Medizin-Lexikon: Einträge mit "B"

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  • Behandlungspflege

      pflegerische Tätigkeiten, die sich aus den ärztlichen Anordnungen ergeben. Die B. steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Krankheitsbild des Pat.

    • Behandlungspflicht
      • Behandlungs|pflicht

      • Englischer Begriff: obligation to medical assistance

      a) Pflicht des (niedergelassenen) Arztes zu ärztl. Hilfeleistung bei Anforderung. Besteht unbedingt nur für den Notfall („Gefahr im Verzuge“), bei Selbstmordversuch auch gegen den Willen der Person. Eine Behandlungsablehnung ist zulässig bei fehlendem Vertrauensverhältnis zwischen Arzt u. Patient, bewussten u./oder wiederholten Verstößen gegen die ärztlichen Anweisungen, außerdem für Fachärzte außerhalb ihres Fachgebietes, für Krankenhausärzte außerhalb ihres Wirkungsbereiches, für den prakt. Arzt nur in dringenden Fällen. b) Pflicht eines Erkrankten, sich bereits beim Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit von einem Arzt untersuchen und wenn nötig bis zur Beseitigung der Ansteckungsgefahr behandeln zu lassen. Kommt der Patient seiner B. nicht nach, kann das Gesundheitsamt erforderliche Maßnahmen anordnen.

    • Behandlungszwang
      • Behandlungs|zwang

      • Englischer Begriff: compulsory treatment

      Behandlung auch gegen den Willen des Patienten; in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgesehen im Geschlechtskrankheitengesetz § 3 vom 23. 7. 1953.

    • Behaviorismus
      • Englischer Begriff: behaviorism

      eine amerikan. Richtung der Psychologie (mit Reiz-Reflex-Mechanismus als Basis), die nur das objektiv beobachtbare u. messbare Verhalten wertet (u. auf jede seel. Deutung verzichtet) u. in welcher die Umweltfaktoren u. die bestmögl. Anpassung an diese von wesentl. Bedeutung sind. Anw. u.a. in der Verhaltensforschung u. in Lerntheorien (Hull u. Tolman).

    • Behçet-Krankheit
      • Behçet-Krankheit

      • Englischer Begriff: Behçet's disease

      • Biogr.: Hulushi B., 1889–1948, Dermatologe, Istanbul

      chronisch-rezidivierende, entzündl. Erkrankung (Virose? Autoimmunerkrankung?), charakterisiert durch die Trias Hypopyon-Iritis (meist zu Erblindung führend), Aphthen der Mund- u. Genitalschleimhaut u. Hautknoten an den Unterschenkeln; ferner Thrombophlebitis, Thrombosen, Erytheme, rezidivierende Epididymitis, rheumatoide Erscheinungen, perivaskuläre rezidivierende Myelitis.

    • Behinderung
      • Englischer Begriff: handicap; disability; impairment

      nach §§ 1–5 der Eingliederungs-Verordnung (EHVO) „ein von der Norm abweichender Zustand von mehr als sechsmonatiger Dauer, der die Eingliederung in die Gesellschaft infolge körperlicher Regelwidrigkeit, Schwäche der geistigen Kräfte oder seelischer Störungen in erheblichem Umfang beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht“. Eine einheitliche oder allgemein verbindliche Definition der B. gibt es jedoch selbst in den einschlägigen Gesetzestexten (z.B. § 10 des Sozialgesetzbuches I; § 1 Rehabilitations-Angleichungsgesetz; Grundgesetz, Art. 3) nicht. Nach der WHO (Internationale Klassifikation der Schädigungen, Fähigkeitsstörungen u. Beeinträchtigungen, ICIDH) besteht zu Beginn einer Behinderung eine psychische oder physische Schädigung des Organismus („impairment“), die Funktionsstörungen zur Folge hat. Funktionsstörungen („disabilities“) machen sich besonders in der Schwierigkeit bemerkbar, Anforderungen im Alltag zu bewältigen. Aus diesen Schwierigkeiten entwickeln sich wiederum Beeinträchtigungen in der Wahrnehmung sozialer u. gesellschaftlicher Rollen („handicap“), s.a. Körperbehinderung, geistige Behinderung.

    • Behinderungsgrad
      • Behinderungs|grad

      s.u. Erwerbsfähigkeit.

    • Behn-Test
      • Behn-Test

      • Englischer Begriff: Behn's test

      • Fach: Psychologie

      (1920) eine gleichwertige Parallelserie zum Rorschach-Test.

    • Behnke-Thiel-Syndrom
      • Behnke-Thiel-Syndrom

      • Biogr.: Horst B., Humangenetiker; Hans-Jürgen Th., Augenarzt, bd. Kiel

      (1967) eine familiäre, in der Kindheit beginnende, bis zum ca. 50. Lj. fortschreitende beidseitige subepitheliale Hornhautdystrophie mit Bildung von Wabenstrukturen u. rezidivierenden Erosionen (dadurch Photophobie u. Blepharospasmus).

    • Behr-Krankheit
      • Behr-Krankheit

      • Englischer Begriff: Behr's disease

      (Carl B., 1905/09) erbliche, familiäre, beidseitige Sehnervatrophie mit Makuladegeneration, zentralen u. parazentralen Skotomen, Pyramidenbahnzeichen, Ataxie, Blasenentleerungsstörung u. leichter Oligophrenie.

    • BEI
    • Beigel-Krankheit
      • Beigel-Krankheit

      • Englischer Begriff: Beigel's disease

      • Biogr.: Hermann B., 1830–1879, Dermatologe, London, Wien

      • Fach: Mykologie

      „weiße Piedra“ als Sporophytie – vorgeschädigter – Barthaare (seltener der Achsel-, Scham- oder Kopfhaare), hervorgerufen durch Trichosporon beigelii (= T. cutaneum); Bildung lichter manschettenart. Knötchen entlang der brüchigen Haare (Trichorrhexis nodosa).

    • Beikost
      • Bei|kost

      • Englischer Begriff: supplementary food

      die zur Deckung des Vitamin- u. Mineralbedarfs beim Säugling notwendige Ergänzungsnahrung: ab 6. Woche Obst- u. Gemüsesaft, später – bei steigendem Kalorienbedarf – auch KH-haltige Breie (Breivorfütterung ab 5. Mon., volle Gemüse- bzw. Kohlenhydrat-Breimahlzeit mit 6. Mon.).

    • Beine, unruhige
      • Beine, unruhige

      restless legs.

    • Beingeschwür
      • Bein|geschwür

      Ulcus cruris.

    • Beinglatze
      • Bein|glatze

      • Englischer Begriff: hairless legs

      Haarlosigkeit der Unterschenkel; mechanisch bedingt oder – einseitig – als Frühsymptom der Endangiitis obliterans.

    • Beinhalteversuch
      • Bein|halte|versuch

      s.u. Barré; s.a. Ratschow-Lagerungsprobe.

    • Beinhaut
      • Bein|haut

      • Fach: Anatomie

      Periost.

    • Beinlänge
      • Bein|länge

      • Fach: Orthopädie

    • Beinlänge, anatomische 1)
      Beinlänge
      • 1) B., anatomische

      • Synonyme: absolute B.

      • Englischer Begriff: anatomic leg length

      die z.B. zwischen Trochanter major u. Innenknöchel bei gestrecktem Bein gemessen wird.

    • Beinlänge, funktionelle 2)
      Beinlänge
      • 2) B., funktionelle

      • Englischer Begriff: functional leg length

      am Stehenden der Abstand zwischen dem vorderen oberen Darmbeinstachel u. dem Innenknöchel bzw. Erdboden.

    • Beinödem
      • Bein|ödem

      • Synonyme: -schwellung

      • Englischer Begriff: edema of the leg

      • Fach: Pathologie

      hydrostatisch bedingtes, allgemein meist an den Knöcheln beginnendes u. dann nach oben fortschreitendes Ödem als Folge von Herzinsuffizienz, pulmonaler Hypertonie, Nieren- u. Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, aber auch bei Störungen des Wasserhaushalts (Beriberi, Eiweißmangel), des örtlichen Kreislaufs (Phlebitis, Phlebothrombose, Varikose, Klippel-Trénaunay-Syndrom, Milroy-Krankheit, Venenkompression, Lymphangitis, -adenitis, Tumor im Becken, Filariose) oder als Medikamentennebenwirkung.

    • Beinschiene
      • Bein|schiene

      • Englischer Begriff: leg splint

      • Fach: Chirurgie

      Schiene zur Lagerung u. Ruhigstellung eines verletzten (als Transportschiene) oder operierten Beines; u. zwar als Metallschiene (z.B. die Modelle nach Cramer, Braun, Volkmann, die Bergwacht-Streckschiene), als pneumatische Schiene (= aufblasbare, z.T. auch versteifte, evtl. gekammerte Kunststoffhüllen); ferner Spezialschienen zur Redression (z.B. nach Schede), Beinentlastung (z.B. nach Thomas; s.a. Schienenhülsenapparat).

    • Beinvenenthrombose
      • Bein|venen|thrombose

      Venenthrombose.

    • Beinvorfall
      • Bein|vorfall

      • Englischer Begriff: footling presentation

      • Fach: Geburtshilfe

      das Vorangehen der Füße vor dem Kopf des Kindes bei Schädellagen, v.a. bei unreifer (hohe Mortalität) oder mazerierter Frucht.

    • Beinwell
    • Beischlaf
      • Bei|schlaf

      • Synonyme: Kohabitation

      • Englischer Begriff: coitus, sexual intercourse

      die geschlechtliche Vereinigung zweier verschiedengeschlechtlicher Personen (s.a. Koitus). – Im Strafrecht die Ausübung des Geschlechtsverkehrs (Conjunctio membrorum), wobei eine Immissio seminis nicht zu erfolgen braucht.

    • Beißblock
      • Beiß|block

      • Englischer Begriff: bite block

      • Fach: Anästhesiologie

      Hartgummikeil (evtl. nur Mullbinde) zum Einschieben zwischen die Zahnreihen, um beim Narkotisierten Zungenbisse u. die Beschädigung oder den Verschluss des – durch den Mund eingeführten – Tubus (oder von Sonden etc.) zu verhindern.

    • BEJ
      • Englischer Begriff: BEI

      Abk. für Butanol-extrahierbares Jod.

    • Bejel
      • Etymol.: arab.

      • Englischer Begriff: bejel

      endemische Syphilis.

    • Békésy-Wirbeltheorie
      • v.-Békésy-Wirbeltheorie

      • Englischer Begriff: Békésy's theory

      • Biogr.: György von B., 1899–1974, Biophysiker, Boston; 1961 Nobelpreis f. Medizin

      Abbildung

      hydromechanische Theorie des Hörens, der zufolge die Länge u. Fortpflanzungsgeschwindigkeit der durch den Schalldruck im Innenohr hervorgerufenen Flüssigkeitswellen in der Scala vestibuli – abhängig von der Elastizität der Basilarmembran – zum Helicotrema hin geringer werden, bis schließlich – bei Erreichen einer bestimmten Wellenlänge – die Energie dieser Wellen durch Dämpfung (Wirbelbildung) „vernichtet“ u. auf eine der Anfangsfrequenz entsprechende Stelle der Basilarmembran (u. die Hörzellen) übertragen wird.

    • Bel
      • Synonyme: B (Abk.); b (Abk.)

      • Englischer Begriff: bel

      • Fach: Physik

      s.u. Dezibel.

    • Belag
      • Belag

      • Englischer Begriff: coating; layer

      • Fach: Pathologie

      abnorme, oft krankhafte Auflagerung (v.a. Bakterien, Epithelzellen, Fibrin) an freien Organoberflächen, z.B. als Zungen-, Tonsillen-, Wundbelag.

    • Belastungsdeformität
      • Belastungs|deformität

      • Englischer Begriff: stress deformity

      • Fach: Orthopädie

      Formveränderung der unausgereiften oder geschwächten Stützorgane durch Belastungsdruck, z.B. bei zu früher statischer Belastung des Säuglings (Sitzbuckel, Knickfuß), Osteogenesis imperfecta, Rachitis, Osteoporose (Genu varum oder valgum etc.).

    • Belastungsdiät
      • Belastungs|diät

      Such-, Eliminationsdiät, Probekost.

    • Belastungsechokardiographie
      • Belastungs|echo|kardiographie

      • Synonyme: Stress-Echo(kardiographie)

      • Englischer Begriff: exercise echocardiography; stress echocardiography

      sonographische Methode zur Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (s.a. Ultraschall-[Echo]kardiographie), aber auch zur Begutachtung der Funktionsfähigkeit eines transplantierten Herzens (Herztransplantation); Verfahren – wie beim Belastungselektrokardiogramm – mittels Fahrradergometer bzw. Applikation herzwirksamer Medikamente (z.B. Adenosin, Arbutamin, Dipyridamol, Dobutamin), wobei mit der B. eine höhere Sensitivität erreicht wird als beim Belastungs-EKG. Die B. gibt v.a. Aufschlüsse über den Schweregrad u. damit über die Prognose einer koronaren Herzkrankheit; erlaubt Aussagen über das enddiastolische Volumen u. über die Ejektionsfraktion.

    • Belastungselektrokardiogramm
      • Belastungs|elektro|kardio|gramm

      • Englischer Begriff: stress ECG

      • Fach: Kardiologie

      das beim Herz-Kreislauf-Kranken nach definierbar dosierter, leichterer körperl. Belastung (mehrmal. Aufsitzen, Kniebeugen, leichte Ergometerarbeit, Treppensteigen, Laufbandbelastung) geschriebene EKG. Beim Gesunden mit Sympathikotoniezeichen, leichtem Rechtsabdrehen des P- u. QRS-Vektors, betontem P u. verkürztem PQ; beim Kranken Linksabdrehen des QRS- bzw. T-Vektors sowie massive ST-Senkung, „koronares“ T, Überleitungsstörungen, Extrasystolie; evtl. auch Retrosternalschmerz, Anhebung der ST-Strecke. Bedeutsam der Befund unmittelbar u. 3–5 Min. nach Belastung.

    • Belastungsinsuffizienz
      • Belastungs|in|suffizienz

      • Englischer Begriff: functional insufficiency; stress response i.

      die – im Gegensatz zur Ruheinsuffizienz – erst unter Arbeitsbelastung eintretende Herz- oder Ateminsuffizienz.

    • Belastungskollaps
      • Belastungs|kollaps

      • Englischer Begriff: collapse due to exertion

      • Fach: Kardiologie

      beim Herzkranken unter körperlicher Belastung eintretender Kreislaufkollaps, meist infolge Hirnanoxie (bei Rechts-links-Shunt, Rhythmusstörung, mechan. Klappenostiumverlegung) oder durch Karotissinusreflex (bei Aortenstenose).

    • Belastungsreaktion, akute

        vorübergehende seelische Störung aufgrund einer ungewöhnlich großen (körperlichen oder psychischen) Belastung. Auslöser kann z.B. ein außerordendlich traumatisches Erlebnis sein (Unfall, Krieg, Naturkatastrophe, Verbrechen, Verlust einer Beziehungsperson u.a.). Das Risiko einer B. ist größer bei Vorliegen einer körperlichen Beeinträchtigung oder Erschöpfung. Klinik: variable Symptomatik, typisch ist anfänglich ein Bild der „Betäubung“ mit Veränderungen wie Aufmerksamkeitsmangel, Einschränkung des Bewusstseins u. der Orientierung. Es entsteht oft die Tendenz, sich aus den belastenden Umständen zurückzuziehen. Auch Unruhezustände u. Fluchtreaktionen sind möglich sowie vegetative Reaktionen (Schweißausbrüche, Tachykardie, Erröten). Die Symptome zeigen sich zumeist Minuten nach dem Ereignis und halten mehrere Stunden bis wenige Tage an. S.a. posttraumat. Belastungsstörung.

      • Belastungsstabilität

          Begriff aus der Physiotherapie, der die mögliche Vollbelastung einer versorgten Fraktur beschreibt. B. besteht nach knöcherner Konsolidierung der Fraktur. Im Rahmen der krankengymnastischen Übungsbehandlung bestehen keine Kontraindikationen, sofern keine Schmerzen auftreten.

        • Belastungsstörung, posttraumatische
          • Synonyme: PTBS (Abk.)

          • Englischer Begriff: posttraumatic stress disorder; PTSD (Abk.)

          psychische Reaktion nach einem seelisch belastenden Erlebnis. Gliedert sich v.a. in drei Teile: 1) Wiedererleben der traumatischen Situation (z.B. als Albträume); 2) Vermeidung von Reizen, die dem traumat. Erlebnis entsprechen (z.B. Meiden v. Orten u. Situationen); 3) Symptomatik eines gesteigerten Erregungsniveaus (z.B. Schlafstörungen). Zur Diagnose einer PTBS muss die Symptomatik länger als einen Monat bestehen u. den Betroffenen deutlich in seiner Lebensführung einschränken. Bei der akuten Form sind die Veränderungen bis zu 3 Monate zu beobachten, länger dauernde Zustände gelten als chronische Form der PTBS.

        • Belastungssyndrom, psychisches
          • Belastungs|syndrom, psychisches

          • Englischer Begriff: posttraumatic stress disorder

          ältere Bezeichnung; entspricht (nach ICD 10) der akuten Belastungsreaktion oder einer posttraumatischen Belastungsstörung.

        • Belastungsurographie
          • Belastungs|uro|graphie

          • Englischer Begriff: wash-out pyelography

          Röntgenkontrastdarstellung (Ausscheidungsurographie), bei der das Kontrastmittel durch Flüssigkeitseinfuhr aus der gesunden Niere schneller ausgewaschen wird, während die Ausscheidung auf der kranken Seite deutlich verzögert ist.

        • Belebungsmittel
          • Belebungsmittel

          • Englischer Begriff: analeptic agents

          • Fach: Pharmazie

          Analeptika.

        • Belegknochen
          • Beleg|knochen

          Bindegewebsknochen.

        • Belegkrankenhaus

            Krankenhaus, in dem niedergelassene Ärzte neben ihrer Praxis als sog. Belegärzte vorwiegend operativ tätig sind; der Krankenhausträger (häufig privatrechtlich organisiert) stellt dem Belegarzt alle Einrichtungen zur Verfügung.

          • Belegzellen
            • Beleg|zellen

            • Englischer Begriff: parietal cells; acid cells

            • Fach: Histologie

            große, stark eosinophile Drüsenzellen der Magenschleimhaut (im Fundus, Corpus). Sie sondern H+-Ionen ab u. schleusen Chlorionen durch ihr Zytoplasma; bilden schließlich die Salzsäure (0,1 n HCl) des Magens. Bei Krankheiten mit erhöhter Gastrinsekretion kommen Hypertrophien vor.

          • Beleuchtungsstärke
            • Beleuchtungs|stärke

            • Synonyme: E (Abk.)

            • Englischer Begriff: density of the luminous flux

            • Fach: Optik

            Verhältnis des auf eine Fläche (A) unabhängig von der Richtung auffallenden Lichtstromes (Φ) zur Größe der Fläche (in m2): E = Φ/A. Bestg. mit visuellem oder lichtelektrischem Beleuchtungsmesser (Luxmeter). Einheit: Lux (lx).

          • Belichtung
            • Be|lich|tung

            • Englischer Begriff: illumination; exposure

            • Fach: Optik

            Produkt aus Beleuchtungsstärke u. Zeit als photometrische Größe; Einheit: Luxsekunde (lxs).

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