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  • Atemgürtel
    • Atem|gürtel

    Gerät zur Messung von atmungsbedingten Brustumfangsveränderungen; s.a. Monitoring.

  • Atemgymnastik
    • Atem|gymnastik

    • Englischer Begriff: respiratory exercises

    Atemtherapie.

  • Atemhilfsmuskeln
    • Atem|hilfs|muskeln

    • Englischer Begriff: auxiliary respiratory muscles

    die auxiliäre Atemmuskulatur.

  • Ateminsuffizienz
    • Atem|insuffizienz

    • Englischer Begriff: respiratory insufficiency

    ungenügende Gasaustauschleistung der Lunge; s.a. respiratorische Insuffizienz; Atemlähmung, -depression.

  • Atemkalk
    • Atem|kalk

    • Englischer Begriff: soda lime; carbon dioxide absorbent lime; bary lime

    Barium-, Calcium- oder Natronkalk für die chemische Bindung von Kohlendioxid (unter Wärmefreisetzung!) in Absorbern von Grundumsatz- u. Narkosegeräten mit Rückatmung.

  • Atemlähmung
    • Atem|lähmung

    • Englischer Begriff: respiratory paralysis

    Ausfall der Atemtätigkeit; als zentrale A. durch Lähmung der Atemzentren, z.B. durch Atemgifte (z.B. Opiate u. Barbiturate, hohe Kohlendioxid- oder extrem hohe Sauerstoffkonzentration), durch Hypoxie, Verletzung oder – bulbäre – Erkrankung; als periphere A. infolge Störung der Funktion der Atemmuskulatur bzw. der Motoneuronen oder der neuromuskulären Endplatte (z.B. durch spinale Lähmung infolge Aufsteigens der Anästhesie-Lsg. bei der Spinal-/Periduralanästhesie, bei Myasthenie, Poliomyelitis, Rückenmarkverletzung im Bereich C1–C4, durch Muskelrelaxanzien). – s.a. Atemdepression, Asphyxie.

  • Atemluft
    • Atem|luft

    • 1)
      das zum Atmen verfügbare natürliche Gasgemisch der Atmosphäre (78 Volumprozent... (mehr)
    • 2)
      das Atemvolumen... (mehr)
  • Atemluft 1)
    Atemluft
    • 1)

    das zum Atmen verfügbare natürliche Gasgemisch der Atmosphäre (78 Volumprozent Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,03% Kohlendioxid, 1% Edelgase) bzw. das Atemgas eines Beatmungs-, Narkosegerätes. S.a. Alveolarluft.

  • Atemluft 2)
  • Atemmechanik
    • Atem|mechanik

    die – durch propriozeptive Reflexe – koordinierte, die äußere Atmung sichernde Tätigkeit der Atemmuskulatur (s.a. Inspiration, Exspiration). Wird beeinflusst durch das elastische Verhalten der Lunge (s.a. Compliance) u. des Brustkorbs, die verschiedenen Atemwiderstände (Strömungswiderstände, s.a. Viscance; Resistance). Der Nutzeffekt (Atemarbeit) der Atemmuskulatur liegt bei 15–20% (ist größer bei Volumen- als bei Druckbelastung).

  • Atemminutenvolumen
    • Atem|minuten|volumen

    • Synonyme: AMV (Abk.)

    • Englischer Begriff: respiratory volume per minute

    Abbildung

    das in 1 Minute ein- u. ausgeatmete (ventilierte) Luftvolumen, das „Atemzeitvolumen“ als Produkt aus Atemzugvolumen u. Atemfrequenz. Ist abhängig im Wesentlichen vom Energieumsatz, von der Totraumventilation sowie von der Laktatkonzentration im Blut. Normalwert 6–8 l/min.

  • Atemmittellage
    • Atem|mittel|lage

    • Fach: Physiologie

    die aus den endexspiratorischen Scheitel- u. Fußpunkten des Spirogramms darstellbare Mittellage der Atmung. S.a. Reservevolumen, Residualvolumen.

  • Atemmuskulatur
    • Atem|muskulatur

    • Englischer Begriff: respiratory musculature

    • Fach: Anatomie

    Tabelle

    die an der äußeren Atmung – v.a. im Inspirium – durch Herbeiführung einer Volumenänderung des Thoraxraumes beteiligten Muskeln u. Hilfsmuskeln (auxiliäre Atemmuskeln); Tab.

  • Atemneurose
    • Atem|neurose

    • Englischer Begriff: respiratory neurosis

    seelisch bedingte Störung der Atemregulation.

  • Atemnot
    • Atem|not

    Form subjektiver Atembeschwerden mit dem Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. S.a. Dyspnoe.

  • Atemnotsyndrom
    • Atemnot|syndrom

  • Atemnotsyndrom der Erwachsenen 2)
    Atemnotsyndrom
    • 2) A. der Erwachsenen

    • Synonyme: Schocklunge

    • Englischer Begriff: adult respiratory distress syndrome

    ARDS.

  • Atemnotsyndrom der Neugeborenen 1)
  • Atempause
    • Atem|pause

    • Englischer Begriff: respiratory pause

    • Fach: Physiologie

    die nur bei verlangsamter Atmung (im Schlaf) deutliche Ruhephase zwischen Ein- u. Ausatmungsphase. – s.a. apnoische Pause; s.a. Atemanhalteversuch.

  • Atemregulation
    • Atem|regulation

    • Englischer Begriff: respiratory control

    • Fach: Physiologie

    Anpassung der äußeren Atmung an den Atembedarf durch das als Regler wirkende Atemzentrum. In dem Regelkreis dienen die Partialdrücke für Sauerstoff u. Kohlendioxid und die Wasserstoffionenkonzentration als Regelgrößen, die durch die Stellgröße „Lungenbelüftung“ (Ventilation) konstant gehalten werden. Die A. erfolgt neural durch Einwirkung des Stammhirns u. der Hirnrinde (Festlegung des Tonus der Atemmuskulatur bzw. dessen tätigkeitsabhängige Modifizierung) u. – i.S. der Selbststeuerung – durch Reflexe aus der Atemmuskulatur u. den Lungen (z.B. Hering-Breuer-Reflex) sowie ferner chemisch durch Reflexe mit Ursprung in Chemorezeptoren des Glomus caroticum u. Gl. aorticum (bei O2-Mangel) und mit Hilfe von Chemorezeptoren des Rautenhirns u. des Atemzentrums. Anregung (Stimulation) erfolgt bei Erhöhung der Wasserstoffionenkonzentration u. des Partialdruckes von Kohlendioxid in Liquor u. Blut.

  • Atemreserve
    • Atem|reserve

    • Englischer Begriff: respiratory reserve

    • Fach: Physiologie

    das über das Ruhevolumen hinaus mögliche Atemvolumen (= Differenz zwischen Ruheminutenvolumen u. Atemgrenzwert).

  • Atemschule

      Aspekt der Atemtherapie mit dem besonderen Ziel, Fehler im Atemablauf zu lösen u. zu einer harmonischen Vollatmung anzuleiten.

    • Atemsekundenvolumen
      • Atem|sekunden|volumen

      • Englischer Begriff: respiratory volume per second

      s.u. Atemstoß-Test.

    • Atemspende
      • Atem|spende

      die v.a. als Mund-zu-Mund-Beatmung erfolgende künstliche Beatmung.

    • Atemstillstand
      • Atem|stillstand

      • Englischer Begriff: respiratory arrest; apnea

      Apnoe.

    • Atemstörungen

        Veränderung von Rhythmus u. Frequenz der Atmung. S.a. Dyspnoe, Tachypnoe. Ätiol.: 1) Erkrankungen im Respirationstrakt mit u. ohne inspiratorischen u. exspiratorischen Stridor; 2) Störung der Atemregulation: durch Hypoventilation bedingte A. bei Neugeborenen (infolge zerebraler Blutungen, Meningitis, Atemnotsyndrom, muskulärer Insuffizienzen der Atemmuskulatur), zerebral bedingt (Meningitis, Enzephalitis, Hirnödem, Hyperpyrexie, dekompensierter raumfordernder Prozess im Schädel, Schock, Intoxikationen), metabolisch bedingt (Azidose, Alkalose); 3) kardiovaskulär bedingt; 4) Erkrankungen, Anomalien oder Verletzungen des Thorax-Lungen-Systems.

      • Atemstoßtest nach Tiffeneau
        • Atem|stoß|test nach Tiffeneau

        • Englischer Begriff: Tiffeneau (respiratory) test

        • Fach: Physiologie

        Bestimmung der Luftmenge, die nach tiefer Inspiration stoßartig ausgeatmet werden kann. Es wird das durch einen maximalen Ausatmungs- = Exspirationsstoß in 1 Sek. ausgeatmete Atemvolumen (= maximales Atemsekundenvolumen, Sekundenkapazität) bestimmt und in Beziehung gesetzt zur aktuellen Vitalkapazität (normal 75–85%) bzw. – modifiziert – zum Sollwert der Vitalkapazität.

      • Atemtest
        • Englischer Begriff: breath-test

        Funktionstest, bei dem die Abatmung von CO2 nach i.d.R. oraler Gabe von C-markierten Substanzen oder von H2 nach Verabfolgung von Kohlenhydraten für diagnostische Fragestellungen v.a. in der Gastroenterologie benutzt wird. Prinzip beruht auf der Spaltung der verabfolgten Substanzen durch Bakterien im Magen-Darm-Trakt. C-Atemtest: dient v.a. als 13C-Harnstoff-A. dem Nachweis von Helicobacter pylori (spaltet den Harnstoff mittels Urease), als 13C-Oktanonsäure-A. der Diagn. von Magenentleerungstörungen, als 14C-Aminopyrin-A. der Aussage über Leberfunktion. H2-Atemtest: unterschieden werden H2-Lactose, -Fructose-, -Sorbit- (Verdacht auf entsprechende Unverträglichkeit), H2-Lactulose- (Dünndarmpassagezeit), H2-Glucose- bzw. -Xylose-A. (Abklärung von Meteorismus, Flatulenz, Völlegefühl bei Verdacht auf bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms).

      • Atemtherapie
        • Atem|therapie

        • Englischer Begriff: respiratory therapy

        komplexe, vorwiegend krankengymnastische Behandlungsverfahren zur Beeinflussung des Atemablaufs. Ziele: Lösen von Widerständen der Atemmechanik, Schulung des Einsatzes der Atemmuskeln, Förderung der Sekretabgabe, Optimierung des Atemablaufs. Damit verbunden ist eine psychophysische Entspannung. Bedeutsam bei Ventilationsstörungen, bei Erkrankungen der Atemwege, vor u. nach Operationen, Brustkorbverletzungen, zur Geburtsvorbereitung.

      • Atemtrainer

          apparative Atemhilfe. Die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Modelle wie Triflo II®, Flutter oder Giebelrohr dienen unterschiedlichen Zielen, so z.B. der Verbesserung der Vitalkapazität oder der Sekretolyse. S.a. SMI-Trainer.

        • Atemvolumen
          • Atem|volumen

          • Englischer Begriff: respiratory volume

          i.e.S. das durch einen Atemzug eingeatmete Luftvolumen (= Atemzugvolumen); beim Erwachsenen normal ca. 0,5 l. – Weitere Volumina s.a. Spirogramm (dort Abb.).

        • Atemvolumen, maximales
          Atemvolumen
          • A., maximales

          • Englischer Begriff: forced r. v.

          die Vitalkapazität.

        • Atemwege
          • Atem|wege

          • Englischer Begriff: respiratory tract

          Nasen- bzw. Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre u. Bronchien als die nicht dem Gasaustausch, sondern der Zuleitung der Luft in den Alveolarraum dienenden Hohlorgane; in ihnen wird die Luft angewärmt, filtriert u. angefeuchtet. Ihr Volumen wird als Totraum bezeichnet.

        • Atemwegsinfektion
          • Atemwegs|infektion

          • Synonyme: akute respiratorische Erkrankung; ARE (Abk.); Erkältungskrankheit

          • Englischer Begriff: acute respiratory disease; ARE

          häufigste endemisch-epidemische, akute bis subakute katarrhalische Infektionskrankheit. Bis zu 50% Gesamtmorbidität der Bevölkerung, wovon mindestens 70% virusbedingt sind. Epidemiologisch wichtig ist die Abgrenzung der Grippe von der banalen Erkältungskrankheit. Übertragung erfolgt häufiger aerogen durch Tröpfcheninfektion (Husten, Sprechen, Niesen) als durch Kontakt- u. Schmierinfektion (Autoinfektion durch gebrauchte Taschentücher, Händegeben). Die Inkubationszeit beträgt einige Stunden bis Tage. Lokale Vermehrung der Erreger an der Eintrittspforte, daher meist temporäre, virustypenspezifische Immunität gegen den ursächlichen Erreger. Komplikationen durch bakterielle Sekundärinfektion. Verbreitung durch Virusträger, Patienten in der Inkubationszeit u. akut Erkrankte. Diagn.: bakteriologisch, serologisch; s.a. Virusdiagnostik. A. der oberen u. mittleren Atemwege: Häufige Erreger sind humanes Rhinovirus, Adenoviren, Coronaviren, Influenzaviren (Grippe), Parainfluenzaviren, RS-Virus, Mykoplasmen. Auftreten als Virusschnupfen, Adenovirusinfektion, Rhinopharyngitis, Laryngotracheobronchitis. Klinik: Abgeschlagenheit, Schnupfen, Heiserkeit, Husten, Auswurf; oft fieberhafter Verlauf. A. der tiefen Atemwege: Häufige Erreger sind Influenza- u. Parainfluenzaviren, RS-Virus, Adenoviren, Mycoplasma pneumoniae, Chlamydia psittaci u. Chlamydia pneumoniae; Pneumokokken Typen 1 u. 2. Auftreten als Bronchitis, Bronchiolitis, Bronchopneumonie, Pneumonie, Viruspneumonie. Klinik: unterschiedlich, z.T. schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens u. fast stets fieberhafter Verlauf; Glieder- u. Kopfschmerzen, Neigung zu Kreislaufkomplikationen, Husten, Auswurf (mit purulentem Sputum), Atemnot.

        • Atemwegswiderstand
          • Atem|wegs|widerstand

          • Englischer Begriff: airway resistance

          Resistance.

        • Atemwegswiderstand, visköser
        • Atemzeitquotient
          • Atem|zeit|quotient

          • Fach: Physiologie

          der Quotient aus Inspirations- u. Exspirationsdauer; normal ca. 0,6–0,8, vermindert z.B. bei Asthma bronchiale (infolge verlängerter Exspiration).

        • Atemzeitvolumen
          • Atem|zeit|volumen

          Atemminutenvolumen.

        • Atemzentrum
          • Atem|zentrum

          • Englischer Begriff: respiratory center

          • Fach: Anatomie

          das der Atemregulation dienende Nervengewebe in der Formatio reticularis der Medulla oblongata. Mit einem in- u. exspiratorischen Teil, die durch Autorrhythmie u. gegenseitige Wechselwirkung den Wechsel von Ein- u. Ausatmung bewirken (gemäß den Erfordernissen des Organismus) durch Impulse, die sie (in Beantwortung von Afferenzen aus Hirnrinde, Hypothalamus, Kälterezeptoren der Haut, Dehnungsrezeptoren der Lunge u. aus Chemorezeptoren) an die Motoneuronen des Rückenmarks abgeben. Ausfall bedeutet Atemlähmung.

        • Atemzugvolumen
          • Atem|zug|volumen

          • Englischer Begriff: tidal volume

          • Fach: Physiologie

          s.u. Atemvolumen.

        • Atenolol
          • Atenolol

          • Englischer Begriff: atenolol

          ein β1-selektiver Betarezeptorenblocker (4-substituiertes Phenoxy-Derivat). Anw. als Klasse-II-Antiarrhythmikum, Antihypertensivum u. Koronartherapeutikum.

        • ATG
          • Synonyme: Abk. für Antithymozytenglobulin

          s.u. Antilymphozytenserum.

        • Äth...

            s.a. Eth...

          • Äthanol
            • Ätha|nol

            • Synonyme: Ethanol; Äthylalkohol; Alcohol; Spiritus aethylicus; C2H5OH; CH3-CH2OH

            • Englischer Begriff: ethanol

            als Alkohol, Spiritus im gebräuchlichen Sinne des Wortes ein ca. 96-volumprozentiges Gemisch mit Wasser. Wird gewonnen durch alkoholische Gärung oder synthetisch aus Acetylen bzw. Äthylen; kommt auch in geringer Konzentration als Intermediärprodukt der Pyruvatdecarboxylierung vor. Ist als „absoluter Alkohol“ (dehydriert = wasserarm; Konzentration ca. 99,5 Vol.-%) sehr hygroskopisch. – Mit Wasser u. den meisten Lösungsmitteln mischbar, flüchtig, brennbar (Dämpfe im Luftgemisch explosiv!). Die tödliche Dosis (getrunken) beträgt für Erwachsene > 100 ml. Anw. med äußerlich für Einreibungen, Umschläge, Händedesinfektion, selten für Alkoholblockade (als Gefäßverödungsmittel [Hämorrhoiden, Varizen etc.], Analeptikum [s.a. Spiritus aethereus]), pharm als hydrophiles Lösungs- u. Extraktionsmittel für Tinkturen etc., als Labor-Reagens (für Extraktionszwecke), histologisches Härtungsmittel. S.a. Branntwein.

          • Äthanolamin
            • Äthanol|amin

            • Englischer Begriff: ethanolamine

            Colamin.

          • Athelie
            • Athe|lie

            • Englischer Begriff: athelia

            das Fehlen der Brustwarze(n); meist kombiniert mit Amastie.

          • Äther
            • Synonyme: Aether; Ether

            • Englischer Begriff: ether

            • Fach: Chemie

            organisch-chemische Verbindungsklasse der allgemeinen Formel R1-O-R2 (R1, R2 = Alkylreste; sind bei „einfachen“ Äthern gleich, bei „gemischten“ verschieden). Die Bildung erfolgt aus zwei Molekülen Alkohol unter Wasseraustritt. Es sind dies meist flüchtige, brennb., hydrophobe Flüssigkeiten.

          • ätherische Öle
            • ätherische Öle

            • Synonyme: Olea aetherea

            • Englischer Begriff: volatile oils

            leicht flüchtige (Pflanzen-)Aromen.

          • Äthernarkose
            • Äther|narkose

            • Englischer Begriff: ether anesthesia

            (W. Th. G. Morton 1846) Allgemeinnarkose durch Inhalieren von Dämpfen des Aether pro narcosi, zugeführt über eine mullbespannte (Tropfnarkose) oder eine geschlossene Narkosemaske (Letztere angeschlossen an einen Narkoseapparat, der ein Äther-Sauerstoff- oder Äther-Luft-Gemisch als Narkosegemisch liefert). Dosierung erfolgt nach Wirkung. Vorteile: große therapeutische Breite, gute Steuerbarkeit, zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten (andere Narkotika, Relaxanzien usw.). Nachteile: Explosionsgefahr (bes. des Äther-Sauerstoff-Gemisches), Reizung der Atemwege (Ätherbronchitis), postnarkotisches Erbrechen. Daher heute durch Inhalationsnarkotika ersetzt.

          • atherogener Index

              Verhältnis der Menge der Lipoproteine niedriger Dichte (LDL) zu Lipoproteinen hoher Dichte (HDL) im Serum; der Index gilt als Maß für das Arteriosklerose-Risiko. Eine Erhöhung des LDL-Anteiles scheint mit einem erhöhten, hohe HDL-Werte mit einem verminderten Arteriosklerose-Risiko einherzugehen; s.a. Lipoproteine.

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