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  • Aortenbogen
    • Aorten|bogen

    • Englischer Begriff: aortic arch

    Arcus aortae; s.a. Aorta.

  • Aortenbogenanomalien
    • Aorten|bogen|anomalien

    • Englischer Begriff: aortic arch anomalies

    Fehlbildungen des Arcus aortae, z.B. die Aortenringanomalie; s.a. Arteria lusoria.

  • Aortenbogensyndrom
    • Aorten|bogen|syndrom

    • Synonyme: pulseless disease

    • Englischer Begriff: aortic arch syndrome; pulseless disease

    durch angeborene Fehlbildung oder z.B. Takayasu-Krankheit, Arteriosklerose, Aortensyphilis, Endangiitis obliterans bedingte „Pulslos-Krankheit“ durch Verschluss oder Teilverschluss eines oder mehrerer vom Arcus aortae abgehender großer Kopf- u. Armgefäße. Klinik: typische Blutdruckdifferenz zwischen den oberen u. den unteren Gliedmaßen (Hypotonie oben, Hypertonie unten). Außerdem v.a. Folgen des zu niedrigen Blutdrucks in den entsprechenden Versorgungsbereichen, v.a. Kleinhirn- u. Halbseiten-Symptome, Synkopen, Sehstörungen (durch Ophthalmoangiopathie), Innenohrstörungen, Gesichtsatrophie u. Kaubeschwerden (Claudicatio masticatoria), trophische Störungen an den Händen. Ther.: Thrombendarteriektomie, Umgehungsanastomosen, rekonstruktive Plastik.

  • Aortendehnungston
    • Aorten|dehnungs|ton

    ein frühsystolischer, metallisch klingender Ton („systolic click“), der durch den plötzlichen Einstrom des Blutes in die Aorta entsteht. Besonders deutlich zu hören bei Aortenklappen- u. Aortenisthmusstenose, Aorteninsuffizienz, Truncus arteriosus communis u. Fallot-Tetralogie. Durch den A. kann eine Spaltung des 1. Herztons vorgetäuscht sein. Punctum maximum: Herzspitze, evtl. Erb-Punkt u. linker Sternalrand.

  • Aortendissektion
    • Aorten|dissektion

    • Englischer Begriff: dissection of the aorta

    s.u. Aortenaneurysma.

  • Aortenfenster
    • Aorten|fenster

    • Englischer Begriff: aortic window

    bei der Röntgenuntersuchung das im 2. schrägen Durchmesser sichtbare, vom Aortenbogen umrahmte u. unten von der li. Lungenarterie begrenzte relativ helle Feld. S.a. aortopulmonaler Septumdefekt (= Aortikopulmonalfenster).

  • Aortenherz
    • Aorten|herz

    • Englischer Begriff: aortic configuration

    die typische Form des Herzens (= „Aortenkonfiguration“; sog. Enten-, Schuhform) bei Hypertrophie u. Dilatation des li. Ventrikels; mit kräftig gerundetem („betontem“) li. unterem Herzbogen (evtl. auch mit Linksvergrößerung des Herzens) bei ausgeprägter Herztaille. S.a. Herzfehler (dort Tab.).

  • Aorteninsuffizienz
    • Aorten|insuffizienz

    Aortenklappeninsuffizienz.

  • Aortenisthmusstenose
    • Aorten|isthmus|stenose

    • Synonyme: Coarctatio aortae i.e.S.

    Abbildung

    angeborene Verengung bis Atresie des Isthmus aortae.

  • Aortenisthmusstenose, infantile 1)
    Aortenisthmusstenose
    • 1) A., infantile

    • Synonyme: prä- oder supraduktale A.; Koarktation mit offenem Ductus arteriosus

    A. mit Enge oberhalb des Ductus arteriosus; ist meist mit einer Herzfehlbildung kombiniert. Das venöse Blut erreicht – aus der Lungenarterie kommend – über den offenen Ductus die Aorta descendens (Rechts-links-Shunt). Es besteht eine dissoziierte Zyanose (= Zyanose der unteren Körperhälfte); eine Blutdruckdifferenz zwischen oberer u. unterer Körperhälfte kann bestehen.

  • Aortenisthmusstenose, postduktale 2)
    Aortenisthmusstenose
    • 2) A., postduktale

    • Synonyme: A., infraduktale

    Koarktation mit geschlossenem Ductus arteriosus; A. mit Enge jenseits des Aortenisthmus, der allmählich zu Stauungsinsuffizienz führende „Erwachsenentyp der A.“, s.a. Abb. Folgen: eine – mit entsprechenden Symptomen einhergehende – Blutdruckerhöhung vor der Enge (in der Aorta thoracica u. im Gehirn) u. Blutdruckdifferenz zwischen oberer u. unterer Körperhälfte (mit Blutdruckminderung jenseits der Stenose), prästenotische Dilatation der Aorta mit Atherosklerose, Linksherzhypertrophie, Bildung eines Umgehungskreislaufs im Brustkorb- u. Bauchwandbereich (über die Arteriae thoracicae internae, intercostales, epigastricae) u. im Wirbelsäulen-Rückenmark-Bereich (die pulsierenden Gefäße verursachen örtliche Knochenabbauvorgänge = Knochenusuren), Femoralispulsverspätung. – s.a. Aortenherz, Lian-Zeichen, Crafoord (erstmal. Korrektur; 1944), Blalock-Operation, Pseudocoarctatio aortae.

  • Aortenisthmusstenose, umgekehrte
    Aortenisthmusstenose  >  Aortenisthmusstenose, postduktale 2)
    • A., umgekehrte

    • Englischer Begriff: aortic isthmus stenosis (infantile; infra-, postductal; reversed)

    Aortenbogensyndrom.

  • Aortenklappeninsuffizienz
    • Aorten|klappen|insuffizienz

    • Synonyme: Aorteninsuffizienz

    • Englischer Begriff: aortic valve insufficiency

    angeborene oder – meist – erworbene (endokarditische, syphilitische, rheumatische) Schlussunfähigkeit der Aortenklappe (Valva aortae) mit Blutrückstrom aus der Aorta in die linke Herzkammer u. mit entsprechender linksventrikulärer Volumenbelastung, gefolgt von exzentrischer Herzhypertrophie. Klinik: Herzklopfen, Karotidenhüpfen (Musset-Zeichen) u. Pulsus celer et altus, sichtbarer Kapillarpuls, hohe Blutdruckamplitude mit niedrigem diastolischem Wert, Hill-Zeichen, Traube-Doppelton, Duroziez-Doppelgeräusch, hyperaktiver Spitzenstoß, weiches „Sofort-Diastolikum“ (maximal über dem 3. ICR links), evtl. ein Flint-Geräusch. Bis zum Eintreten der Links- u. der sekundären Rechtsherzinsuffizienz besteht allgemein gute Leistungsfähigkeit. Diagn.: EKG linkstypisch; Röntgenbild: Aortenherz mit schleudernden Pulsationen des li. Herzventrikels u. der Aorta. Ther.: Die Behandlung erfolgt bei schweren Fällen operativ (Herzklappenersatz).

  • Aortenklappenprolaps
    • Aorten|klappen|prolaps

    • Englischer Begriff: aortic valve prolapse

    Ausstülpung der Aortenklappe (bei floppy valve) in die Aortenlichtung. Führt zu Stenokardien, Arrhythmien, Synkopen; evtl. aber subjektiv asymptomatisch.

  • Aortenklappenstenose
    • Aorten|klappen|stenose

    • Synonyme: valvuläre Aortenstenose

    • Englischer Begriff: aortic valve stenosis

    Abbildung  

    Verengung der Öffnung der Aortenklappe (Valva aortae) Formen: Verdickung, evtl. auch Verkalkung der Semilunarklappen (Valvulae semilunares) sowie Verwachsungen im Bereich der Klappenkommissuren. Ätiol.: meist infolge rheumatischer oder bakterieller Endokarditis, seltener als angeborene Klappenfehlbildung (zumeist kombiniert mit anderen Herzfehlbildungen) S.a. Abb. Führt zu Druckbelastung des li. Ventrikels (s.a. Druckgradient) mit tonogener Herzdilatation u. konzentrischer Herzhypertrophie, auf die bei Dekompensation eine myogene Dilatation mit relativer Mitralinsuffizienz, Lungenstauung, Rechtsherzinsuffizienz folgen. Klinik: schnelle Ermüdbarkeit, Schwindel, kardiale Synkopen nach Belastung, Angina pectoris. Objektive Symptome: systolisches Schwirren (zu den Karotiden fortgeleitet), mittel- bis spätsystolisches Austreibungsgeräusch (Punctum maximum im 2. ICR rechts, fortgeleitet in die Karotiden; Phonokardiogramm: „Spindelgeräusch“ = Rhombusform mit Crescendo-Decrescendo-Charakteristik), evtl. abgeschwächter 1. Aortenton, abgeschwächter bis fehlender 2. Aortenton u. umgekehrte Spaltung des 2. Tones, oft auch ein Aortendehnungston; ferner hebender Spitzenstoß, Pulsus parvus et tardus, kleine Blutdruckamplitude; EKG: Linksbelastung u. Reizleitungsstörung; Röntgenbild: Aortenherz ohne Verbreiterung, häufig mit poststenotischer Dilatation der Aorta ascendens. Ther.: Die Behandlung – soweit nicht symptomatisch – erfolgt operativ durch Kommissurotomie, Klappendébridement, Klappenersatz (Starr-, Edwards-, Cutter-Klappe). S.a. Aortenstenose.

  • Aortenknopf
    • Aorten|knopf

    • Englischer Begriff: aortic knob

    • Fach: Röntgenologie

    der obere linke Bogen der Herzgefäßfigur (Herzsilhouette) im a.p. Röntgenbild als verkürzte Projektion des Aortenbogens.

  • Aortenkonfiguration
    • Aorten|konfiguration

    • Englischer Begriff: aortic configuration

    • Fach: Röntgenologie

    Aortenherz.

  • Aortenpunktion
    • Aorten|punktion

    • Englischer Begriff: aortic puncture

    die in Lokalanästhesie oder – besser – in Allgemeinbetäubung erfolgende Einführung einer Punktionskanüle in die Aorta, v.a. für die Aortographie, v.a. lumbal ober- oder unterhalb des Abgangs der Nierenarterien. Als hohe = subdiaphragmale lumbale A. in Höhe Th XI/XII, als tiefe lumbale A. (= typische A.) in Höhe L II/III; Punktion der Brustaorta (vom Jugulum oder 2. ICR li. aus oder durch den Ösophagus) birgt größeres Risiko, heute (fast) vollständig verlassen.

  • Aortenringanomalien
    • Aorten|ring|anomalien

    • Englischer Begriff: aortic ring anomalies

    Aortenbogenanomalien mit Bildung eines Gefäßringes, z.B. als Arcus aortae dexter circumflexus. Folge anomaler Entwicklung von Herz u. Aortenbögen.

  • Aortenruptur
    • Aorten|ruptur

    • Englischer Begriff: aortic rupture

    der fast stets tödliche Einriss der – vorgeschädigten – Aortenwand infolge plötzlichen Blutdruckanstiegs, z.B. bei Aortensklerose, -aneurysma, bei (Verkehrs-)Unfällen (Dezelerationstrauma). S.a. Gsell-Erdheim-Syndrom.

  • Aortensklerose
    • Aorten|sklerose

    • Englischer Begriff: aortic sclerosis

    Arteriosklerose der Aorta (v.a. der Brustaorta). Bei Lokalisation in Herznähe evtl. mit sekundärem Aortenklappenfehler, Koronarinsuffizienz, Aneurysmabildung. Klink: raues systolisches Geräusch, Elastizitätshochdruck; Gefahr der Aortenruptur.

  • Aortenstenose
    • Aorten|stenose

    • Englischer Begriff: aortic stenosis; aortostenosis

    die angeborene oder erworbene Verengung der Aorta bzw. der Aortenklappe (= A., valvuläre, Aortenklappenstenose); i.e.S. die supravalvuläre A.

  • Aortenstenose, infravalvuläre
    Aortenstenose
    • A., infravalvuläre

    • Synonyme: subvalvuläre A.; Konusstenose

    • Englischer Begriff: subvalvular a. st

    Enge der Ausflussbahn der linken Herzkammer infolge – meist ringförmiger – fibrös-muskulärer Endokardleisten; als angeborene Form die sog. idiopathische hypertroph. subaortale Stenose (Subaortenstenose) mit Symptomen wie bei der valvulären A., evtl. aber ohne poststenotische Dilatation der Aorta ascendens u. ohne Aortendehnungston.

  • Aortenstenose, kongenitale
    Aortenstenose
    • A., kongenitale

    • Synonyme: Coarctatio aortae

    • Englischer Begriff: congenital abdominal a. st

    zu 98% Lokalisation am Isthmus aortae (Aortenisthmusstenose), selten aber auch im Bereich des Aortenbogens (dort meist zwischen dem Abgang der linken Arteria carotis communis u. der Arteria subclavia) als Arcusstenose, dicht oberhalb des Durchtrittes durch das Zwerchfell als Deszendensstenose oder als Coarctatio aortae abdominalis (= abdominelle A.) suprarenal, interrenal oder infrarenal gelegen. Klinik: Blutdruckdifferenz zwischen den oberen u. unteren Extremitäten, evtl. auch Durchblutungsstörungen der infrastenotischen Bereiche.

  • Aortenstenose, supravalvuläre
    Aortenstenose
    • A., supravalvuläre

    • Englischer Begriff: supravalvular a. st

    als Aortenstenose i.e.S. die Aortenverengung dicht oberhalb der Aortenklappe (v.a. als ringförmige Enge am oberen Rand des Sinus Valsalvae). Die Symptome ähneln denen der Aortenklappenstenose, jedoch ist der 2. Aortenton betont. Die Enge kann durch Längsinzision u. Patch-Plastik behoben werden. – Diese Form kommt auch familiär vor, kombiniert mit idiopathischer infantiler Hyperkalzämie u. multiplen Fehlbildungen (Williams-Beuren-Syndrom).

  • Aortensyphilis
    • Aorten|syphilis

    • Englischer Begriff: aortic lues

    die Mesaortitis syphilitica als im Stadium III der Syphilis auftretende, von der Adventitia zur Media fortschreitende Folge der oft lange latenten spezifischen Entzündung; meist scharf begrenzt (Aorta ascendens in Klappennähe, Aortenbogen, Diaphragma- u. Nierenarterienbereich); führt zu Entwicklung miliarer Gummen, Nekrosen, Schwielen, später zu Aortenaneurysma, Aortenklappen- u. Koronarinsuffizienz, evtl. zu Myokardinfarkt.

  • Aortenton
    • Aorten|ton

    • Synonyme: A (Abk.)

    • Englischer Begriff: aortic component of second heart sound

    Herztöne seitens der Aortenklappe; der erste (A1), als Klappenöffnungston (allg. nur im Phonokardiogramm nachweisbar); der zweite (A2) durch Schluss der Aortenklappe u. als Teil des 2. Herztones (zus. mit P2). Punctum maximum ist der 2. ICR links.

  • Aortenvitium
    • Aorten|vitium

    Aortenklappenfehler (Aortenklappeninsuffizienz, Aortenklappenstenose).

  • Aortenvitium, kombiniertes
    Aortenvitium
    • A., kombiniertes

    A. mit Verengung u. zugleich Schlussunfähigkeit der Aortenklappe.

  • Aortikopulmonalfenster
    • Aortiko|pulmonal|fenster

    aortopulmonaler Septumdefekt.

  • Aortitis
    • Aortitis

    • Englischer Begriff: aortitis

    Entzündung der Aortenwand; unspezifisch v.a. als A. rheumatica (meist der Bauchaorta) bei akuten oder chronischen Rheumaformen; spezifisch als A. syphilitica (Aortensyphilis) oder – selten – als A. tuberculosa (hämatogen entstehend über die Vasa vasorum bei Miliartuberkulose).

  • aortofemoraler Bypass
    • aorto|femoraler Bypass

    • Englischer Begriff: aortofemoral bypass

    operative Verbindung der Schenkelarterien mit dem infrarenalen Bauchaortenteil über eine Gefäßprothese bei hochgradiger Enge der unteren Bauchaorta u. der Femoralarterien infolge Arteriosklerose.

  • Aortographie
    • Aorto|graphie

    • Englischer Begriff: aortography

    • Fach: Röntgenologie

    Kontrastdarstellung der Aorta u. ihrer Äste unter Einbringen des positiven Kontrastmittels zur Erfassung von Form, Lage, Wandveränderungen; erfolgt mittels Aortenpunktion (= direkte A.) oder durch Aortenkatheterismus von der Peripherie her (= indirekte A.), am ungefährlichsten als perkutane retrograde A. von der Arteria femoralis aus nach der Seldinger-Technik (evtl. mit Sondierung bestimmter Äste = „selektive A.“, z.B. als Etagenaortographie). – Intravenös mittels „DSA“ (Subtraktionsmethode).

  • aortokoronarer Venen-Bypass
    • aorto|koronarer Venen-Bypass

    • Synonyme: ACVB (Abk.)

    • Englischer Begriff: aortocoronary (venous) bypass

    koronarchirurgische Überbrückung einer koronaren Gefäßverengung bzw. eines Verschlusses durch Interposition eines homologen Venenstückes zwischen Aorta ascendens u. dem distalen Koronarsegment; s.a. Koronarchirurgie.

  • aortopulmonaler Septumdefekt
    • aorto|pulmonaler Septumdefekt

    • Synonyme: Aortikopulmonalfenster; -fistel; Aortenseptumdefekt

    • Englischer Begriff: aortopulmonary septal defect

    meist angeborene Lücke im Septum aorticopulmonale mit Hämodynamik wie bei persistierendem Ductus Botalli. Operativ korrigierbar. S.a. Truncus arteriosus communis [2].

  • AOS
    • Synonyme: Abk. für Arbeitsgemeinschaft Osteosynthese

    AO.

  • AP

      Abk. für alkalische Phosphatase.

    • Apalcillin

        ein obsoletes Acylaminopenicillin (Breitspektrumpenicillin); Anw. v.a. bei nosokomialen Infektionen.

      • apallisches Syndrom
        • apallisches Syndrom

        • Englischer Begriff: apallic syndrome

        • Fach: Neurologie

        Zustand bei Funktionsausfall des Palliums (Neocortex) durch Panenzephalitis, fortgeschrittene Gefäßsklerose, Unfall, Hypoxie z.B. nach Reanimation etc. (s.a. Dezerebration). Klinik: Fehlen jeglicher Ansprechbarkeit, von gerichteter Aufmerksamkeitslenkung, von Spontaneität u. von Reizbeantwortung (gelegentlich – als Zeichen der Weckreaktion – jedoch Öffnen der Lider oder EEG-Reaktionen [s.a. evozierte Potentiale] vorkommend in Beantwortung von Reizen, jedoch stets ohne Hinweis auf kognitive Verarbeitung [Apperzeption]; s.a. akinetischer Mutismus); Hirnstammfunktionen (vegetative Funktionen) sind jedoch erhalten, so die Spontanatmung u. entsprechende Reflexe (z.B. evtl. auch die Pupillenreflexe); ferner bestehen Akinesie (Dezerebrationsstarre) mit extrapyramidaler Motorik, Wiederauftreten phylogenetisch alter Reflexe (z.B. Greif- u. Saugreflex). S.a. Locked-in-Syndrom.

      • apankreatisch
        • apan|kreatisch

        • Englischer Begriff: apancreatic

        bei fehlendem Pankreas; z.B. a. Diabetes mellitus nach Pankreatektomie.

      • Apathie
        • Apa|thie

        • Englischer Begriff: apathy

        dauernde oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit, mangelnde Gefühlsansprechbarkeit.

      • Apathiesyndrom
        • Apathie|syndrom

        • Englischer Begriff: apathy syndrome

        • Fach: Psychologie

        Antriebsmangel, geistige Verlangsamung, evtl. Muskelstarre u. Haltungsstereotypien infolge Schädigung der hinteren Stirnhirnteile u. des Hirnstammes (im Bereich des III. Ventrikels). – Beim Neugeborenen als Reaktivitätsminderung infolge schweren Hirnschadens nach Drogenabusus der Mutter, nach Asphyxie, Kernikterus etc. Klinik: gekennzeichnet durch trägen Lidschluss nach akustischem oder optischem Reiz, durch Saug- u. Schreischwäche, Hypokinese, Muskelhypotonie, Fehlen oder rasche Erschöpfbarkeit des Moro-, Schreit- u. Suchreflexes.

      • Apatit
        • Apa|tit

        • Englischer Begriff: apatite

        Fluor-haltiges Phosphatmineral; s.a. Hydroxylapatit.

      • APC
        • APC

      • APC 1)
        APC
        • 1)

        Abk. für aktiviertes Protein C,

      • APC 2)
        APC
        • 2)

        Abk. für antigenpräsentierende Zelle (engl. = cell).

      • APC-Gen

          Tumorsuppressorgen; ist assoziiert mit adenomatöser Poliposis coli (Adenomatosis coli).

        • APC-Viren
          • Synonyme: Abk. für Adenoidal-Pharyngeal-Conjunctival-Viren

          • Englischer Begriff: APC-viruses

          Adenoviren.

        • APECED
          • Synonyme: Abk. für Autoimmunes-Polyendokrinopathie-Candidiasis-Ektodermales-Dystrophie-Syndrom

          polyglanduläres Autoimmunsyndrom Typ I.

        • Apektomie
          • Apek|tomie

          • Englischer Begriff: apicectomy

          Apikoektomie.

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