischer Begriff: amphitrichous

          beidseits begeißelt (Geißel).

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