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  • Choleperitoneum
    • Chole|peritoneum

    • Englischer Begriff: choleperitoneum

    Cholaskos (1).

  • Choleperitonitis
    • Chole|peritonitis

    • Englischer Begriff: choleperitonitis; bile peritonitis

    gallige Peritonitis.

  • Cholepoese
    • Chole|poese

    • Englischer Begriff: cholepoiesis

    • Fach: Physiologie

    Gallebildung, Cholerese.

  • Cholera
    • Cholera

    • Etymol.: griech. Kolera = Fluss der gelben Galle

    mit Durchfällen u. Erbrechen einhergehende Darmerkrankung. Unterschieden werden bei den infektiösen Formen die durch Vibrio cholerae verursachte C. asiatica (häufig gleichgesetzt mit Cholera) und die C. nostras sowie als nicht-infektiöse Form die pankreatische C. als Bezeichnung für das Verner-Morrison-Syndrom.

  • Cholera asiatica
    Cholera
    • C. asiatica

    • Synonyme: Gallenbrechruhr

    • Englischer Begriff: Asiatic cholera

    mit Durchfällen u. Erbrechen einhergehende meldepflichtige Darmerkrankung, verursacht durch den spezifisch menschenpathogenen Erreger Vibrio cholerae, die primär den Dünndarm befällt. Ätiol.: Verbreitung: seit 1961 siebte Pandemie (beginnend in Südostasien), Ausbreitung in Afrika, Mittel- u. Südamerika. Letzte Epidemie 1991 in Peru. Übertragung durch kontaminierte Lebensmittel, meist Trinkwasser. Bis in jüngster Zeit galt der Mensch als einziges Reservoir. Gesunde Bakterienausscheider kommen vor, besonders bei Biotop eltor. Erreger sind Vibrio cholerae 01 mit Serotypen Ogawa u. Inaba, die sich jeweils in Biotyp (Biovar) eltor u. cholerae unterteilen. Seit 1993 Erkrankungen mit neuem Vibrio cholerae 0139 aufgetreten. Pathogen.: Am Ende der Inkubationszeit beginnen Organismen, Choleratoxin auszuscheiden, bestehend aus 5 B-Subunits, die A-Subunit einschließen. B-Subunits binden sich an Darmepithel, so dass A-Subunit in Zelle eindringt und irreversibel Adenylzyklase stimuliert, wodurch über zyklische AMP vermehrte Wasser- u. Elektrolytsekretion einsetzt. Die Infektion erfolgt fast nur peroral durch mit dem Kot ausgeschiedene Erreger, u. zwar entweder nach Kontakt von Mensch zu Mensch oder durch verunreinigtes Wasser und Nahrung. Die Inkubationszeit beträgt wenige Stunden bis Tage. Klinik: Im Mittelpunkt stehen der exzessive Wasser- u. Elektrolytverlust in Folge des unstillbaren Erbrechens u. der Durchfälle. Der klassische Verlauf hat drei Phasen: Stadium des Brechdurchfalls mit Leibschmerzen, häufigen dünnflüssigen Stühlen, die in mit Schleimflocken durchsetzte Entleerungen übergehen (Choleradiarrhö), Reiswasserstühle; Stadium des Kollapses (C. algida, C. asphyctica) mit Flüssigkeitsverarmung, Untertemperatur, Choleragesicht (typisch mit spitzer Nase, eingefallenen Wangen u. faltiger Haut) sowie Blutdruckabfall u. Tachykardie; Stadium der Reaktion: Rekonvaleszenz evtl. mit fieberhaften Rückfällen, oft als „Choleratyphoid“ mit Fieber, Benommenheit, Delirien, Koma, Exanthem u. oft mit Komplikationen wie Bronchopneumonie, Parotitis, Nephritis, Sepsis. Nicht alle Infizierten entwickeln die Krankheit, besonders bei Eltor-Cholera kommen klinisch leichtere Verläufe vor. Diagn.: Die Diagnose erfolgt bakteriologisch (Erregernachweis v.a. im Stuhl). Ther.: Ausgleich von Exsikkose u. Elektrolytverlust (intravenöse oder orale Rehydration), Antibiotika (Tetrazykline, alternativ Doxycyclin, Sulfonamid-Trimethoprim-Kombination). Prophyl.: Trinkwasser- u. persönliche Hygiene, Cholera-Schutzimpfung, Desinfektion, Abwasserbehandlung, Meldepflicht der Ausscheider. Progn.: unbehandelt hohe Letalität (bis 70%).

  • Cholera asiatica gravis
    Cholera  >  Cholera asiatica
    • C. (asiatica) gravis

    eine nach kurzer Inkubation mit großer Intensität einsetzende C. asiatica mit meist tödl. Ausgang.

  • Cholera asiatica sicca
    Cholera  >  Cholera asiatica
    • C. (asiatica) sicca

    • Synonyme: C. suppressa; C. siderans; C. fulminans

    • Englischer Begriff: dry c.

    schwere tox. Form der C. asiatica ohne Durchfälle u. Erbrechen; häufig in wenigen Stunden zum Tode führend.

  • Cholera nostras
    Cholera
    • C. nostras

    • Synonyme: C. Europaea; C. aestiva

    • Englischer Begriff: cholera nostras

    Brechdurchfall, hervorgerufen durch Viren oder Bakterien bzw. deren Toxine (Enteritis). Häufig als „Sommercholera“ (C. aestiva), bei Kleinkindern auch als C. infantum bezeichnet (s.a. Säuglingsintoxikation).

  • Cholera-Rotreaktion
    • Cholera(-Rot)reaktion

    • Synonyme: CRR (Abk.); Nitrosoindol-Reaktion (Brieger)

    • Englischer Begriff: cholera red test

    • Fach: Bakteriologie

    biochemische Reaktion auf Vibrionen (nicht spezif. für Vibrio cholerae) aufgrund deren Fähigkeit, Nitrat zu Nitrit zu reduzieren u. Indol zu bilden. Im positiven Fall Rotfärbung bei Zusatz von Schwefelsäure zu einer 24 Std. bebrüteten Nitrat-Pepton-Bouillon; zahlreiche Modifizierungen.

  • Cholera-Schutzimpfung
    • Cholera-Schutzimpfung

    • Englischer Begriff: cholera vaccination

    aktive Immunisierung gegen Cholera asiatica durch 2- bis 3-malige subkutane Injektion (Abstand 7–14 Tage) von 0,5 bzw. 1 ml Cholera-Impfstoff (inaktivierte Vibrionen). Da nur antibakterielle, nicht antitoxische AK gebildet werden, wird nur relativer Impfschutz (höchstens 6 Mon.) erzielt. Die örtliche Reaktion ist gering, gelegentlich aber Allgemeinreaktion mit Fieber.

  • Cholerese
    • Chol|erese

    • Englischer Begriff: choleresis

    Bildung der Galle als sekretorische u. exkretorische Leistung der Leberzelle. Die Absonderung erfolgt kontinuierlich (ca. 1 l pro die, tageszeitlich schwankend) in die dem Disse-Raum gegenüberliegenden wandständ. Gallenkapillaren; dann Weitertransport über die Schaltstücke (Cholangiolen) zu den Ductuli biliferi u. in die weiteren Gallenwege (mit Ansammlung in der Gallenblase, dem Galledepot).

  • Choleretica
    • Cholere|tica

    • Synonyme: -tika

    • Englischer Begriff: choleretics

    • Fach: Pharmazie

    Mittel, die die Gallesekretion der Leberzellen steigern; choleretisch wirken v.a. Gallensäuren, Fette, Fettsäuren.

  • Choleriker
    • Cho|leriker

    • Synonyme: Cholericus

    • Englischer Begriff: choleric person

    (Hippokrates) Temperamentstyp mit heftigem, leicht aufbrausendem, evtl. jähzornigem („cholerischem“) Verhalten.

  • Cholestan
    • Cho|le|stan

    • Englischer Begriff: cholestane

    • Fach: Biochemie

    C27H48; der Grundkohlenwasserstoff aller Sterine; er entsteht durch Reduktion des Cholesterins (5β-Cholestan = Koprostan).

  • Cholestase
    • Chole|stase

    • Synonyme: Cholostase

    • Englischer Begriff: cholestasia; cholestasis

    Stauung der Gallenflüssigkeit. Einteilung: 1) extrahepatische Ch. (sog. chirurgischer Ikterus): Abflussbehinderung mit Gallerückstau in den großen extrahepat. oder intrahepat. (portalen) Gallenwegen durch Verschluss der extrahepatischen Gallengänge; 2) intrahepatische Ch. (sog. internistischer Ikterus): abgegrenzt werden hierbei a) die eigentliche intrahepatische Ch., die die Abgabe der Galle aus der Leberzelle selbst betrifft (cholestatische Verlaufsform der Hepatitis A), durch Arzneimittel ( z.B. Methyltestosteronderivate, Chlorpromazin, Phenylbutazon, Ajmalin), als cholestatische Hepatose beim Zieve-Syndrom, postoperativ, als Schwangerschaftscholestase, nach langzeitiger Hyperalimentation, bei Hodgkin-Krankheit; zum anderen b) die progressive familiäre intrahepatische Ch. (Byler-Krankheit), die benigne rezidivierende familiäre Ch., die chronische destruktive nichteitrige Ch. u. die primäre sklerosierende Cholangitis. Diagn.: führt im Fall der hepatozellulären Ausscheidungsstörung zu Anstieg bestimmter Enzyme im Blut (z.B. Gammaglutamyltranspeptidase = γGT, alkalische Phosphatase, Leucinarylamidase) sowie zu vermehrtem Anstieg der Gallensäuren im Blut. Die diagnostische Sicherheit hat durch Laparoskopie, endoskopische retrograde Cholangiopankreatographie (ERCP), perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) oder auch transjuguläre Cholangiographie sowie Ultraschall u. Choleszintigraphie (mit 99m-Tc-(2,6-Diethylacetanilid)-Iminoessigsäure) erheblich zugenommen.

  • Cholestase, benigne idiopathische rezidivierende
    Cholestase
    • Ch., beni|gne idio|pathische rezidivierende

    • Synonyme: Tygstrup-Syndrom

    zu Hyperbilirubinämie führende Ch. infolge intermittierend auftretenden intrahepatischen Verschlussikterus. Die gutartig verlaufende Krankheit tritt familiär auf (wahrscheinlich autosomal-rezessiv vererbt). Klinik: schubweise auftretende Symptomatik mit Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Juckreiz, während der Gelbsuchtschübe Druckempfindlichkeit im re. Oberbauch (bei evtl. vergrößerter Leber; selten auch Milzvergrößerung); stark erhöhte Bromsulfalein-Retention (BSP im Intervall normal). Die Cholezystographie fällt auf der Höhe der Attacke negativ aus u. sollte nicht durchgeführt werden.

  • Cholesteatom
    • Chole|steatom

    • Englischer Begriff: cholesteatoma

    oft fälschlicherweise als Tumor bezeichnete chronische Entzündung von Gehörgangs- u. Trommelfellepithel mit Destruktion der knöchernen Mittelohranteile, ggf. auch benachbarter anatomischer Strukturen (Labyrinthblock, knöcherne Bedeckung des Nervus facialis). Selten auch als angeborenes (genuines) Cholesteatom.

  • Cholesteatose
    • Chole|steatose

    • Synonyme: Cholesteatosis

    • Englischer Begriff: cholesteatosis

    • Fach: Pathologie

    Ablagerung von Cholesterinestern im Gewebe („Lipoidimprägnation“), meist stippchen- oder knotenförmig (= Ch. nodularis); i.e.S. als Ch. der Gallenblase (Ch. vesicularis; sog. Stippchengallenblase).

  • Cholesterase
    • Chol|esterase

    • Englischer Begriff: cholesterase

    Cholesterinesterase.

  • Cholesterin
    • Cho|le|ste|rin

    • Synonyme: Cholesterol; Δ5-Cholesten-3β-ol, C27H46O

    • Englischer Begriff: cholesterol; cholesterin

    Abbildung   Abbildung

    ein Steroidalkohol (s.a. Strukturformel). Das für die höheren tierischen Lebewesen typ. Sterin (Zoosterin), u.a. in Eidotter, Fischölen. Stoffwechsel: Lipoid, das im gesamten menschl. Organismus frei u. in Form von Cholesterinestern vorkommt. Es stellt die Vorstufe der Gallensäuren (Cholansäure, daraus Chol- u. Chenodesoxycholsäure) u. der Steroidhormone dar, ist ein wesentlicher Bestandteil des Core der Zellmembran u. der Myelinscheide. Ist besonders angereichert in Nebennieren (3%), Hirn (10% der Trockensubstanz; nur freies C.), Haut (24% des Hautfettes), Milz, Ovar, Serum, Erythrozyten. Es wird überwiegend der Nahrung entnommen (exogenes C., das bei Bedarf aus körpereigenen Depots, v.a. aus der Leber, bezogen wird) oder wird durch Biosynthese, ebenfalls v.a. in der Leber, bereitgestellt (endogenes C.). Die Aufnahme in Zellen erfolgt durch Bindung an spezifische Membranrezeptoren (LDL-Rezeptoren). C. wird in der Galle durch Lecithin u. Gallensäurensalze in Lösung gehalten (Bildung von Micellen), bildet aber in übersättigter Lösung Kristalle. Die Ausscheidung erfolgt v.a. durch die Haut (bis 0,2 g/d), die Galle (0,25 g/d), den Darm (Rückresorption bzw. Umwandlung in Koprosterin), wenig im Harn. Der Transport erfolgt in Form der Lipoproteine (s.a. Hypercholesterinämie). Klinik: Stoffwechselstörungen des C. kommen u.a. vor primär als Cholesterinspeicherkrankheit (Defekt der LDL-Rezeptoren bei fam. Hypercholesterinämie [Brown u. Goldstein]), sekundär bei anderen Störungen des Intermediärstoffwechsels, u.a. bei Diabetes mellitus, Verschlussikterus, Hypo- u. Hyperthyreose. Cholesterin ist krankhaft vermehrt in verfetteten Organen, Atheroskleroseherden, Gallensteinen u. (bei Cholesterinstoffwechselstörungen) im Blut, evtl. einschließlich seiner häufigen Begleitlipide (u.a. Cholestanol, 7-Dehydrocholesterin = Provitamin D3). S.a. Hyper-, Hypocholesterinämie. Diagn.: Mit zunehmendem Alter steigen die Gesamtcholesterinwerte an. Die Bestimmung im Serum oder Plasma erfolgt durch Digitonidfällung, durch Farbreaktion n. Liebermann-Burchard (Eisessig, Essigsäureanhydrid u. Schwefelsäure) oder enzymatisch (mit Cholesterinoxidase); die Bestimmung des Gesamtcholesterins erfolgt nach Spaltung der Cholesterinester durch Cholesterinesterase.

  • Cholesterin-Pigment-Kalkstein
    • Cholesterin-Pigment-Kalkstein

    • Englischer Begriff: pigmented cholesterol stone

    die häufigste Gallensteinform (Gallenkonkrement); besteht aus einem schwarzbraunen Cholesterinkern (76–98%) u. Gallenfarbstoff (< 1%) u. aus Facetten bildenden Außenschichten aus weißlichem Kalk (2–3%). Ist röntgenschattengebend u. meist pyramidenförmig (mit stumpfen Kanten), kommt aber auch in Tonnen- oder Walzenform vor. S.a. Cholesterinstein.

  • Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer
  • Cholesterinämie
    • Cholesterin|ämie

    • Englischer Begriff: cholesterolemia

  • Cholesterinämie 1)
  • Cholesterinämie 2)
    Cholesterinämie
    • 2)

    Bez. für den aktuellen Plasmaspiegel des überwiegend an Lipoprotein (VLDL, LDL, HDL) gebundenen Cholesterins (Grenzwert bei 6,7 mmol/l = 260 mg/dl; davon ca. 60–75% verestert).

  • Cholesterindehydrogenase
    • Cholesterin|de|hy|dro|genase

    • Englischer Begriff: cholesterol dehydrogenase

    • Fach: Enzymologie

    Cholesterinoxidase.

  • Cholesterinester
    • Cholesterin|ester

    • Englischer Begriff: cholesterol ester

    • Fach: Biochemie

    die im Körper durch das LCAT-Enzym aus Cholesterin u. höheren Fettsäuren (v.a. Linol-, Palmitin-, Ölsäure) gebildeten, mit Digitonin nicht fällbaren, im Darm nicht resorbierbaren Ester. Sie sind durch Cholesterinesterase spaltbar.

  • Cholesterinester-glycerid-Speicherkrankheit
    • Cholesterin|ester-glycerid-Speicherkrankheit

    Wolman-Krankheit.

  • Cholesterinesterase
    • Chol(esterin)esterase

    • Synonyme: Cholesterin(esterhydrol)ase; CHE (Abk.)

    • Englischer Begriff: cholesterol esterase

    • Fach: Enzymologie

    Hydrolase in Darmschleimhaut, Leber u. Pankreas; spaltet Cholesterinester (u.a. Sterinester) in Cholesterin u. Fettsäuren, ermöglicht so deren Resorption.

  • Cholesteringranulomatose
    • Cholesterin|granulomatose

    • Synonyme: Cholesterinlipoidose

    • Fach: Pathologie

    Hand-Schüller-Christian-Syndrom.

  • Cholesterinose, zerebrotendinöse
    • Cholesteri|nose, zerebro|tendinöse

    • Englischer Begriff: cholestero(lo)sis

    (van-)Bogaert-Scherer-Epstein-Syndrom (eine Cholesterinabbaustörung).

  • Cholesterinoxidase
    • Cholesterin|oxidase

    • Synonyme: Cholesterindehydrogenase

    • Englischer Begriff: cholesterol oxidase

    • Fach: Enzymologie

    bakterielle Oxidase, die aus Cholesterin Δ4-Cholestenon u. Wasserstoffperoxid bildet. Letzteres wird bei der enzymatischen Cholesterinbestimmung durch Farbreaktion nachgewiesen.

  • Cholesterinpolypose
    • Cholesterin|polypose

    • Fach: Pathologie

    Sonderform der Cholesteatose der Gallenblase; mit umschriebenen Cholesterin(ester)ablagerungen in bzw. auf der Blasenwand (im Rö.-Bild als kleine, wandständ. Füllungsdefekte).

  • Cholesterinquotient
    • Cholesterin|quotient

    • Englischer Begriff: cholesterol ratio

    das diagnostisch verwertbare Mengenverhältnis des veresterten zum freien Cholesterin im Serum; normal ziemlich konstant zwischen 3:1 u. 2:1. – Wichtiger für die Atherogenese ist wahrscheinlich der LDL/HDL-Quotient des Cholesterins.

  • Cholesterinspeicherkrankheit
    • Cholesterin|speicherkrankheit

    • Englischer Begriff: cholesterol storage disease

    das Hand-Schüller-Christian-Syndrom. – I.w.S. auch Bez. für Xanthomatose, solitäre Lipoidgranulome u. eosinophile Granulome des Skeletts; s.a. Histiocytosis X, Wolman-Krankheit.

  • Cholesterinstein
    • Cholesterin|stein

    • Englischer Begriff: cholesterol gallstone

    • Fach: Pathologie

    Gallenstein aus 98–99% Cholesterin; ist weich, schneidbar, leicht, von gelblicher Farbe u. fein granulierter Oberfläche, im Schnitt strahlenförmig mit glitzernden Kristallsträngen. Die Bildung erfolgt nur in der Gallenblase (nicht entzündlich), meist solitär. Er ist nicht röntgenschattengebend.

  • Cholesterol
    • Chole|sterol

    • Etymol.: engl.

    Cholesterin.

  • Cholestyramin
  • Cholethorax
    • Chole|thorax

    • Fach: Pathologie

    gallehaltiger Pleuraerguss; meist nach Durchbruch eines Abszesses oder einer Echinokokkuszyste der Leber in den Pleuraraum.

  • Choleverdin
    • Chole|verdin

    • Englischer Begriff: choleverdin

    • Fach: Biochemie

    Biliverdin.

  • Cholezele
    • Chole|zele

    • Fach: Pathologie

    • 1)
      abgekapselter Cholaskos... (mehr)
    • 2)
      umschriebene, i.d... (mehr)
  • Cholezele 1)
    Cholezele
    • 1)

    abgekapselter Cholaskos.

  • Cholezele 2)
    Cholezele
    • 2)

    umschriebene, i.d.R. angeborene Erweiterung der intra- oder extrahepatischen Gallenwege. S.a. Choledochozele.

  • Cholezyst...
    • Chole|zyst...

    Wortteil „Gallenblase“ (Cholecystis).

  • Cholezystangiographie
    • Chole|zyst|angio|graphie

    Cholezystocholangiographie.

  • Cholezystatonie
    • Cholezyst|atonie

    • Englischer Begriff: cholecystatony

    • Fach: Pathologie

    Atonie der Gallenblase.

  • Cholezystektasie
    • Cholezyst|ektasie

    • Englischer Begriff: cholecystectasia

    • Fach: Pathologie

    Ausweitung der Gallenblase, z.B. bei Abflussbehinderung durch Steinverschluss.

  • Cholezystektomie
    • Chole|zyst|ektomie

    • Englischer Begriff: cholecystectomy

    • Fach: Chirurgie

    operative („offene“) oder laparoskopische Entfernung der Gallenblase. Erfolgt meist wegen Steinbildung (Cholelithiasis) u./oder Entzündung (Cholezystitis) sowie bei Gallenblasentumor.

  • Cholezystektomie, laparoskopische
    Cholezystektomie
    • Ch., laparoskopische

    Ch. mit Hilfe endoskopischer Instrumente nach Stichinzision der Bauchdecke u. Einbringen mehrerer Trokare.

  • Cholezystektomie, orthograde
    Cholezystektomie
    • Ch., ortho|grade

    Ch. mit Beginn der Präparation u. Auslösung am Gallenblasengrund.

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