Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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Suchergebnisse

  • Chlorose, aegyptische
    Chlorosis
    • Ch., ägyptische

    • Synonyme: tropische C.

    Anämie bei Ankylostomenbefall.

  • Chlorosis
    • Chlorosis

    • Synonyme: Chlorose

    • Englischer Begriff: chlorosis

    • Fach: Hämatologie

    die früher relativ häufige „Bleichsucht“ der Mädchen u. jungen Frauen. Wahrscheinlich eine Eisenmangelanämie sehr komplexer Genese.

  • Chlorosis achylica
    Chlorosis
    • Ch. achylica

    essentielle hypochrome Anämie.

  • Chlorothiazid
    • Chlorothiazid

    • Synonyme: 6-Chlor-7-sulfamoyl-2H-1,2,4-benzothiadiazin-1,1-dioxid

    • Englischer Begriff: chlorothiazide

    ein aus Carboanhydrasehemmern entwickeltes, nicht mehr verwendetes Saluretikum (= Diuretikum der Gruppe Benzothiadiazine).

  • Chlorotrianisen
    • Englischer Begriff: chlorotrianisene

    zu den Östrogenen gehörendes Hormonpräparat (obsolet); früher Anw. bei Prostatakarzinom.

  • Chloroxylenol
    • Englischer Begriff: chloroxylenol

    ein Antiseptikum.

  • Chlorozyt
    • Chloro|zyt

    • Englischer Begriff: chlorocyte

    Hb-armer Erythrozyt.

  • Chlorphenamin
    • Englischer Begriff: chlorphenamine

    ein H1-Rezeptorenblocker; Anw. bei Erkältungskrankheiten.

  • Chlorphenesin
    • Englischer Begriff: chlorphenesin

    ein Antimykotikum.

  • Chlorphenole
    • Chlor|phenole

    • Englischer Begriff: chlorophenols

    • Fach: Chemie

    chlorierte Phenole (Mono-, Di- u. Trihydroxybenzole usw.); alle mit bakterizider Wirkung.

  • Chlorphenotan
    • Chlor|phenotan

    Chlorophenothan.

  • Chlorphenoxamin
    • Englischer Begriff: chlorphenoxamine

    H1-Rezeptorenblocker (s.u. Antihistaminica).

  • Chlorpikrin
    • Chlor|pikrin

    • Synonyme: Cl3CNO2; Klop; Trichlornitromethan; Nitrochloroform

    • Englischer Begriff: chlor(o)picrin

    giftige, Hautblasen bildende Flüssigkeit, deren Dämpfe Augen u. Atemtrakt reizen. Wurde im 1. Weltkrieg als Kampfstoff eingesetzt.

  • Chlorpromazin
    • Chlorpromazin

    • Synonyme: (Z)-3-(2-Chlor-9H-thioxanthen-9-yliden)-N,N-dimethylpropan-1-amin

    • Englischer Begriff: chlorpromazine

    Neuroleptikum der Phenothiazin-Reihe. NW sowie bei Überdosierung: extrapyramidale Bewegungsstörungen, Leberschäden (sog. Chlorpromazinikterus), Agranulozytose, Schläfrigkeit, Tachykardie, Hypotonie, Erytheme, Urtikaria.

  • Chlorprothixen
    • Englischer Begriff: chlorprothixene

    ein niedrigpotentes trizyklisches Neuroleptikum (Thioxanthen).

  • Chlorquinaldol
    • Englischer Begriff: chlorquinaldol

    ein Antiseptikum.

  • Chlortalidon
    • Chlortalidon

    • Englischer Begriff: chlorthalidone

    natriuretisches Diuretikum („Saluretikum“) aus der Gruppe Benzothiadiazine.

  • Chlortetracyclin
    • Synonyme: CTC (Abk.)

    • Englischer Begriff: chlortetracycline

    (B. M. Duggar 1948) ein nur noch lokal angewandtes Breitbandantibiotikum aus Streptomyces aureofaciens (s.u. Tetracyclin).

  • Chlortheophyllin
    • Englischer Begriff: chlortheophylline

    ein Analeptikum.

  • Chlorüberschuss
    • Chlor|überschuss

    • Englischer Begriff: residual chlorine

    • Fach: Hygiene

    das nach Oxidation der organ. Verunreinigungen (Chlorzehrung) im gechlorten Wasser (Chlorung) zurückbleibende Restchlor (freies Cl). In Trinkwasser 0,3–0,6; Badewasser 0,2–0,5; Abwasser 10–20 mg/l.

  • Chlorung
    • Chlorung

    • Englischer Begriff: chlorination

    • Fach: Hygiene

    Desinfektion von Trink-, Bade- u. Abwasser durch Einleiten von Chlorgas oder durch Zusatz anorganischer oder organischer chlorhaltiger Verbindungen (z.B. Chlorkalk, Hypochlorite, Chloramin). S.a. Chlorüberschuss.

  • chloruretische Diuretica
    • chloruretische Diuretica

    • Englischer Begriff: chloruretics

    Diuretika, die die Chloridionen-Ausscheidung steigern; z.B. Benzothiadiazine.

  • Chlorvergiftung
    • Chlor|vergiftung

    • Englischer Begriff: chlorine poisoning

    die meist akute Vergiftung durch Einatmen von Chlorgas (MAK 1 ml/m3; vorwiegend als durch Salzsäure bedingte Verätzung). Klinik: starke Schleimhautreizung, Konjunktivitis (evtl. Hornhautschädigung), Tränenfluss, Schnupfen, Pharyngitis, Bronchitis (evtl. Bronchopneumonie u. Lungenödem), pektanginöse Beschwerden, Hirnblutungen (petechiale u. reaktionslose perivaskuläre „Mantelblutungen“).

  • Chlorverlustdiarrhö, familiäre
    • Chlor|verlust|diarrhö, familiäre

    • Fach: Pädiatrie

    Chlorid-Diarrhö-Syndrom.

  • Chlorwasserstoff
    • Chlor|wasser|stoff

    • Synonyme: HCl

    • Englischer Begriff: hydrogen chloride

    ein farbloses, stechend riechendes Gas, das sich leicht in Wasser löst (~ 82 g/100 g H2O); wirkt schleimhautreizend. Anw. vorwiegend in wässriger Lösung als Salzsäure.

  • Choanae
    • Choa|nae

    • Synonyme: Choa|nen

    • Englischer Begriff: choanae

    die paarige hintere Nasenöffnung zum Nasenrachen. Knöchern begrenzt medial vom Vomer, seitlich vom Flügelfortsatz des Keilbeins, unten vorn vom Gaumenbein u. oben hinten vom Keilbein.

  • Choanalatresie
    • Choa|nal|atresie

    • Englischer Begriff: choanal atresia

    angeborene, membranöse oder knöcherne Atresie (oder nur Stenose) der hinteren Nasenöffnung (Choanae). Häufigkeit ca. 1/8000 bis 25 000 Geburten. Klinik: Die einseitige Form ist oft erst spät, die – seltenere – beidseitige Form sofort nach Geburt zu erkennen (Dyspnoe, Zyanose, Ernährungsunmöglichkeit). Beim Neugeborenen besteht Lebensgefahr, da in der 1. Lebenswoche keine spontane Mundatmung möglich ist. Ther.: oropharyngealer Tubus, Sondenernährung, chirurgisch.

  • Choanalpolyp
    • Choanal|polyp

    • Synonyme: Killian-P.

    • Englischer Begriff: choanal polyp

    ein die Choane(n) ganz oder teilweise verlegender, meist solitärer, gestielter Nasenpolyp, häufig mit Ursprung in der Kiefer- oder Siebbeinhöhle; verursacht behinderte Nasenatmung (ein- oder beidseitig) u. Geruchsstörung (Hyposmie bis Anosmie).

  • Choanaltamponade
    • Choanal|tamponade

    Bellocq-Tamponade.

  • CHOEP-Schema

      Abk. für eine Polychemotherapie mit den Zytostatika Cyclophosphamid, Doxorubicin (Hydroxydaunorubicin), Vincristin (Oncovin®), Etoposid, Prednisolon.

    • Chokes
      • Chokes

      • Etymol.: engl. choke = ersticken

      die durch Gasembolien (Stickstoffbläschen) in den Lungenarterien verursachten Symptome bei der Druckfallkrankheit: brennende, stechende Schmerzen in der Brust, Beklemmung, Dys- u. Tachypnoe, Reizhusten, evtl. auch Kreislaufkollaps.

    • chol...

        Wortteil „Galle“.

      • Cholagoga
        • Cholagoga

        • Englischer Begriff: cholagogues

        • Fach: Pharmazie

        „Galle treibende Mittel“; unterschieden in Cholekinetika und Choleretika.

      • Cholalhämie
        • Cholal(h)ämie

        Erhöhung des Gallensäurenspiegels im Blut, meist im Rahmen der Cholämie. Geht bei Hepatitis der Bilirubinämie voraus.

      • Cholalsäure
        • Cholal|säure

        • Englischer Begriff: cholalic acid

        Cholsäure.

      • Cholalurie
        • Cholal|urie

        Übertritt von Gallensäuren in den Harn im Rahmen einer Cholurie.

      • Cholämie
        • Chol|ämie

        • Englischer Begriff: cholemia

        Erhöhung des Gallenfarbstoff- u. Gallensäurenspiegels im Blut. Ätiol.: Verschluss der ableitenden Gallenwege, Leberzellenschaden. Klinik: Störung der Fettverdauung, Zeichen der Leberschädigung, d.h. Neigung zu Gewebsblutungen (durch Vit.-K- u. Prothrombin-Mangel), Gelbsucht, Juckreiz, Bradykardie u. Stoffwechselstörung mit Autointoxikation, evtl. cholämisches Koma. S.a. Hyperbilirubin-, Cholal(h)ämie.

      • Cholan
        • Cho|lan

        • Englischer Begriff: cholane

        das an C10 u. C13 methylierte, an C17 durch eine Isopentylgruppe substituierte Steroidgrundgerüst der Gallensäuren (eng verwandt mit Pregnan, Androstan u. Cholestan).

      • Cholangie
        • Chol|angie

        s.u. Cholangien.

      • Cholangiektasie
        • Chol|angi|ektasie

        • Englischer Begriff: cholangiectasis

        angeborene oder erworbene Erweiterung der Gallengänge.

      • Cholangien
        • Chol|angi|en

        • Englischer Begriff: bile ducts; biliary ducts

        • Fach: Anatomie

        Bezeichnung für die intra- u. extrahepatischen Gallengänge; Gallengang; s.a. Cholangiole.

      • Cholangiodebitometrie
        • Chol|angio|debito|metrie

        Messung des zur Überwindung des Widerstandes des Choledochussphinkters bzw. des Duodenalpapillen-Widerstandes erforderlichen Drucks („Ruhedruck“) im Gallengangsystem als Modifikation der Cholangiomanometrie (die Messkanüle mit angeschlossenem Schlauch- bzw. Perfusionssystem wird dazu in den Ductus cysticus eingenäht). Anschließend ist auch der Durchfluss durch die Papille messbar.

      • Cholangioduodenostomie
        • Chol|angio|duodeno|stomie

        • Englischer Begriff: cholangioduodenostomy

        • Fach: Chirurgie

        die op. Vereinigung (Anastomosierung) eines Gallengangs, i.e.S. eines oberhalb des Ductus choledochus gelegenen mit dem Duodenum (z.B. bei inoperablem Choledochusverschluss in der Leberpforte), die Ch. durch Interposition einer alloplast. Prothese (Gohrbandt; indirekte Ch.) oder bei Verlust der extrahepat. Gallenwege die Ch. durch Vereinigung eines Duodenalwandzipfels mit einem Ductus-hepaticus-Stumpf (Goetze-Zipfelplastik); s.a. Hepatikoduodenostomie.

      • Cholangioenterostomie
        • Chol|angio|entero|stomie

        • Englischer Begriff: cholangioenterostomy

        • Fach: Chirurgie

        die op. Verbindung (Anastomosierung) eines oberhalb des Ductus choledochus gelegenen Gallengangs mit dem Dünndarm, als Cholangioduodenostomie oder – i.e.S. – als Cholangiojejunostomie; s.a. biliodigestive Anastomose, Choledochoenterostomie.

      • cholangiogen
        • chol|angio|gen

        • Englischer Begriff: cholangiogenous

        von den Gallengängen ausgehend.

      • Cholangiogramm
        • Chol|angiogramm

        • Englischer Begriff: cholangiogram

        das bei der Cholangiographie gewonnene Röntgenbild.

      • Cholangiographie
        • Cholangio|graphie

        • Englischer Begriff: cholangiography

        Abbildung

        Kontrastdarstellung der Gallengänge (s. Abb.). Formen: meist als indirekte Ch. (s.a. Cholezystocholangiographie) 12 bzw. 2 Std. nach peroraler Gabe bzw. i.v. Verabfolgung eines „lebergängigen“ Kontrastmittels. Als direkte Ch. mit nicht lebergängigen Kontrastmitteln, d.h. nach Punktion bzw. Katheterismus der Gallenwege anlässlich einer Laparotomie oder laparoskopischen Cholezystektomie. Diese intraoperative Ch. wird evtl. kombiniert mit Cholangiomanometrie oder Cholangiodebitometrie. Auch Durchführung z.B. über ein T-Drän während oder nach einer Bauchoperation sowie mittels Choledochoskop. Ferner perkutan-transvenös (Venenkatheterismus) oder als endoskopisch-retrograde Ch. = ERC (s.a. Duodenoskopie). Als perkutane transhepatische Ch. (PTC), d.h. mittels Leberpunktion durch die Bauchdecken unter Rö.-Fernsehkontrolle. Kompl.: bei den Punktionen innere Blutung, Gallenaustritt, gallige Peritonitis. S.a. Cholangioradiomanometrie, Pankreatographie (dort Abb.).

      • Cholangiojejunostomie
        • Chol|angiojejuno|stomie

        • Englischer Begriff: cholangiojejunostomy

        • Fach: Chirurgie

        Cholangioenterostomie als Anastomosierung eines supracholedochalen Gallengangs mit dem Jejunum, z.B. mit einer Y-förmig oder einfach ausgeschalteten Jejunumschlinge, evtl. i.S. einer Modifikation der Goetze-Zipfelplastik (Cholangioduodenostomie). Als zentrale intrahepatische Ch. eine biliodigestive Anastomose zwischen dem Jejunum u. einem im Lebergewebe freipräparierten gestauten Gallengang.

      • Cholangiole
        • Chol|angiole

        • Englischer Begriff: cholangiole

        • Fach: Anatomie

        die Canaliculi mit den Ductuli biliferi verbindendes Kanälchen. – Im klin. Sprachgebrauch Bez. für die kleinsten interlobulären (zwischen den Leberläppchen gelegenen) Gallengänge.

      • Cholangiolitis
        • Chol|angio|litis

        • Englischer Begriff: cholangiolitis

        • Fach: Pathologie

        Entzündung der feinsten Verzweigungen der Gallengänge einschl. der Gallenkapillaren (Canaliculi biliferi).

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