Medizin-Lexikon: Einträge mit "B"

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  • Ballottement
    • Ballottement

    • Englischer Begriff: ballottement

    • Fach: Diagnostik

    das durch Stoß oder ruckartige Bewegung ausgelöste „Schaukeln“ eines festen Körpers in einer eingeschlossenen Flüssigkeit; z.B. das „Tanzen“ der Patella.

  • Ballottement des kindlichen Kopfes
    Ballottement
    • B. des kindlichen Kopfes

    • Englischer Begriff: abdominal b.; vaginal b.

    • Fach: Geburtshilfe

    das mit dem 3. Leopold-Handgriff oder durch direkt in die Scheide eingeführten Finger ausgelöste „Tanzen des Kopfes auf dem Finger“ als ein Zeichen der noch fehlenden festen Beziehung zum Becken.

  • Balneologie
    • Balneo|logie

    • Synonyme: Bäderheilkunde

    • Englischer Begriff: balneology

    Lehre von der Entstehung, Gewinnung u. therapeutischen Anw. ortsgebundener Kurmittel (Heilquellen, -sedimente, -gase). Befasst sich neben der Balneotherapie mit der therapeut. Anw. des Meerwassers (Thalassotherapie) u. des Klimas (Klimatologie). Medizinischer Bereich, den – zusammen mit der Medizinischen Klimatologie – Ärzte nach entsprechender Weiterbildung als Zusatzbezeichnung erwerben können.

  • Balneotherapeutica
    • Balneotherapeu|tica

    • Synonyme: -tika

    medizinisch wirksame Stoffe, die als Konzentrate für Voll- und Teilbäder verwendet werden. Wirkst.: z.B. Salizylate, Ichthyol, Moor, Sole, Schwefel, pflanzliche Bestandteile (z.B. Kamille, Eukalyptus). Anw. v.a. bei Muskel- u. Gelenkbeschwerden, Erkältungskrankheiten u. als rückfettende Ölbäder bei Dermatosen.

  • Balneotherapie
    • Balneo|therapie

    • Englischer Begriff: balneotherapy; balneotherapeutics

    die nach einem festgelegten Heilplan erfolgende Anw. ortsgebundener natürlicher Heilmittel (Heilquellen, -peloide u. -gase) u.a. in Form von Bädern, Trinkkuren u. Inhalationen; allgemein unter gleichzeitiger Nutzung von Klima, Diät etc. – s.a. Kurort-, Klimatherapie.

  • Baló-Krankheit
    • Baló-Krankheit

    • Englischer Begriff: Balo's disease; concentric periaxial encephalomyelitis

    • Biogr.: József B., 1895–1979, Neuropathologe, Budapest

    • Fach: Neurologie

    (1927) eine mit Entmarkung einhergehende „Encephalomyelitis periaxialis concentrica“; wahrscheinlich eine Sonderform der multiplen Sklerose (Polysklerose).

  • Balsamum
    • Bal|sa|m(um)

    • Synonyme: Bals. (Abk.)

    • Englischer Begriff: balm; balsam

    • Fach: Pharmazie

    Abbildung

    dickflüssig-sirupöses, häufig wohlriechendes („balsamisches“) Pflanzensekret bzw. dessen künstl. Nachahmung. Als wirkstoffhaltiger Balsam z.B. B. canadense (Kanada-B.; an der Luft langsam erstarrend, klebend, u.a. in Benzol, Xylol leicht löslich; Anw. als mikroskopisches Klebe-Einschlussmittel), B. peruvianum (der nach Vanille riechende Peru-B.; Anw. v.a. antiseptisch bei Wunden, Hautkrankheiten).

  • Balsamum peruvianum
  • Balser-Nekrose
    • Balser-Nekrose

    • Englischer Begriff: Balser's fatty necrosis

    (1882) die kalkspritzerähnliche Fettgewebsnekrose bei Pankreasnekrose.

  • Bamatter-Franceschetti-Klein-Sierro-Syndrom
    • Bamatter-Franceschetti-Klein-Sierro-Syndrom

    Gerodermia osteodysplastica hereditaria.

  • Bamberger
    • Bamberger

    • Biogr.: 1) Eugen B., 1858–1921, Kliniker, Wien; 2) Heinr. v. B., 1822–1888, Internist, Würzburg, Wien

  • Bamberger-Krankheit
    Bamberger
    • B.-Krankheit

    • Englischer Begriff: Bamberger's disease

    • Biogr.: Heinr. v. B.

    • 1)
      saltatorischer Reflexkrampf... (mehr)
    • 2)
      chronische idiopath... (mehr)
  • Bamberger-Krankheit 1)
    Bamberger  >  Bamberger-Krankheit
    • 1)

    • Fach: Neurologie

    saltatorischer Reflexkrampf.

  • Bamberger-Krankheit 2)
    Bamberger  >  Bamberger-Krankheit
    • 2)

    chronische idiopath. Polyserositis (Siegal-Cattan-Mamou-Syndrom).

  • Bamberger-Syndrom
    Bamberger
    • B.-Syndrom

    • Biogr.: Eugen B.

    Marie-Bamberger-Syndrom. – Die dabei auftretenden Endphalanx-Verdickungen werden als B.-Knöpfchen bezeichnet.

  • Bamberger-Zeichen
    Bamberger
    • B.-Zeichen

    • Synonyme: B.-Puls

    • Englischer Begriff: B.'s sign; B.'s bulbular pulse

    • Biogr.: Heinr. v. B.

    • Fach: Kardiologie

    die mit einem Venenklappenton verbundene Pulsation des Bulbus venae jugularis bei der Trikuspidalinsuffizienz.

  • Bambushaar
    • Bambus|haar

    • Englischer Begriff: bamboo hair

    • Fach: Dermatologie

    Haar mit in Abständen stehenden knotigen Auftreibungen (Trichorrhexis nodosa).

  • Bambusstabwirbelsäule
    • Bambus|stab|wirbel|säule

    • Englischer Begriff: bamboo spine

    Abbildung

    Bild der osteoporotischen Wirbeläule nach Verknöcherung der Anuli fibrosi der Bandscheiben im Endstadium der Spondylarthritis ankylopoetica.

  • Bambuterol
    • Englischer Begriff: bambuterol

    β2-Sympathomimetikum (s.u. Betasympathomimetica); Bronchodilatator.

  • Bamethansulfat
    • Bamethan(sulfat)

    • Englischer Begriff: bamethan

    ein Betasympathomimetikum mit bevorzugter β2-Stimulation; Vasodilatator; Anw. zur Therapie der funktionalen Impotenz des Mannes.

  • Bamipin
    • Englischer Begriff: bamipine

    ein Antihistaminikum; H1-Rezeptorenblocker.

  • Banana-Sign
    • Etymol.: engl.

    auffälliger Befund bei der sonographischen Untersuchung des Fetus im Mutterleib: das in Richtung Foramen magnum verlagerte u. dadurch erschwert oder nicht darstellbare Kleinhirn. Erscheint wie eine Banane bogig geformt u. ist ein Hinweis für einen Wirbelsäulendefekt.

  • Bancroft-Filarie
    • Bancroft-Filarie

    • Biogr.: Joseph B., 1836–1894, engl. Arzt, Brisbane/Australien

    • Fach: Helminthologie

    Wuchereria bancrofti. Der Erreger der als Bancroftose (Wuchereriasis) bezeichneten Filariose.

  • Band
    • Englischer Begriff: ligament

    Ligamentum.

  • Band-EKG
    • Englischer Begriff: electrocardiographic tape

    Elektrokardiogramm, das auf ein Band aufgezeichnet wird u. später über einen Monitor zur Auswertung wiedergegeben werden kann; s.a. Telemetrie.

  • Bandage
    • Ban|dage

    • Etymol.: franz.

    • Englischer Begriff: bandage

    Verband (evtl. mit Klebstoffunterlage) oder Mieder (i.e.S. ein nach Maß gefertigtes) aus elastischem oder halbsteifem Material.

  • Bande
    • Bande

  • Bande 1)
    Bande
    • 1)

    • Fach: Physik

    s.u. Bandenspektrum.

  • Bande 2)
    Bande
    • 2)

    • Fach: Histologie

    Querstreifen der Myofibrille.

  • Bande 3)
    Bande
    • 3)

    • Englischer Begriff: band

    • Fach: Genetik

    Chromosomenbänder.

  • Bändelung
    • Bändelung

    • Englischer Begriff: banding

    • Fach: Chirurgie

    die Drosselung der Blutzufuhr zu einem Organ durch Umschlingung des zuführenden Gefäßes, z.B. der A. pulmonalis i.S. einer künstlichen Pulmonalisstenose bei Ventrikelseptumdefekt oder Transposition der großen Gefäße; heute meist nicht mehr üblich.

  • Bandenspektrum
    • Banden|spektrum

    • Englischer Begriff: band spectrum

    • Fach: Physik

    Absorptions- oder Emissionsspektrum, dessen Spektrallinien infolge ungenügender Dispersion u. Auflösungsvermögens des Spektralapparates bandartig beieinander liegen. – Auch diffus verbreiterte u. kontinuierliche Molekül-Spektren.

  • Bänderriss
    • Bänder|riss

    • Englischer Begriff: ligament rupture

    • Fach: Chirurgie

    die teilweise bis vollständige Zerreißung eines Gelenkbandes; z.B. am Kniegelenk als Innen- u./oder Außenbandschaden u./oder Riss des Kreuzbandes. Klinik: örtlicher Schmerz, charakteristische Funktionsausfälle u. lokalisationstypische Phänomene wie Gelenkaufklappbarkeit, Schubladenphänomen.

  • Bandhaft
    • Band|haft

    • Englischer Begriff: syndesmosis

    • Fach: Anatomie

    Syndesmosis.

  • Banding
    • Banding

    • Etymol.: engl.

    • 1)
      Bändelung; vgl... (mehr)
    • 2)
      Darstellung der Chromosomenbänder... (mehr)
  • Banding 1)
  • Banding 2)
    Banding
    • 2)

    Darstellung der Chromosomenbänder.

  • Bandkeratitis
    • Band|keratitis

    • Englischer Begriff: band-shaped keratopathy

    • Fach: Ophthalmologie

    quer verlaufende gürtelförmige Trübung der oberflächlichen Hornhautschichten des Auges infolge einer degenerationsbedingten Kalkeinlagerung; z.B. nach chron. Iridozyklitis, tiefer Keratitis; oft als Zeichen einer beginnenden Phthisis bulbi.

  • Bandl-Kontraktionsring
    • Bandl-Kontraktionsring

    • Synonyme: B.-Furche

    • Englischer Begriff: Bandl's (retraction) ring

    • Biogr.: Ludwig B., 1842–1892, Gynäkologe, Wien, Prag

    die unter der Geburt durch die Bauchdecken tastbare schräge zirkuläre Gebärmutterfurche an der Isthmus-Korpus-Grenze; sie steigt zum Zeitpunkt der Muttermundöffnung bis etwa Unterbauchmitte, bei drohender Uterusruptur bis Nabelnähe empor (u. reißt schließlich ein = B.-Riss; s.a. Uterusruptur).

  • Bandscheibe
    • Band|scheibe

    • Englischer Begriff: intervertebral disk/disc

    • Fach: Anatomie

    Discus intervertebralis.

  • Bandscheibendegeneration
    • Bandscheiben|degeneration

    • Englischer Begriff: intervertebral disk degeneration

    Abbildung

    die Alterungsvorgänge der Bandscheibe, bedingt v.a. durch Entquellung u. Elastizitätsverlust des Knorpels (Chondrose) sowie durch die nachfolgenden (Zermürbungs-)Risse u. Absprengung (Sequestrationen) des äußeren Faserringes bzw. des Bandscheibenkerns. B. schränkt den funktionellen Wert der Bandscheibe ein (= Bandscheibenschaden) u. tritt v.a. im Bereich der Lenden- u. der Halswirbelsäule auf. Die verschiedenen Formen zeigt die Abb. S.a. Bandscheibenprolaps.

  • Bandscheibenoperation
    • Bandscheiben|operation

    • Englischer Begriff: surgical treatment of herniated disks

    die operative Entfernung des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus) bei Bandscheibenvorfall; erfolgt v.a. bei akuten Sensibilitäts- u. Lähmungserscheinungen der unteren Extremitäten (selten auch bei Blasenstörungen) durch Kompression des entsprechenden Nervengewebes sowie bei Schmerzzuständen, die sich auch durch intensive krankengymnastische Behandlung u. andere konservative Verfahren nicht beheben lassen. Man unterscheidet Verfahren, bei denen der Bandscheibenkern nicht ersetzt wird, von solchen, bei denen zur Dekompression des Nervengewebes die der betreffenden Bandscheibe zugehörigen Wirbelkörper über einen Knochenspan miteinander verblockt werden. Der Bandscheibenkern kann auch endoskopisch abgeräumt, evtl. abgesaugt oder mittels Laser entfernt werden (sog. perkutane Nukleotomie). Diese Möglichkeit kommt jedoch nur in Frage, wenn es noch nicht zur Sequestration des Bandscheibenvorfalls in den Wirbelkanal gekommen ist; s.a. Chemonukleolyse.

  • Bandscheibenprolaps
    • Bandscheiben|prolaps

    • Synonyme: -hernie; -vorfall

    • Englischer Begriff: slipped disk; herniated (vertebral) disk; herniated nucleus pulposus

    Abbildung

    das hernienartige Vortreten des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus) durch den Bandscheibenfaserring (Abb.) als Folge der Bandscheibendegeneration. Formen: zeitweilig („pendelnd“) oder – v.a. bei völliger Faserringzerreißung – als Dauerprolaps („sequestrierter“ bzw. „freierB.). Führt – je nach Prolapsrichtung u. Höhenlokalisation – zu radikulären Symptomen (Schmerzen, Reflexausfällen, Paresen) sowie zu Bandscheibensyndrom. Diagn.: klinisch-neurologische Untersuchung, Absicherung durch CT, MRT, Myelo- u. Nukleographie. Ther.: konservativ; Chemonukleolyse (nur bei lumbalem B. ohne Sequester). Op. Entfernung des Prolapses durch perkutane Nukleotomie oder (mikro- bzw. makrochirurgisch) nach Fensterung bzw. (Hemi-)Laminektomie (Cloward-Operation) oder mikrochirurgisch transkutan. Neuerdings auch Op. durch Laser von ventral, evtl. Spondylodese. S.a. Dandy concealed disc, Bandscheibenprotrusion.

  • Bandscheibenprotrusion
    • Bandscheiben|pro|trusion

    • Englischer Begriff: protruding intervertebral disk

    • Fach: Orthopädie, Neurologie

    Vorwölbung der degenerierten, in der äuß. Faserschicht aber noch intakten Bandscheibe aus ihrem Bett (inkompletter Bandscheibenprolaps). Löst meist nur Wirbelsäulensymptome aus (z.B. Lumbago), seltener ein komplettes Bandscheibensyndrom. Ther.: konservativ; evtl. operativ (Bandscheibenprolaps).

  • Bandscheibensyndrom
    • Bandscheiben|syndrom

    • Synonyme: Pulposus-(Prolaps-)Syndrom

    • Englischer Begriff: spinal disk syndrome; disk disease

    • Fach: Neurologie, Orthopädie

    Oberbegriff für die durch Bandscheibenprolaps oder -protrusion ausgelöste Symptomatik. Klinik: lokaler, oft durch Husten, Niesen oder Jugularvenenkompression verstärkter Spontanschmerz im Bereich der Wirbelsäule mit Einschränkung der Beweglichkeit (evtl. mit Schmerzskoliose); meist lumbale, bisweilen auch zervikale, sehr selten auch thorakale Strecksteife; neurologische Symptome durch Reizung des Rückenmarks bzw. der Wurzeln der Spinalnerven (Wurzelneuritis): Reflexabschwächung oder -ausfall, Paresen, fibrilläre u. faszikuläre Zuckungen der Muskulatur, Hypalgesie u. -ästhesie, Ischias-Syndrom. Diagn.: wichtige Zeichen und Tests s.u. Lasègue, Gowers, Bragard, Cyriax, Dandy, Güntz, Häussler, Naffziger, Queckenstedt.

  • Bandscheibenvorfall
    • Bandscheiben|vorfall

    Bandscheibenprolaps.

  • Bandwurmanämie
    • Bandwurm|anämie

    • Englischer Begriff: anemia due to diphyllobothriasis

    s.u. Bothriocephalosis.

  • Bandwürmer
    • Band|würmer

    • Englischer Begriff: tapeworms

    die in der Klasse Cestoda zusammengefassten Wurmarten.

  • Bandwurmfinne
    • Bandwurmfinne

    Finne (1).

  • Bandwurmglied
    • Bandwurmglied

    Proglottide.

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